SZ

Personalnot im Laaspher Bauamt
Straßenbau von der Tagesordnung genommen

Für einen zweiten Markttag (samstags) haben sich bei der Stadt Bad Laasphe schon zwölf Anbieter gemeldet, die Interesse daran hätten.
  • Für einen zweiten Markttag (samstags) haben sich bei der Stadt Bad Laasphe schon zwölf Anbieter gemeldet, die Interesse daran hätten.
  • Foto: Holger Weber/Archiv
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

howe Bad Laasphe. Der Paukenschlag erfolgte am Donnerstagabend gleich zu Beginn der Ratssitzung im Bad Laaspher Haus des Gastes. Da beantragte SPD-Fraktionschef Samir Schneider nämlich, den Tagesordnungspunkt zu den Straßenbaumaßnahmen von der Tagesordnung zu streichen. Dabei hatten die Sozialdemokraten zuletzt vehement darauf gedrängt, die Verwaltung möge jene Straßen der Klassen 3 bis 5 auflisten, die im Zuge einer bloßen Oberflächensanierung hergestellt werden könnten.

Schließlich, so der Gedanke, würde der Anlieger bei einem Vollausbau über Gebühr belastet. Samir Schneider verriet nun, dass der Fachbereichleiter Bauen auf die SPD zugekommen sei – mit der Bitte, den Antrag von der Tagesordnung zu nehmen.

howe Bad Laasphe. Der Paukenschlag erfolgte am Donnerstagabend gleich zu Beginn der Ratssitzung im Bad Laaspher Haus des Gastes. Da beantragte SPD-Fraktionschef Samir Schneider nämlich, den Tagesordnungspunkt zu den Straßenbaumaßnahmen von der Tagesordnung zu streichen. Dabei hatten die Sozialdemokraten zuletzt vehement darauf gedrängt, die Verwaltung möge jene Straßen der Klassen 3 bis 5 auflisten, die im Zuge einer bloßen Oberflächensanierung hergestellt werden könnten.

Schließlich, so der Gedanke, würde der Anlieger bei einem Vollausbau über Gebühr belastet. Samir Schneider verriet nun, dass der Fachbereichleiter Bauen auf die SPD zugekommen sei – mit der Bitte, den Antrag von der Tagesordnung zu nehmen. Die derzeit schwierige personelle Situation stelle die Abteilung vor große Probleme. Unter anderem sei ein Mitarbeiter altersbedingt in den Ruhestand gegangen und arbeite auf 450-Euro-Basis bei der Stadtverwaltung weiter. Ein Nachfolger werde die Stelle wohl erst im Juni übernehmen.

Rat kommt der Bitte nach

Bis dahin läuft beim Bauamt in der Hinsicht also erst einmal nicht viel. Es könne „aktuell der Vielzahl von Aufgaben und Tätigkeiten nicht zur Zufriedenheit der Bürger und der Politik gerecht werden“, formulierte Samir Schneider. „Aus diesen Gründen bittet die Verwaltung, den Antrag von der Tagesordnung zu nehmen.“ Tags darauf, am Mittwoch, informierte Samir Schneider die Vorsitzenden aller Fraktionen im Rat über den Wunsch der Verwaltung. Es sei zwingend notwendig, so der SPD-Chef, dass die Verwaltung umfangreiche Informationen liefere, „damit wir gemeinsam mit allen Fraktionen das Instandhaltungsmanagement nachhaltig weiterentwickeln können. Der Rat folgte am Donnerstagabend einstimmig dem Verwaltungswunsch und setzte den Punkt von der Tagesordnung.

Samir Schneider wies das Gremium darauf hin, dass das Moratorium nur bis 30. Juni laufe. „Wir müssen dann eine Entscheidung treffen, wie wir unter diesen bekannten Umständen das Moratorium bis in das Jahr 2022 verlängern müssen.“ Damit würde die Politik der Verwaltung die Möglichkeit geben, „die vielen offenen Punkte zu unserer und zur Zufriedenheit der Bürger bearbeiten zu können.“

Chance auf Samstagsmarkt besteht

Eine durchaus erfreuliche Mitteilung machte die Stadt Bad Laasphe am Donnerstagabend in der Sitzung des Rates. Denn für einen möglichen zweiten Wochenmarkt-Tag an einem Samstag sieht es gar nicht schlecht aus. Wie Dezernent Rainer Schmalz erläuterte, habe man eine Umfrage bei den Händlern durchgeführt. Auch einen Aufruf habe man gestartet. „Bisher haben die Verwaltung 16 schriftliche Rückmeldungen erreicht. Zwölf davon haben Interesse an einem zusätzlichen Samstagsmarkt bekundet.“

Sieben Händler von diesen zwölf seien bereits auf dem Mittwochsmarkt vertreten, die anderen fünf seien durch die Veröffentlichung in den Medien auf das Angebot aufmerksam geworden. Allerdings: Aus dem Frischwaren-, Lebensmittel- und Genussmittelbereich seien die Rückmeldungen eher verhalten. Viele der Mittwochshändler, die solche Waren anböten, hätten der Verwaltung mündlich signalisiert, dass sie schon samstags auf anderen Märkten vertreten seien.

Rainer Schmalz: „Die Verwaltung möchte auf dieser Basis noch keine Entscheidung über einen zweiten Markttag treffen.“ Es sollten lieber noch mehr regionale Vermarkter, vor allem von Bio-Waren, gezielt angesprochen werden.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

6 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen