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Corona: Positives Ergebnis bei einer Lehrerin
Reihentestung für Grundschule in Bad Laasphe

Eine Lehrerin der Städtischen Grundschule Bad Laasphe (hier im Bild) ist positiv auf Corona getestet worden. Das führt dazu, dass die Schüler aus vier Klassen seit Donnerstagnachmittag unter Quarantäne stehen und am Samstag getestet werden.
  • Eine Lehrerin der Städtischen Grundschule Bad Laasphe (hier im Bild) ist positiv auf Corona getestet worden. Das führt dazu, dass die Schüler aus vier Klassen seit Donnerstagnachmittag unter Quarantäne stehen und am Samstag getestet werden.
  • Foto: Björn Weyand
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

bw Bad Laasphe. Vier Klassen der Grundschule in Bad Laasphe stehen seit Donnerstagnachmittag unter Quarantäne, wie der Kreis am späten Donnerstagabend bekannt gab und unsere Zeitung am Freitag vermeldete. Am letzten Tag vor den Herbstferien fiel damit der Unterricht für die Mädchen und Jungen der Klassen 2a, 3a und 3b sowie 4a aus. Damit aber nicht genug: Die Schüler müssen sich am Samstag einem verpflichtenden Corona-Test unterziehen.
Positives Ergebnis bei einer LehrerinGenau das hatten ihre Lehrer am vergangenen Dienstag getan, alle 14 Tage lassen sich die Pädagogen auf Covid-19 testen. Diesmal allerdings brachte dieser Test ein unerwünscht positives Ergebnis: Eine Lehrerin hat Corona, sie zeigt jedoch bisher offenbar keine Symptome.

bw Bad Laasphe. Vier Klassen der Grundschule in Bad Laasphe stehen seit Donnerstagnachmittag unter Quarantäne, wie der Kreis am späten Donnerstagabend bekannt gab und unsere Zeitung am Freitag vermeldete. Am letzten Tag vor den Herbstferien fiel damit der Unterricht für die Mädchen und Jungen der Klassen 2a, 3a und 3b sowie 4a aus. Damit aber nicht genug: Die Schüler müssen sich am Samstag einem verpflichtenden Corona-Test unterziehen.

Positives Ergebnis bei einer Lehrerin

Genau das hatten ihre Lehrer am vergangenen Dienstag getan, alle 14 Tage lassen sich die Pädagogen auf Covid-19 testen. Diesmal allerdings brachte dieser Test ein unerwünscht positives Ergebnis: Eine Lehrerin hat Corona, sie zeigt jedoch bisher offenbar keine Symptome. Trotzdem hat das Testergebnis natürlich Konsequenzen, denn das Kreisgesundheitsamt ermittelt bei solch einem Indexfall die Kontaktpersonen – eine übliche Vorgehensweise. Im Falle einer Lehrerin gehören dazu eben auch die Schüler, die sie unterrichtet hat. „Diese Information erhalten wir von der Schule“, betont Kreispressesprecher Torsten Manges.

Reihentestung ist Pflicht

Wie viele Schüler sich dem Corona-Test am Samstag stellen müssen, kann er nicht genau sagen. Natürlich sei die Teilnahme an der Reihentestung Pflicht. Was jedoch Eltern blüht, die ihre Kinder nicht zu dem Test bringen, lässt der Kreis offen und will sich zu der Frage nicht äußern. Viel wichtiger sei doch ohnehin die Frage, ob denn die verhängte 14-tägige Quarantäne auch eingehalten wird. Diese gilt ab dem letzten Zeitpunkt, als die Schüler Kontakt zu ihrer Lehrerin hatten, also von dem Tag an, an dem sie letztmals Unterricht bei ihr hatten. So kann die Quarantäne für die Klassen an ganz unterschiedlichen Tagen enden.

Quarantäne wird in jedem Fall verhängt

Klar ist jedoch etwas anderes: Die Quarantäne gilt unabhängig vom Testergebnis. Ob ein Kind positiv oder negativ getestet wird, ändert gar nichts an der verhängten Quarantäne. Wenn Eltern also Urlaub für die Herbstferien gebucht haben, ist dieser gelaufen – außer, sie lassen das unter Quarantäne stehende Kind zuhause. Aber das hat einen Pferdefuß: Wenn das Kind denn positiv getestet werden sollte, hätte es die Konsequenz, dass dann wiederum die Eltern als enge Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt und getestet werden. Dann handelt es sich um einen neuen Indexfall, der das beschriebene Prozedere dann im Umfeld des Kindes auslöst.

Labore stoßen derzeit an ihre Grenzen

Erst wenn die Kinder zum einen negativ getestet wurden und zum anderen in 14 Tagen keine Symptome zeigen, ist es erledigt. Es gilt eine 14-tägige Inkubationszeit. Wann jedoch die Ergebnisse der Reihentestung vorliegen werden, ist noch offen. Torsten Manges will dazu keine Prognose wagen, denn die Labore stoßen angesichts allgemein steigender Fallzahlen und damit verbundener erhöhter Testung derzeit an ihre Grenzen. „Wir erhoffen uns aber Ergebnisse Anfang bis Mitte der kommenden Woche“, erläutert der Kreissprecher. Übrigens besteht nach Informationen der Heimatzeitung für die Kolleginnen und Kollegen der Lehrerin keine Pflicht, an der Reihentestung teilzunehmen. Offenbar hatte sie in den vergangenen Tagen keinen engeren Kontakt zu den Kollegen, die sich allerdings freiwillig heute testen lassen können, wie die SZ auch erfuhr.
Ändern dürfte sich die Situation in dem Moment, wenn ein Schüler positiv getestet würde. In dem Fall werden bei den Mechanismen auch wieder die jeweiligen Klassenlehrer in den Fokus rücken – und dann könnte für diese auch der nächste Corona-Test zur Pflicht werden.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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