Stadtfeuerwehrverband ist geplant

Laaspher wollen Konzept vorlegen / Gravemeier forderte Unterstützung der Arbeitgeber ein

db Bad Laasphe. »Das lässt mir das Herz höher schlagen«, so Laasphes Stadtbrandinspektor Otto Wunderlich, als er am Samstagabend in das voll besetzte Haus des Gastes blickte. Vor zahlreichen Feuerwehrmännern sowie Vertretern kooperierender Institutionen wie DRK, Polizei und THW bedankte sich der Wehrführer auf der Jahresdienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr für die gute Arbeit im vergangenen Jahr. Auch Bürgermeister Robert Gravemeier fand lobende Worte für die Einsatzkräfte, insbesondere deren Anpassungsfähigkeit und Flexibilität: »Wir wissen, was wir an ihnen haben«.

Er kritisierte aber auch die Haltung einiger Arbeitgeber, angestellte Kameraden nicht zum Einsatz gehen zu lassen, wenn diese gerufen würden. Es gehe nicht an, so der Verwaltungsleiter, dass der Chef deshalb sauer sei, obwohl man Menschen helfe. Zu den vor einer Woche im Rahmen der Kreisverbandstagung in Dotzlar in die Diskussion geratenen Haushaltskürzungen im Bezug auf die Ausrüstung der Feuerwehr (die SZ berichtete) nahm Robert Gravemeier ebenfalls Stellung. Die Stadt werde trotzdem alle benötigten Mittel zur Verfügung stellen und schloss sich damit der Auffassung seines Berleburger Amtskollegen Hans-Werner Braun an.

Eine Neugründung steht den Laasphern voraussichtlich im Sommer dieses Jahres bevor. Dann könne er höchstwahrscheinlich, so Otto Wunderlich, zur Gründung des derzeit in Planung stehenden Stadtfeuerwehrverbandes einladen. Die Floriansjünger der Lahnstadt greifen momentan auf eine Personalstärke von 168 aktiven Wehrleuten zurück, darunter immerhin 18 Frauen. Die insgesamt 182 Einsätze waren zum größten Teil Technische Hilfeleistungen, darunter aber auch ein Großbrand. Die Zahl der Fehlalarmierungen lag bei »nur« elf, so Otto Wunderlich.

Der stellvertretende Wehrführer Heinrich Meyer berichtete von 21700 Stunden Feuerwehrdienst, davon verbrachten die Kräfte 3600 im Einsatz. Daran sei die enorme zeitliche Beanspruchung zu sehen, so Heinrich Meyer. Es sei allerdings sehr Besorgnis erregend, dass im vergangenen Jahr mehr als 10000 Kameraden bundesweit den Dienst quittiert hätten. Die Jugendfeuerwehr, um die sich Jugendfeuerwehrwart Jürgen Sonneborn kümmert, hat mit elf Mitgliedern mehr als in 2002 einen Stand von 62 erreicht.

Um auch im kommenden Jahr gut vorbereitet zu sein und schnell helfen zu können, nahmen 68 Wehrleute an neun Lehrgängen teil, wie Ausbildungsbeauftragter Helmut Haßler verkündete. Durch die zahlreichen Weiterbildungen stand auch eine Vielzahl an Beförderungen auf der Tagesordnung. Frank Steuber und Hans Werner Roth heißen von nun an Feuerwehrmannanwärter. Feuerwehrmänner sind ab jetzt: Dirk Heitmann, Christoph Schüller, Axel Seidlitz, Tanja Sonneborn, Markus Frank, Marco Pitz, Tim Saßmannshausen, Manuel Schnurbus, Holger Weber, Daniel Althaus, Dominik Künkel sowie Luis Scholl. Außerdem wurden Marcel Denner, Christian Schaumann, Michael Sonneborn und Alexander Walle zum Oberfeuerwehrmann befördert. Unterbrandmeister nennen sich künftig Sascha Walter Lüdtke, Jennifer Schäfer, Marco Bald, Björn Becker, Marco Hedrich, Martin Grebe, Andreas Haßler, Boris Hofius, Tanja Meyer, Mike Otto sowie Christoph Rothenpieler und Martin Lauber. Die restlichen Beförderungen im Überblick: Jürgen Krause (Brandmeister), Thomas Kuchinke und Hans Jürgen Strack (Oberbrandmeister), Dirk Scheffel (Hauptbrandmeister), Volker Stenger (Brandinspektor) und Dirk Höbener (Brandoberinspektor).

Offiziell ernannt wurden Jürgen Sonneborn zum Stadtjugendfeuerwehrwart und Sascha Walter Lüdtke zu seinem Stellvertreter. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber und somit für 25 Jahre Dienst erhielt Klaus-Peter Bade. Zehn Jahre länger dabei, und mit einem goldenen Zeichen geehrt wurden Friedhelm Heinrich, Wolfgang Bätzel und Gerd Hackler. In die Ehrenabteilung versetzt wurden Wolfgang Klotz, Eckhard Lenk, Rudi Niesyto, Wolfgang Spies, Wolfgang Bätzel, Gerd Hackler und Uwe Rothenpieler.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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