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In Bad Laasphe auf den Spuren eines Serienmörders
Sandra Halbe veröffentlicht „Wittgensteiner Schatten“

Sandra Halbe lebt seit 2014 in Wittgenstein. Die gebürtige Sauerländerin veröffentlicht am 15. Oktober ihr drittes Buch. Auf eine Lesung muss die Frau aus Banfe derzeit leider verzichten.
  • Sandra Halbe lebt seit 2014 in Wittgenstein. Die gebürtige Sauerländerin veröffentlicht am 15. Oktober ihr drittes Buch. Auf eine Lesung muss die Frau aus Banfe derzeit leider verzichten.
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anka Banfe. Auf den Spuren eines Serienmörders durch Bad Laasphe – im neuen Roman von Sandra Halbe dreht sich alles um einen Kriminalfall, der bereits viele Jahre in der Vergangenheit liegt und eigentlich abgeschlossen ist. Doch jetzt, zehn Jahre nach den Morden an vier Frauen, ist der Serienmörder Robert Hellmar bereit, über seine Motive zu sprechen. Die strafversetzte Wiesbadener Kommissarin Caroline König kommt für den Fall, für den damals ihr Vater zuständig war, zurück in ihre Heimatstadt Bad Laasphe – und wird auf eine nervenaufreibende Schnitzeljagd nach neuen Hinweisen geschickt, bei der sie sogar tiefe Einblicke in ihre eigene Vergangenheit bekommt.
Leidenschaftliche LeserinDer Titel des Werkes mit der fesselnden Geschichte dahinter: „Wittgensteiner Schatten“.

anka Banfe. Auf den Spuren eines Serienmörders durch Bad Laasphe – im neuen Roman von Sandra Halbe dreht sich alles um einen Kriminalfall, der bereits viele Jahre in der Vergangenheit liegt und eigentlich abgeschlossen ist. Doch jetzt, zehn Jahre nach den Morden an vier Frauen, ist der Serienmörder Robert Hellmar bereit, über seine Motive zu sprechen. Die strafversetzte Wiesbadener Kommissarin Caroline König kommt für den Fall, für den damals ihr Vater zuständig war, zurück in ihre Heimatstadt Bad Laasphe – und wird auf eine nervenaufreibende Schnitzeljagd nach neuen Hinweisen geschickt, bei der sie sogar tiefe Einblicke in ihre eigene Vergangenheit bekommt.

Leidenschaftliche Leserin

Der Titel des Werkes mit der fesselnden Geschichte dahinter: „Wittgensteiner Schatten“. Die 35-jährige Autorin Sandra Halbe wuchs in Finnentrop im Sauerland auf. Bereits als Kind war sie eine sehr leidenschaftliche Leserin und schrieb gerne Kurzgeschichten. Später nahm sie auch an Literaturwettbewerben teil. Während ihres Studiums in Sprachen und Wirtschaft in Köln fehlte ihr zunächst die Zeit, sich ihrer Leidenschaft des Schreibens zu widmen. Mit dem Abschluss des Studiums und ihrem neuen Alltag im Wittgensteiner Raum fand Sandra Halbe wieder die Zeit und Muße, sich ihrer Leidenschaft zuzuwenden.Im Jahr 2016 veröffentlichte sie schließlich ihren ersten Roman „Als ich zu seinem Schatten wurde“ im Selbstverlag. Im Jahr 2017 folgte dann die Fortsetzung des Beziehungsdramas. „Sich als gebürtiges Dorfkind in Wittgenstein einzuleben, fiel mir nicht wirklich schwer,“ verrät die Autorin im Gespräch mit der Siegener Zeitung. Bereits vor ihrem Umzug nach Wittgenstein im Jahr 2014 nutzten Sandra Halbe und ihr Mann regelmäßig die Wochenenden, um ihre Heimat im Sauerland und in Wittgenstein zu besuchen.

Planetenlehrpfad und Kurpark sind Lieblingsplätze

Die Frage nach ihren Lieblingsplätzen in Bad Laasphe beantwortet Sandra Halbe sehr entschlossen – sowohl der Planetenlehrpfad als auch der Kurpark, der den Platz der ersten Inspiration für ihr neuestes Werk bot, sind Orte, an denen sich die Frau aus Banfe gern aufhält und wohlfühlt. Bei einem Spaziergang durch den Kurpark in Bad Laasphe, kam ihr die erste Idee für den Roman. „Ich habe mir vorgestellt, wie es ist, wenn diese Stelle zu einem Tatort würde. Daher wurde dies dann auch einer der Tatorte, um die es in dem Roman später geht.“Auch sonst verwendet die Autorin viele heimatliche Bezüge in ihrem Roman, beispielsweise trinken ihre Protagonisten Bosch-Bier. Um konkrete und nachempfindbare Bezüge zu den Orten in Wittgenstein zu schaffen, fuhr Sandra Halbe diese alle zusammen mit ihrem Mann ab, visualisierte dort ihre Vorstellungen und holte sich neue Inspirationen. „Ich wollte eine Geschichte schaffen, in der die Ermittlungen aus der Sicht von jemandem vorgenommen werden, der damit zu tun hat und außerdem der Mörder auch bereits gefunden ist.“
Also in der nicht das „Wer“ im Fokus steht, sondern viel eher das „Warum“. Als Sandra Halbe dann Anfang des Jahres 2018 begann, ihren Roman zu schreiben, entschied sie sich dazu, diesmal mit einem Verlag zusammen zu arbeiten. Dies sei für sie erstmal sehr befremdlich gewesen, denn nach dem eigenen Abschluss des Buches kam nochmal eine Menge Arbeit auf sie zu, als der Verlag begann, die Manuskripte zu überarbeiten.

Online-Alternative für Lesungen

„Man entwickelt als Autorin mit der Zeit auch eine gewisse Betriebsblindheit, deshalb ist es wichtig, offen für die Änderungsvorschläge des Verlages zu sein“, erklärte Sandra Halbe. Sie sei aber mit der Wahl ihres Verlages sehr glücklich und zufrieden gewesen, da sie als Autorin in jede Entscheidung mit einbezogen worden sei. „Als Selbstverlegerin war das definitiv ein anderes Gefühl, als mit einem Verlag zu arbeiten“, so die Autorin im SZ-Gespräch. Man arbeite zwar auch mit Lektoren zusammen, aber ansonsten kümmere man sich um das Gesamtprodukt zu großen Teilen selbst.Vor allem auch darum, aus der Masse der Selbstverleger herauszustechen und Werbung für sich zu machen. „Aufgrund der Jahreszeit, in der der Roman spielt, haben wir uns mit dem Erscheinungsdatum auf den Herbst geeinigt“, betonte die Autorin. Erscheinen wird „Wittgensteiner Schatten“ am Donnerstag, 15. Oktober, überall da, wo es Bücher zu kaufen gibt. Dazu gehört ebenfalls die Buchhandlung Blöcher in Bad Laasphe, auch als E-Book wird der Roman zu erwerben sein. Gerne hätte die Autorin eine Lesung zur Veröffentlichung ihres Werkes angeboten, jedoch ist diese Idee vorerst aufgrund der aktuellen Corona-Situation auf Eis gelegt. Jedoch könnte Sandra Halbe sich vorstellen, eventuell eine Online-Alternative zu finden – und eine Lesung vor Publikum später nachzuholen.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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