Renovierung am Sportheim auf 172 000 Euro taxiert

jg Bad Laasphe. „An den 42 Veranstaltungen nahmen während der gesamten Ferienzeit 1630 Kinder und 378 Helfer teil. Die Ferienspiele erreichen ihre Zielgruppe in einem nicht erwarteten Ausmaß, was auf die gesteigerten Aktivitäten von Jugendpflege und Vereinen zurückzuführen ist.“ Selbstbewusst hatte Laasphes Jugendpfleger Hartmut Birkelbach für den gestrigen Ausschuss für Freizeit, Jugend, Soziales und Sport sein Fazit gezogen. Und die Belohnung folgte auf dem Fuße. Eben jener Ausschuss gestand einstimmig den Ferienspielen für das kommende Jahr 5500 Euro zu - und damit 1000 Euro mehr als in diesem Jahr. Das hat auch mit dem Jubiläum zu tun: Die Ferienspiele werden in Bad Laasphe 2010 zum 25. Mal veranstaltet.

Nach der Jugend ging es um die Senioren. Volker Kohlberger als Leiter der Bürgerdienste im Laaspher Rathaus gab den Kommunalpolitikern einen Sachstandsbericht der kommunalen Seniorenplanung. Er gehört zur Kompetenzgruppe beim Kreis, der sich vor Jahren schon das Leben und Wohnen im Alter als besondere Aufgabe auf die Fahnen geschrieben hat. Einen Erfahrungsbericht von Gisela Homrighause, die seit Mitte 2008 für die Laaspher Senioren-Service-Stelle zuständig ist, werde es wohl in der kommenden Sitzung des Sozial-Ausschusses geben. Als besonderen Erfolg des abgelaufenen Jahres sah Volker Kohlberger die Seniorenmesse der Stadt, die 800 Besucher anlockte. Für das nächste Jahr nannte er die Neuauflagen von Senioren-Wegweiser und Behinderten-Stadtführer, außerdem wolle man in der Seniorenarbeit eine Ehrenamtsbörse initiieren. Als wichtiges Aufgabe sah der Mann aus dem Rathaus die Schaffung von seniorengerechtem Wohnraum auf dem Stadtgebiet. Aufgrund der hohen Eigenheimquote sei das ein echtes Problem.

Zwei Mitteilung hatte Volker Kohlberger darüberhinaus fürs Gremium. Die Sitzung zur Fortschreibung der Kindergarten-Bedarfsplanung habe Zweierlei ergeben: Keine der Laaspher Einrichtungen sei in ihrem Bestand bedroht, vielmehr seien sogar zusätzliche Plätze für unter Dreijährige zu schaffen. Zudem war im Rathaus die Kostenschschätzung eines Gutachters eingegangen, der das Niederlaaspher Sportheim unter die Lupe genommen hatte und für die Sanierung Kosten in Höhe von 172 000 Euro ermittelt hatte. Wie es nun weitergehen solle, darüber gebe es noch keine Entscheidung. In den Haushaltsberatungen werde diese wohl gefällt. Die Maßnahmen sollten jedoch schon vorher kritisch auf ihre Notwendigkeit überprüft werden, auch Eigenleistungen könnten noch eingerechnet werden. Jürgen Tang (CDU) erinnerte indes daran, dass auch die Sportler in Banfe und Hesselbach erhebliche Baumaßnahmen an ihren Heimen planten, hier müsse es eine Gleichbehandlung geben, mahnte der Hesselbacher Ortsvorsteher an. Volker Kohlberger sagte jedoch, dass es von dort keine konkreten Anträge gebe, außerdem diene die Maßnahme in Niederlaasphe dem Substanzerhalt. Matthias Schmidt fand als Sachkundiger Bürger der CDU allerdings, bei den Kosten sei das doch wohl „fast ein Neubau“.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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