Schöne Weihnachten - und frohes Warten vor der Ampel

Auch wenn weit und breit kein Auto zu sehen ist, kann man sich in Volkholz viel Zeit vor roten Ampeln vertreiben. Das Angebot wurde verlängert für die Heiligen Tage. Foto: jg
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jg Volkholz. Der Siegener Landesbetrieb „Straßenbau NRW“ hat es auch in diesem Jahr geschafft, dass sich die Oberlahntaler mit einer überwinternden Baustelle herumschlagen müssen. Das ist vielleicht nicht unbedingt eine Geschichte für die Weihnachts-Ausgabe einer Zeitung, allerdings müssen sich die armen Volkholzer - oder wer sonst aus dem Oberen Lahntal über die Landestraße 719 nach Siegen will - ja auch in den Heiligen Tagen geduldig an der Ampel hinter einer Kurve anstellen.

Dabei hatte Karl-Josef Fischer vor fünf Wochen vermutet, die Maßnahme werde in zwei bis drei Wochen abgeschlossen (die SZ berichtete). Schon damals hatte der Mann vom Siegener Landesbetrieb deutlich gemacht, dass die bayerische Firma unerwartete Schwierigkeiten in Wittgenstein an den Tag gelegt habe. Denn eigentlich handelte es sich bei diesem einfachen Austauschen von Stützmauer-Steinen um wenig komplizierte Standard-Arbeiten. Während Karl-Josef Fischer bei dem vergangenen Anruf noch deutlich bemüht war, Verständnis für die bereits erkennbare Trödelei aufzubringen, sagte er gestern ganz klar, man habe die Maßnahme nun mal öffentlich ausschreiben müssen, und die später beauftragte Firma habe eben das günstigste Angebot abgegeben. Inzwischen müsse man konstatieren, der Landesbetrieb sei „absolut nicht zufrieden“ mit dem Verlauf der Maßnahme.

Für die nächste Ausschreibung habe man nun einen Grund, diese Firma abzulehnen. Deutlich verwunderlicher die Begründung, weshalb die Ampel stehen bleiben müsse. Es gehe, so die seltsame Einschätzung aus Siegen, darum, Fußgängern einen sicheren Weg entlang der Baustelle zu schaffen. Wenig hoffnungsfroh Fischers Schlussbemerkung: „Wir müssen das Ganze jetzt irgendwie zu Ende bringen.“

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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