Initiative „Startpunkt57“ mit Gründerbus auf dem Wochenmarkt in Bad Laasphe
Region hat für Gründer klare Vorteile

„Networking“ auf dem Wochenmarkt? Das gibt’s! Zwischen halben Hähnchen und frischen Blumen informierte die Initiative „Startpunkt57“ über Existenzgründung. Im Bild: (v.l.) Manfred Peter (Leiter Firmenkunden Sparkasse Wittgenstein), Dr. Torsten Spillmann (Bürgermeister Stadt Bad Laasphe), Peter Blöcher (Firmenkundenberater Sparkasse Wittgenstein), Axel Theuer (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Wittgenstein), André Feuerstein (Gründerinitiative Startpunkt 57).
  • „Networking“ auf dem Wochenmarkt? Das gibt’s! Zwischen halben Hähnchen und frischen Blumen informierte die Initiative „Startpunkt57“ über Existenzgründung. Im Bild: (v.l.) Manfred Peter (Leiter Firmenkunden Sparkasse Wittgenstein), Dr. Torsten Spillmann (Bürgermeister Stadt Bad Laasphe), Peter Blöcher (Firmenkundenberater Sparkasse Wittgenstein), Axel Theuer (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Wittgenstein), André Feuerstein (Gründerinitiative Startpunkt 57).
  • Foto: Sparkasse
  • hochgeladen von Sarah Benscheidt (Volontärin)

sabe Bad Laasphe. Bunte Blumen links, frische Fleischwurst rechts, Gründerbus in der Mitte: Den etwas anderen Marktstand hatte am Mittwoch auf dem Wochenmarkt in der Lahnstadt eindeutig die Initiative „Startpunkt57“. Die ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Bündnis für Gründer und setzt sich aus einem Zusammenschluss zahlreicher Unternehmen und Institutionen aus der Region Siegen-Wittgenstein zusammen. So formt sich der Vorstand aus jeweils einem Vertreter der Universität Siegen, der Industrie- und Handelskammer Siegen, des Kreises Siegen-Wittgensteins sowie den Sparkassen.

Menschen mit Ideen eine Plattform geben

„Startpunkt57“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen aus der Region mit Ideen eine Plattform zu geben, sie zu unternehmerischem Denken und Handeln zu motivieren, bei der Entwicklung ihres Projektes zu unterstützen, für eine mögliche Existenzgründung zu sensibilisieren und verfolgt auch den Anspruch, ein Netzwerk mit allen Zielgruppen und Beteiligten aufzubauen.Beim Stichwort „Netzwerk“ kommt schnell auch der Wochenmarkt ins Spiel und die vorerst ungleich wirkenden Komponenten beginnen eine effektive Synthese, denn: Ist nicht auch die regelmäßige Marktveranstaltung ein Treffpunkt, eine Art Netzwerk, für Bewohner der Umgebung? „Auf jeden Fall“, fand André Feuerstein vom Kreis Siegen Wittgenstein und hier für „Startpunkt57“ aktiv. Dem schloss sich auch Peter Blöcher von der Sparkasse Wittgenstein an und meinte außerdem: „Das ist hier eine ganz andere Atmosphäre als zum Beispiel beim Meeting“, so der Existenzgründer-Betreuer.

Ungezwungen in's Gespräch kommen

Die Idee, den Gründerbus mobil zu machen und sich – wie hier – mitten auf den Marktplatz zu stellen, das befanden André Feuerstein und Peter Blöcher als eine „wirklich gute Sache“: „Man kommt ungezwungen ins Gespräch und kann sich über Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten in der Region informieren.“ Das Interesse an dem außergewöhnlichem Stand mit kleinem Stehtisch, ein paar Flyern, dem großen Bus und jeder Menge „Input“ war in jedem Fall, das merkte man schnell, gegeben. Immer wieder kamen interessierte Marktbesucher und packten in die vollbeladenen Einkaufstaschen auch noch einen schmalen Flyer ein. „Das ist auch für uns in dieser Form wirklich etwas Neues, aber es kommt an“, so André Feuerstein.
So seien beispielsweise gezielt junge Menschen vorbeigekommen und hätten sich über das Angebot kundig gemacht, aber auch Ältere hätten beim Schlendern über den „Willi“ Infos mit nach Hause genommen. „Und das ist ja auch toll“, meinte André Feuerstein. „Da gibt es dann vielleicht Enkel und der Austausch kann dann so passieren.“

In Siegen-Wittgenstein ist viel möglich

„Netzwerken“ auf dem Wochenmarkt? Gibt’s also! Und noch viel mehr: Jede Menge Tipps und Tricks zur Existenzgründung. Und da passte die lockere Atmosphäre in Mitten der Lahnstadt ganz hervorragend, waren sich André Feuerstein und Peter Blöcher einig. Viele Menschen scheuten schon allein den Gang zur Behörde oder seien der Meinung, man müsse sich mit einem völlig wasserdichten Konzept vorstellen. „Dahingehend wollen wir Aufklärungsarbeit leisten“, so André Feuerstein. So begleite die Initiative auch unfertige Entwürfe. „Wir unterstützen und begleiten bei der Entwicklung.“
Es geht aber nicht nur darum, diesen Trugschluss aus der Welt zu schaffen. Es sollen auch die Vorteile der Region in den Fokus der Bürger gerückt werden und davon gebe es einschlägige, fand André Feuerstein: Anders als in der Großstadt, in der man schnell Gefahr laufe, als Ideengeber und Gründer übersehen zu werden, habe man hier eine Bühne, auf der man sich präsentieren könne. „Man wird wahrgenommen, hier bei uns in Siegen-Wittgenstein ist viel möglich.“

Autor:

Sarah Benscheidt (Volontärin) aus Bad Berleburg

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