Bürger formuliert Einwände im Rat
Senioren-Wohnpark wird zum Streitthema

Auf dieser Fläche „Vor den Hasseln“, zwischen Oberer Bienhecke und Oberer Wallachei, sollen die Häuser mit Seniorenwohnungen entstehen.
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  • Foto: Holger Weber
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

howe Bad Laasphe. Die Fragestunde für Einwohner nutzte jetzt in der jüngsten Ratssitzung der Bad Laaspher Bürger Lutz Bastian. Der wunderte sich über die Baumaßnahme in der Nachbarschaft, wo der Unternehmer Christian Bernshausen drei Häuser mit mehreren seniorengerechten Wohnungen „Vor den Hasseln“, zwischen Oberer Bienhecke und Oberer Wallachei bauen will. Dort hat der Investor Grundstücke erworben, auf denen er insgesamt 25 barrierefreie Wohnungen mit jeweils rund 35 Quadratmeter Größe errichten möchte. „Vor 25 Jahren ist dort ein Wohngebiet geplant worden, jetzt werden große Blöcke da hingebaut“, monierte Lutz Bastian.

Bürgermeister Dirk Terlinden erläuterte, dass der Bebauungsplan aus dem Jahr 1995 stamme und damals der Geschosswohnungsbau mit berücksichtigt worden sei. Allerdings: „Wir haben noch nichts beschlossen“, zunächst sei nur die Änderung des Bebauungsplanes eingeleitet. „Es kann jeder seine Einwendungen vortragen.“ Was die Dachneigung der Häuer im Seniorenwohnpark angehe, so würden hier Solardächer installiert – für die autarke Energieversorgung. Der Eigentümer habe kürzlich nachgereicht, dass im Mittelteil eine Zweigeschossigkeit hergestellt werde. Und zum Einwand des Fragenstellers, dass doch in dem Wohngebiet nur Einfamilienhäuser gebaut werden sollten: „Wir haben eine Unterversorgung an kleinräumigem Wohnraum“, erläuterte Dirk Terlinden. „Und diejenigen, die dort einziehen, werden ihrerseits wieder Häuser frei machen.“

Klares Votum in Bauausschuss

Der Wohnpark werde in der Stadt „auf jeden Fall nachgefragt.“ CDU-Chef Günter Wagner pflichtete dem Bürgermeister bei: „Wir waren erst von einer Ebenerdigkeit ausgegangen, dort ist aber auch Mehrgeschossigkeit vorgesehen.“ Jeder habe im Bauausschuss die Möglichkeit gehabt, anders abzustimmen. Man habe aber mit 12 Stimmen bei einer Enthaltung dafür votiert. Auch FDP-Fraktionsvorsitzender Klaus Preis sah nur Vorteile für die Stadt: „Hier wird eine große Fläche mit wenig Aufwand für die Stadt erschlossen.“

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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