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Klein-Friedgarten in Banfe
Rotwild mit Zaun vom Friedhof fernhalten

Mit einem Zaun um den kompletten Banfer Friedhof soll das Rotwild ferngehalten werden. Die Tiere hatten dort nämlich Schäden angerichtet.
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  • hochgeladen von Marc Thomas

howe Banfe. Sie dürfte die erste Bürgerversammlung überhaupt in Banfe sein. Wenn Ortsvorsteher Michael Ermert am Freitag, 13. August (ab 19 Uhr in der Banfer Festhalle), die Bewohner des drittgrößten Laaspher Siedlungsschwerpunkts zusammentrommelt, hat er einiges zu berichten. „Ich möchte im Anschluss aber auch dazu einladen, Fragen zu stellen und Wünsche vorzubringen“, sagt Michael Ermert. Nur so könne er sich ein Bild machen und künftige Projekte angehen. Dass ihm so manches bereits vorschwebt, das macht er im SZ-Gespräch vorab deutlich.

Der Friedhof nimmt eine zentrale Rolle in künftigen Überlegungen ein, unter anderem hat sich Michael Ermert kürzlich mit Monika Treude von der Friedhofsverwaltung der Stadt zusammengesetzt und eine Lösung für ein Problem gefunden.

howe Banfe. Sie dürfte die erste Bürgerversammlung überhaupt in Banfe sein. Wenn Ortsvorsteher Michael Ermert am Freitag, 13. August (ab 19 Uhr in der Banfer Festhalle), die Bewohner des drittgrößten Laaspher Siedlungsschwerpunkts zusammentrommelt, hat er einiges zu berichten. „Ich möchte im Anschluss aber auch dazu einladen, Fragen zu stellen und Wünsche vorzubringen“, sagt Michael Ermert. Nur so könne er sich ein Bild machen und künftige Projekte angehen. Dass ihm so manches bereits vorschwebt, das macht er im SZ-Gespräch vorab deutlich.

Der Friedhof nimmt eine zentrale Rolle in künftigen Überlegungen ein, unter anderem hat sich Michael Ermert kürzlich mit Monika Treude von der Friedhofsverwaltung der Stadt zusammengesetzt und eine Lösung für ein Problem gefunden. Denn seit geraumer Zeit frisst das Rotwild Blumen und Pflanzen von den Gräbern, verursacht Trittschäden und hinterlässt auch sonst unerwünschte Spuren. Etliche Bürger wandten sich an Michael Ermert, der setzte sich mit der Stadtverwaltung in Verbindung. „Überlegung ist, dass ich das ehrenamtliche Engagement für den Bau eines Zauns organisiere und die Stadt das Material besorgt“, so der Ortsvorsteher. Wenn das Projekt begonnen wird, sollen auch das Wegstück über der Leichenhalle und die Waschbetonmauer erneuert werden. Angedacht ist auch eine neue Bestattungsmethode, die in Banfe eingeführt werden könnte.

Findling auf Platz errichten

Michael Ermert schwebt vor, einen Platz mit einem Findling einzurichten. „Wir könnten die gleiche Methode anwenden wie im Friedwald. An den Findling könnte man eine Plakette installieren.“ Ziel sei, den Banfer Friedhof „auf Vordermann“ zu bringen. Um in der Zukunft als Ortsvorsteher viel unbürokratischer zu Werke gehen und leichter agieren zu können, soll aus der Politik demnächst ein Antrag gestellt werden.

„Wenn man dem Ortsvorsteher einen Betrag von 5 bis 6 Euro pro Einwohner seines Dorfes überlassen würde, könnte man viel mehr bewegen“, erläutert Michael Ermert. Bei 1000 Einwohnern wären das 5000 bis 6000 Euro, die der Ortsvorsteher für seinen Ort einsetzen könnte. Bei allen Überlegungen geht es Michael Ermert immer darum, für Investitionen möglichst viel Geld in Banfe zu lassen. Etliches hat sich schon getan: Am Ortsausgang Richtung Hesselbach führte linksseitig eine Furt über die Banfe. „Die war komplett weg.“ Inzwischen hat die Stadt den Weg wieder hergestellt. „Den neuen Mitarbeiter im Bauamt, Andreas Greb, habe ich als extrem engagiert kennengelernt. Das ist jemand, der weiß, wovon er spricht“, lobt Michael Ermert. Die Turnhalle wurde unlängst „vollgenebelt“, um die Lüftung zu testen.

Antrag auf Lüftungsanlage

„Wir werden demnächst einen Antrag für eine Lüftungsanlage in der Halle stellen“, verrät der Ortsvorsteher. Auf sein Treiben hin ist auch ein längeres Stück maroden Wirtschaftswegs hinter der Firma WKW neu asphaltiert worden. Michael Ermert hat auch darauf gedrängt, dass im Friedenfeld nach den Wasserleitungsarbeiten die Straße weitgehend komplett geteert wird. „Zumindest haben die Bürger jetzt 10 bis 12 Jahre Ruhe.“

Bei der Bürgerversammlung angesprochen werden soll auch der städtische Haushalt, ebenso will Michael Ermert die Windvorrangzonen thematisieren. Zur Sprache könnten auch Themen kommen, die nicht ganz so erfreulich sind – etwa die Brücke am Sand über die Banfe. „Die hätte ich nicht gebraucht. Aber das Geld wäre sonst woanders hingegangen.“ Gewünscht hätte sich der Ortsvorsteher auch, dass die Strom-Oberleitung im Friedenfeld bei den Bauarbeiten gleich mit in die Erde gelegt worden wäre.

"Wenn man dem Ortsvorsteher einen Betrag
von 5 bis 6 Euro pro Einwohner seines Dorfes
überlassen würde, könnte man viel mehr bewegen."

Michael Ermert
Ortsvorsteher von Banfe

Und die drei Straßenlaternen in kurzen Abständen bei der Brücke unterhalb der Mühle dürften ebenfalls für Verwunderung gesorgt haben. „Das wird angesprochen“, versichert Michael Ermert.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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