Tenor gibt Benefizkonzert

Biedenkopf. Zum zweiten Mal gastiert Thomas Schulze, der von 1993 bis 1998 in Hamburg die Titelrolle im Phantom der Oper sang, morgen, 27. April, ab 19.30 Uhr im Rahmen eines Benefizkonzertes im Biedenkopfer Rathaussaal. Die Musikfreunde erwartet laut Pressemitteilung des Magistrats »ein Feuerwerk der schönsten Melodien aus Operette und Musical« von Offenbach, Strauß, Kalman, Lehár, Bernstein, Braun, Webber, Löwe und Schönberg. Begleitet wird der Tenor am Klavier von der Pianistin und Musikpädagogin Silvia Mair. Der Erlös der Veranstaltung ist für den Förderverein Ambulante Krankenpflege im Deutschen Roten Kreuz Biedenkopf bestimmt.Bad Laasphe. Der reisefreudige Laaspher Bauausschuss besuchte in seiner jüngsten Sitzung das Banfetal. Bei den Ortsbesichtigungen des Gremiums ging es um die Erweiterung des Innenbereichs von Herbertshausen und um eine Erhöhung der Fußgänger-Sicherheit am Fischelbacher Ortseingang.

Vorsitzender holte Punkt auf die Agenda

Der erste Punkt war nur aufgrund der Intervention des Bauausschuss-Vorsitzenden Jürgen Borchert auf die Tagesordnung genommen werden, denn eigentlich hatte die Laaspher Verwaltung dem Eigentümer eines Herbertshäuser Grundstücks schon eine Absage erteilt. Dieser hatte im Mai 2000 beantragt, die Hälfte seines Grundstückes am Oberen Krautgarten als Bauland auszuweisen. Die Schwierigkeit dabei: Dieses Gelände ist im Flächennutzungsplan nicht als Wohnbaufläche dargestellt.

Das Arnsberger Signal stand auf Rot

Nach Gesprächen mit der Bezirksregierung sahen die Laaspher Verwaltungsvertreter keine Erfolgsaussichten für das Ansinnen. Arnsberg befürchtete bei dieser »bandartigen Erweiterung der Bebauung in den Außenbereich« eine »ungeordnete städtebauliche Entwicklung«. Eine Einschätzung, der Laasphes Beigeordneter Dr. Heinrich Loske einiges abgewinnen konnte. Jürgen Borchert wollte dieses Problem jedoch auf der politischen Ebene diskutiert wissen. Und hier blies dem Beigeordneten doch ein heftiger Gegenwind ins Gesicht.

Einstimmig gegen Verwaltungsvorlage

Besonders eine große Koalition der Ortsvorsteher – bestehend aus Waltraud Schäfer, Jürgen Tang und Werner Hofius – unterstrich vehement das Interesse, dass in den Ortsteilen ebenfalls Bauplätze ausgewiesen würden. Auch, weil eine Ausweitung an dieser Stelle nicht wirklich zu stören schien. Deshalb lehnte der Ausschuss nach Ortstermin einstimmig die Vorlage der Verwaltung ab, die kein Verfahren zur Erweiterung des Herbertshäuser Innenbereiches einleiten wollte. Stattdessen soll das Gelände nun nach dem Willen des Bauausschusses bei der angepeilten kommunalen Flächennutzungsplan-Neuaufstellung unbedingt mit beachtet werden. Das ist zwar noch kein Vertrösten auf den Sankt-Nimmerleins-Tag, aber in nächster Zeit wird am Oberen Krautgarten wohl noch nicht gebaut.

»Am liebsten eine Straßenverengung«

Bei der zweiten Besichtigung ging es um die Sicherheit der Fischelbacher Fußgänger, die aus der Straße »Im Holzbach« kommend auf ihrem Weg zur Dorfmitte im Ortseingangsbereich auf einigen Metern ohne Bürgersteig an der viel befahrenen Landesstraße 718 entlang gehen. Ortsvorsteher Karl Heinz Lehmann schilderte beim Termin, dass den Fischelbachern eine Verengung des Einmündungsbereiches am liebsten wäre, insbesondere, da hier viele Mädchen und Jungen zum Schulbus gingen.

»Eine finanzierbare Lösung suchen«

Hierfür sahen die Laaspher Kommunalpolitiker allerdings wenig Chancen. Sie befürchteten, dass die Siegener Niederlassung des Landesbetriebs Straßenbau hierfür ihren Segen verweigern werde. Schon zu einer Verengung des Feudinger Ortseinganges hatte das ehemalige Westfälische Straßenbauamt Nein gesagt. Doch eine Lösung muss her. Ob es nun eine Leitplanke wird, ein ordentlicher Gehweg am Rande der unbebauten Wiese oder eine einfache Fortführung des bestehenden Bürgersteigs – das, die dadurch entstehenden Kosten sowie die Finanzierungsmöglichkeit soll nun die Verwaltung im einstimmigen Auftrag des Bauausschusses ermitteln.

JG

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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