Rettung der Lahntal-Bahnstrecke: Resolution auf den Weg gebracht

Gegen Laaspher Einzelstimmen aus CDU und FDP angenommen

JG Bad Laasphe. Direkt vor der Sitzung flatterte den Laaspher Ratsmitgliedern am Montagabend noch eine eilige Vorlage mit dem Titel »Resolution der Stadt Bad Laasphe zum Erhalt der Oberen-Lahntal-Bahn (RB94) von Erndtebrück nach Bad Laasphe« auf den Tisch. Entsprungen war dem Text einem gemeinsamen Treffen von Bürgermeister Robert Gravemeier, Landrat Paul Breuer, Reinhard Kämpfer von der Wirtschaftsförderung des Kreises Siegen-Wittgenstein und Günter Padt vom Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd. Grund für die Krisensitzung waren Verlautbarungen, wonach NRW Landesmittelkürzungen für den Schienen-Personennahverkehr angekündigt hat, so dass die Stilllegung des Streckenabschnitts Erndtebrück-Bad Laasphe droht.

Die Resolution zählte folgende Negativ-Konsequenzen auf: weitere Reduzierung des ÖPNV-Fahrplanangebots, Verlust von Mobilität, Einschränkung der Lebensqualität, Nachteile für den regionalen Tourismus, besonders im Hinblick auf den Rothaarsteig, Nachteile für den Wirtschaftsstandort, besonders im Hinblick auf das geplante Industriegebiet Jägersgrund, Fahrgastverluste für die Bahnstrecke Bad Laasphe-Marburg sowie die Rothaar-Bahn, zusätzliche Kosten bei der Schülerbeförderung, wenn nicht mehr die vom Land subventionierte Schiene, sondern zusätzliche Busse genutzt werden.

Obwohl sich die Fraktionsvorsitzenden von SPD und CDU, Arno Vomhof und Jürgen Borchert, sofort für eine Annahme der Resolution aussprachen, brachten die Laaspher Kommunalpolitiker diese dann doch nicht einstimmig auf den Weg. Bei drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen aus CDU und FDP nahm aber trotzdem eine große Mehrheit die Resolution an. Diese wird nun dem zuständigen Düsseldorfer Ministerium sowie den heimischen Landtags- und Bundestagsabgeordneten zugehen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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