Kein Hygieneschutzkonzept erforderlich
Stadt Bad Laasphe setzt Lockerungen um

Die Stadt Bad Laasphe setzt Lockerungen um.

sz Bad Laasphe. Bedingt durch die neue Coronaschutzverordnung, die seit dem 15. Juli gilt, gibt es auch in Bad Laasphe weitere Lockerungen was die Benutzung städtischer Gebäude angeht. So gilt nun etwa für Sportgruppen, dass sie kein eigenes Hygieneschutzkonzept mehr vorlegen müssen, wenn sie eine städtische Sporthalle oder einen Turnraum für ihr Training benutzen möchten.

Ab sofort reicht es aus, wenn sie eine entsprechende Rahmenvereinbarung ausfüllen, unterzeichnen und an die Verwaltung zurücksenden. Diese Vereinbarung steht im Internet unter www.bad-laasphe.de zum Download zur Verfügung. Zudem ist die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportübungen ohne Mindestabstand nunmehr auch in geschlossenen Räumen mit bis zu 30 Personen gestattet, wenn eine Liste mit Namen, Adressen und Telefonnummern der Teilnehmer geführt und vier Wochen aufbewahrt wird.

Die Sporthallen an den Schulen werden entgegen der bisherigen Regelungen in den Sommerferien für Sportangebote für Kinder und Jugendliche geöffnet. „Normalerweise sind die Turnhallen in den Sommerferien geschlossen. Da für viele Familien nun aber Corona-bedingt der Sommerurlaub ausfällt, gilt es, ihnen Alternativen für die Freizeitgestaltung zu Hause zu bieten. Durch die teilweise Öffnung der Turnhallen möchten wir unseren Vereinen die Möglichkeit eröffnen, ihren Trainingsbetrieb im Kinder- und Jugendbereich in wettergeschützten Räumlichkeiten fortzusetzen und den Jungen und Mädchen auf diese Weise eine Abwechslung in der schulfreien Zeit zu bieten“, wird Bad Laasphes Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann in einer Pressemitteilung zitiert. Und weiter: „Erwachsenengruppen bitten wir aber weiterhin, ihre Trainingsorte wenn möglich ins Freie zu verlagern oder, wie all die Jahre zuvor, mit dem Sportbetrieb bis nach den Sommerferien zu warten.“

Die Stadtverwaltung macht darauf aufmerksam, dass es aufgrund der Covid-19-Pandemie besonders im Hinblick auf die Trainingszeiten zu Abweichungen vom Normalbetrieb kommen kann, um nahtlose Übergänge in der Hallenbelegung und daraus resultierende Begegnungen von unterschiedlichen Gruppen an einem Trainingsort zu vermeiden. Sollten weitere Lockerungen folgen, wird sie die betreffenden Gruppen darüber informieren, heißt es. Die Erstellung neuer Konzepte ist in diesem Falle nicht notwendig.

Ferner dürfen ab sofort wieder private Feste aus herausragendem Anlass – etwa Hochzeit, Tauf- oder Jubiläumsfeier – mit bis zu 150 Personen gefeiert werden. Der Mindestabstand und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind dabei nicht verpflichtend, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene getroffen wurden, der Veranstalter eine Gästeliste führt und diese für vier Wochen aufbewahrt – ganz egal, ob die Feier in geschlossenen Räumlichkeiten oder im Freien stattfindet.

Ähnliches gilt für Beerdigungen mit bis zu 150 Teilnehmern. Auch hier kann auf das Abstandsgebot und das Tragen einer Alltagsmaske ab sofort verzichtet werden, wenn geeignete Hygienemaßnahmen ergriffen wurden und – bei Trauerfeiern in geschlossenen Räumen – eine entsprechende Anwesenheitsliste geführt wird. Die Stadt Bad Laasphe hat ihre Trauerhallen deshalb zur Nutzung freigegeben.

Ebenso sind für standesamtliche Trauungen weitere Lockerungen beschlossen worden. Die Stadt Bad Laasphe hebt daher die bisherige Beschränkung der Personenzahl bei Eheschließungen von sechs – Brautpaar plus vier Begleitpersonen – auf. Das Standesamt bittet jedoch um Verständnis dafür, dass – bedingt durch die Größe des Raumes – auch künftig nur eine bestimmte Anzahl an Gästen einer Heirat im Rathaus-Trauzimmer beiwohnen kann und bittet diesbezüglich um eine vorherige Absprache.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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