Preise teilweise erhöht

jg Bad Laasphe. Viele Betätigungsgebiete hat der Laaspher Ausschuss, der sich gestern zur Sitzung traf: Freizeit, Jugend, Soziales und Sport. Und für jedes Aufagbenfeld wurde den Kommunalpolitikern gestern etwas geboten. Zunächst mal nahmen sie den Bericht zur Kenntnis, den ihnen Laasphes Stadtjugendpfleger Hartmut Birkelbach vorgelegt hatte. Die Zusammensetzung der Besucher hat sich nach ihrer Herkunft demnach nur geringfügig verschoben: Konkret waren es 42 Prozent Deutsche, 14 Prozent Russland-Deutsche und 24 Prozent Türken. Von der Altersstruktur brachen die älteren Semester weg, die jedoch von Zwölf- bsi 14-Jährigen ersetzt worden seien. Hartmut Birkelbach verzeichnete zudem ein leichtes Plus bei den Gymnasiasten. Nachdem die Arbeitslosen fast völlig verschwunden gewesen seien, habe ihre Zahl im letzte Quartal 2008 jedoch wieder zugenommen. Vom Feudinger Jugendraum wusste der Jugendpfleger nichts Schlechtes zu berichten.

Danach ging es um die Gebührenerhöhung für die Badekarten in den Freibädern Kernstadt und Feudingen. Obwohl diese Erhöhungen allgemein als moderat bezeichnet wurden und auch die neuen Eintrittspreise in jedem Fall unter denen der Konkurrenzbäder in Biedenkopf und Bad Berlburg blieben, sprach sich Klaus Reisen (SPD) dafür aus, Familiensaisonkarten nicht zu verteuern. Auch Birgit Becker (CDU) konnte sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, generell nicht mit Preiserhöhunegn anfreunden. Konkret ärgerte sie zudem am Beispiel der Einzelkarten für Kinder und Jugendliche, dass die Preise in der Kernstadt - von 1,25 auf 1,50 Euro - um 20 Prozent stiegen, in Feudingen jedoch - von 1 auf 1,25 Euro - um 25 Prozent. Und das bei einer deutlich schlechteren Ausstattung im Oberen Lahntal gegenüber der quasi nagelneuen Einrichtung im Wabach. Dezernent Rainer Schmalz stellte in diesem Zusammenhang jedoch klar, dass der Gemeindeprüfungsausschuss die Gebührenerhöhungen angemahnt habe, zudem seien diese mit den beiden Fördervereinen abgestimmt. Das wunderte nun wieder Jürgen Borchert (CDU), weil der Laaspher Förderverein in eienr Presseverlautbarung mitgeteilt habe, dass die Preise im Wabach stabil blieben. Der zuständige Amtsleiter Volker Kohlberger stellte daraufhin klar, dass der Laaspher Verein Bescheid gewusst habe. Jürgen Borchert waren zudem Langzeit-Studenten ein Dorn im Auge, deshalb wollte er die Preisermäßigung für Studenten bis zum 30. Lebensjahr begrenzt wissen.

Am Ende stimtme das Gremium den zunächst angedachten Preiserhöhungen einstimmig zu. Lediglich die Familien-Saisonkarten-Preise in der Kernstadt und in Feudingen bleiben davon unangetastet, zudem noch die Einzel-, Zehner- und Saison-Karten für Kinder und Jugendliche in Feudingen. Neu in der Preisliste ist der Feierabend-Tarif: Anderthalb Stunden vor Betriebsschluss kostet der Einritt in Feudingen künftig 1,50 und in Bad Laasphe 2 Euro.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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