Hilfe für Hunde in Not
RSW spendet für TSC Refugio Patan

Schulsprecher Lukas Fischer, Schülervertretungslehrerin Elisa Gaz-Hikade, Daniela Leschinski, Schulleiterin Melanie Dietrich, Brayn Schmenkel und die Hunde „Lisa“ und „Indira“ (v. l.) bei der Spendenübergabe.
  • Schulsprecher Lukas Fischer, Schülervertretungslehrerin Elisa Gaz-Hikade, Daniela Leschinski, Schulleiterin Melanie Dietrich, Brayn Schmenkel und die Hunde „Lisa“ und „Indira“ (v. l.) bei der Spendenübergabe.
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sz Bad Laasphe. Als Corona mit all seinen Folgen noch nicht absehbar war, fand auf Schloss Wittgenstein der Weihnachtsmarkt statt – und damit auch die Weihnachtstombola der Realschule Schloss Wittgenstein in Bad Laasphe. Ein Erlös im Höhe von insgesamt 500 Euro für den guten Zweck kam dabei zusammen, den die Verantwortlichen erst jetzt – Corona-bedingt – übergaben. Den Empfänger wählte die Schülervertretung aus: den Verein TSC Refugio Patan.

Die entscheidende Idee hatte dabei Brayn Schmenkel aus der Jahrgangsstufe 10. Seine Schwester hatte einen spanischen Straßenhund adoptiert. „In Patan, in Andalusien weit im Süden, kümmert sich das deutsch-spanische Paar Ingrid und Pacco um herrenlose Vierbeiner“, heißt es in einer Pressemitteilung. Sie haben vor Jahren das Refugio Patan gegründet und vermitteln erfolgreich aufgegriffene, gesundgepflegte und tiermedizinisch getestete Hunde aus Spanien an neue Besitzer in Deutschland. Auch an Brayn Schmenkels Schwester.

In Netphen sorgt Daniela Leschinski dafür, dass alles reibungslos abläuft. Sie hat vor fünf Jahren selbst einen Hund aus Spanien übernommen: „Lisa“. Dies hat so gut funktioniert, dass sie einen zweiten Hund adoptiert hat: „Indira“. Mittlerweile hat sie sich selbst engagiert und leitet als Vorsitzende den Verein TSC Refugio Patan. Der Tierschutzverein zählt 33 Mitglieder, stellt bundesweit die Kontakte her zwischen möglichen Interessenten und den Tierschützern in Andalusien, betreut den Transport und übergibt die Tiere an ihre neuen Besitzer. „Jährlich etwa 200 Mal“, sagte Daniela Leschinski. Seien sie erst einmal bei ihren „Adoptanten“, dann werde für die Tiere gesorgt. Aber: In Spanien, im Refugio Patan, hören die „Notfälle“ offenbar nicht auf. Und dies sorgt laut Pressemitteilung der Realschule Schloss Wittgenstein für hohe Kosten. „180 Hunde brauchen dort jeden Tag etwa 120 Kilogramm Futter. Pflege, Betreuung, ärztliche Untersuchungen und Impfungen kommen dazu.“

Die Spende war bereits seit längerer Zeit beschlossen, durch die Corona-Pandemie fiel die Übergabe allerdings zunächst aus. Jetzt ist Daniela Leschinski mit ihren Hunden „Lisa“ und „Indira“ nach Bad Laasphe gefahren, um die 500 Euro für die „Notfell-Hilfe“ entgegen zu nehmen –natürlich mit Maske. Vor Ort hat sie laut Mitteilung geschildert, wie groß die Hunde-Not in Spanien tatsächlich ist und wie ihre Organisation hilft.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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