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Karl-Heinz Stöcker schlägt Alarm
Schulweg in Volkholz wird zur echten Gefahr

Problemfall Glashütter Straße: Weil Gehwege fehlen, bleibt Fußgängern und Schulkindern nur die Möglichkeit, über die Straße zu laufen – morgens und abends ohne Licht, denn Straßenlaternen sucht man hier vergebens.
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  • Problemfall Glashütter Straße: Weil Gehwege fehlen, bleibt Fußgängern und Schulkindern nur die Möglichkeit, über die Straße zu laufen – morgens und abends ohne Licht, denn Straßenlaternen sucht man hier vergebens.
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  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

ako Volkholz. Es ist ein großes Ärgernis, das sich jeden Tag vor den Augen von Karl-Heinz Stöcker abspielt. Der Ortsvorsteher wohnt an der Volkholzer Straße, der Ortsdurchfahrt der Landstraße 719. Das gerade und mehrere Hundert Meter lange Streckenstück lädt viele Autofahrer – sehr zum Unmut der Anwohner – auch zum schnellen Fahren ein. Früh morgens und auch abends sind die Bushaltestellen mitten im Ort sowie die Gehwege aber nicht ausreichend beleuchtet.

Exakt 260 Meter liegen die Laternen an der Volkholzer Straße 1 und 10 auseinander. „Ich bin die Strecke mit dem Fahrrad abgefahren und habe nachgemessen“, sagt Karl-Heinz Stöcker. Er macht im Gespräch mit der SZ darauf aufmerksam, dass der Bereich von vielen Fußgängern genutzt wird.

ako Volkholz. Es ist ein großes Ärgernis, das sich jeden Tag vor den Augen von Karl-Heinz Stöcker abspielt. Der Ortsvorsteher wohnt an der Volkholzer Straße, der Ortsdurchfahrt der Landstraße 719. Das gerade und mehrere Hundert Meter lange Streckenstück lädt viele Autofahrer – sehr zum Unmut der Anwohner – auch zum schnellen Fahren ein. Früh morgens und auch abends sind die Bushaltestellen mitten im Ort sowie die Gehwege aber nicht ausreichend beleuchtet.

Exakt 260 Meter liegen die Laternen an der Volkholzer Straße 1 und 10 auseinander. „Ich bin die Strecke mit dem Fahrrad abgefahren und habe nachgemessen“, sagt Karl-Heinz Stöcker. Er macht im Gespräch mit der SZ darauf aufmerksam, dass der Bereich von vielen Fußgängern genutzt wird. Eine hohe Böschung, die sich auf halber Strecke befindet und bei Tageslicht deutlich zu sehen ist, markiert die Mitte dazwischen: „Diese Stelle ist am dunkelsten.“

Karl-Heinz Stöcker.

Ortsvorsteher weist auf Gefahren in Volkholz hin

Der Ortsvorsteher hatte bereits Ende Februar in einem Schreiben an die Stadt Bad Laasphe auf die Problematik hingewiesen und die Verwaltung dazu aufgefordert, vor Ort eine weitere Straßenlaterne zu installieren – eine Rückmeldung habe er aber nie erhalten.
Als noch gefährlicher stuft Karl-Heinz Stöcker die Glashütter Straße ein. Auf dem Abschnitt bis zum Hotel Jagdhof Glashütte gibt es zwei Bushaltestellen: Eine an der Kreuzung Lahnhofweg/Mittelweg und eine mit Beleuchtung an der Buswende vor dem Hotel – „die Laterne beleuchtet aber nur die Buswende“. Die Distanz zwischen den beiden Haltestellen beträgt um die 700 Meter. Das Hauptproblem: Die Straße ist weder ausreichend beleuchtet noch gibt es einen Gehweg. „Den Menschen bleibt hier nur die Möglichkeit, über die Straße zu laufen – ohne Licht ist das sehr gefährlich“, betont der Ortsvorsteher. Außerdem würden einige Eltern und Großeltern ihre Kinder wegen der fehlenden Beleuchtung und aus Sicherheitsgründen morgens mit dem Auto zur Bushaltestelle bringen. „Das ist nicht gerade nachhaltig, aber absolut verständlich“, merkt Karl-Heinz Stöcker an.

"In Volkholz scheitert es an zwei Straßenlaternen"

Beide Problembereiche seien laut Karl-Heinz Stöcker auch Thema in der Volkholzer Bürgerversammlung am 24. Juli gewesen (die SZ berichtete). Kurz darauf, am 27. Juli, habe er deshalb ein zweites Schreiben an die Stadt adressiert, um auf beide Gefahrenbereiche aufmerksam zu machen. „Ich habe bis heute weder eine Antwort erhalten, noch hat man mir den Eingang bestätigt. Selbst wenn man das Problem nicht direkt lösen kann, kann man doch antworten. Aber keine Reaktion und gar nichts tun, ist die schlechteste Lösung“, ärgert sich der Ortsvorsteher.

Die Haltestelle in der Busbucht verfügt über eine Laterne, die jedoch nur den umliegenden Bereich beleuchtet.
  • Die Haltestelle in der Busbucht verfügt über eine Laterne, die jedoch nur den umliegenden Bereich beleuchtet.
  • Foto: Alexander Kollek
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

Er kritisiert auch, dass für ähnliche Maßnahmen in der Kernstadt finanzielle Mittel investiert bzw. Fördergelder gefunden worden seien. Karl-Heinz Stöcker nennt an dieser Stelle explizit die 30 neuen Laternen, die im Bad Laaspher Kurpark installiert worden sind. Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf fast 70.000 Euro. Ein Großteil wird von Leader getragen. Eine Firma sponserte zudem die Anlagen, die über Bewegungsmelder verfügen – das Licht wird nur eingeschaltet, wenn dort Personen entlanggehen: „Und in Volkholz scheitert es an zwei Straßenlaternen“, betont Karl-Heinz Stöcker, der an dieser Stelle anfügt: „Wir möchten nicht unseren Ort verschönern. Uns geht es aber um die Sicherheit.“

Autor:

Alexander Kollek

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