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Presse am Städtischen Gymnasium
Schülerin Ina Wickel baut Redaktion für eine Schülerzeitung auf

Neuntklässlerin Ina Wickel (Bildmitte) hat interessierte Schüler zusammengetrommelt, um am „Städtischen“ eine Schülerzeitung ins Leben zu rufen.
  • Neuntklässlerin Ina Wickel (Bildmitte) hat interessierte Schüler zusammengetrommelt, um am „Städtischen“ eine Schülerzeitung ins Leben zu rufen.
  • Foto: Holger Weber
  • hochgeladen von Lars Lenneper

„Ich schreibe gerne. Und bis zur 8. Klasse habe ich ganz viele Ideen gehabt. In der Corona-Zeit habe ich nun überlegt, warum eigentlich nicht eine Schülerzeitung machen?“ Ina Wickel hat genaue Vorstellungen, die sie jetzt gemeinsam mit ihrem Redaktionsteam präsentierte. Die Neuntklässlerin am Städtischen Gymnasium Bad Laasphe lud die örtlichen Zeitungsredakteure zum Gespräch ein und holte sich sozusagen erst einmal eine Menge „Input“.

Redaktionsteam umfasst rund 15 SchülernDurch die Klassen ist die 14-jährige Feudingerin im Vorfeld gegangen, hat die fünften bis achten Jahrgangsstufen gefragt. Spontan meldeten sich etliche Interessierte, sodass sie auf ein Team von rund 15 Schülerinnen und Schülern zählen kann. Und wie macht man eine Zeitung?

„Ich schreibe gerne. Und bis zur 8. Klasse habe ich ganz viele Ideen gehabt. In der Corona-Zeit habe ich nun überlegt, warum eigentlich nicht eine Schülerzeitung machen?“ Ina Wickel hat genaue Vorstellungen, die sie jetzt gemeinsam mit ihrem Redaktionsteam präsentierte. Die Neuntklässlerin am Städtischen Gymnasium Bad Laasphe lud die örtlichen Zeitungsredakteure zum Gespräch ein und holte sich sozusagen erst einmal eine Menge „Input“.

Redaktionsteam umfasst rund 15 Schülern

Durch die Klassen ist die 14-jährige Feudingerin im Vorfeld gegangen, hat die fünften bis achten Jahrgangsstufen gefragt. Spontan meldeten sich etliche Interessierte, sodass sie auf ein Team von rund 15 Schülerinnen und Schülern zählen kann. Und wie macht man eine Zeitung? Zuerst müssen die Schüler wissen, was sie überhaupt wollen.
Sollen Berichte über Unterrichtsprojekte Inhalt sein, Portraits von Lehrern oder Geschichten über die Schule? Wie soll die Schülerzeitung aussehen, welchen Umfang hat sie – Fragen über Fragen. Und dann konnte der SZ-Redakteur doch noch den ein oder anderen guten Tipp geben. Denn eine Schülerzeitung kennt ihren Leserkreis – im Gegensatz zur Tageszeitung.

In der Corona-Zeit habe ich nun überlegt, warum eigentlich nicht eine Schülerzeitung machen?
Ina Wickel
Leiterin der Schülerzeitung

Bei der Themenfindung reicht ein Rundgang über den Schulhof und das Gespräch mit den Schülern. Die teilen sich sofort mit und sagen, was ihnen unter den Nägeln brennt. Auch die Ideen für interessante Geschichten können die Schüler allein entwickeln. Ob denn Rankings von Lehrern eine gute Idee sei – fragte eine Schülerin. Eher nicht. Die neue Redaktion der Schülerzeitung erfuhr, dass sie eine gewisse Verantwortung trägt, dass sie zur Neutralität verpflichtet sein sollte. Außerdem soll man immer behutsam mit Menschen umgehen, sie nicht bloßstellen oder dem Mobbing ausliefern. Das gilt für Schüler wie für die Lehrer.

Presserecht frei Haus geliefert

Auch eine Portion Presserecht lieferten die Fachleute von der Zeitung. Das Recht am eigenen Bild gilt auch für die Schülerzeitung. Klassenkameraden und Lehrer sollten vorher gefragt werden, bevor man sie fotografieren möchte. Bei der Auswahl der Motive ist Kreativität gefragt. „Ihr seid Künstler, der Redakteur ist ein kreativer Beruf. Lasst euch pfiffige Bilder einfallen, außergewöhnliche Perspektiven“, so der SZ-Redakteur. Bilder seien ganz wichtig für die Schülerzeitung, weil sie mit einem Blick das Interesse der Leserschaft wecken. Ein gutes Bild ist der Einstieg dafür, dass die Schüler auch den Text lesen wollen.
Ähnliches gilt für die Überschriften. „Wie mache ich die?“, wollte eine Schülerin wissen. Patentrezepte gibt es dafür nicht. Kreativ muss man sein. Die neue Redaktion der Schülerzeitung will sich jetzt erst einmal sortieren: Themen finden, eine Zeitung planen, ihr Aussehen und den Namen festlegen. Dann könnte in Kürze auch die SZ nochmal in der Schule vorbeischauen.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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