Sozialwerk St. Georg bietet betreutes Wohnen in Familien

Neues Angebot in Wittgenstein und ganz Südwestfalen

sz Bad Laasphe. Mit der Anerkennung des Sozialwerk St. Georg e.V. im März dieses Jahres ist die Eingliederung von Menschen mit einer geistigen oder psychischen Behinderung durch die Einbindung in Familien für ein so normales Leben wie möglich gegeben. Für diese Menschen wird somit eine stationäre Wohnform überflüssig. Unterstützung in Form von Beratung und Betreuung finden die Familien durch ein ambulantes Betreuungssystem durch Mitarbeiter des Sozialwerkes St. Georg. Für die Region Südwestfalen sind die Kreise Siegen-Wittgenstein, Olpe, der Märkische Kreis und der Hochsauerlandkreis vorgesehen.

Gegen eine monatliche Betreuungspauschale, worin auch die Kosten für Unterkunft und Verpflegung enthalten sind, werden Familien gesucht, die sich vorstellen können, einen Menschen mit Behinderung als Gast aufzunehmen und ihm ein eigenes Zimmer zur Verfügung stellen können. Als Familien sind sowohl verheiratete als auch unverheiratete Paare oder allein stehende Personen mit oder ohne Kinder vorstellbar. Voraussetzung für das Betreute Wohnen ist gegenseitige Sympathie, ohne dass eine qualifizierte Ausbildung dafür notwendig wäre. Geschwister sind als einzige Verwandte ebenfalls als Gastfamilien geeignet. Für das Infragekommen einer Gastbetreuung wird zunächst ein Erstbesuch durch Mitarbeiter des Sozialwerkes St. Georg in der Familie vorangestellt. Hierbei werden für den Gast relevante Dinge besprochen, wobei ein anschließendes gegenseitiges Kennenlernen erfolgt. Bei einer geglückten Zusammenführung wird eine Betreuungungsvereinbarung zwischen der Gastfamilie, dem Gast und dem Sozialwerk St. Georg getroffen. In dieser Vereinbarung sind auch die Kündigungsfristen festgeschrieben. Eine unbefristete Dauer ist jedoch wünschenswert.

Selbstverständlich finden die Gastfamilien und der Gast eine dauerhafte Unterstützung durch qualifizierte Mitarbeiter des Sozialwerkes St. Georg. In der Regel handelt es sich hierbei um Sozialarbeiter, Sozialpädagogen oder ähnliche Berufsgruppen mit entsprechender Eignung. Weitere Informationen gibt es unter Tel. (02752) 50880.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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