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Beigeordneter in Dormagen
Torsten Spillmann hat einen neuen Job

Der frühere Bad Laaspher Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann wird Beigeordneter in Dormagen.
  • Der frühere Bad Laaspher Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann wird Beigeordneter in Dormagen.
  • Foto: Archiv/Timo Karl
  • hochgeladen von Jan Krumnow (Redakteur)

bw Dormagen/Bad Laasphe. Was die Siegener Zeitung bereits am vergangenen Samstag vermeldet hatte, ist nun Gewissheit: Der ehemalige Bad Laaspher Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann wird neuer Beigeordneter der Stadt Dormagen. Allerdings erhielt er bei der geheimen Abstimmung im Dormagener Rat am Donnerstagabend kein allzu überzeugendes Ergebnis: 25 Ja-Stimmen standen 15 Nein-Stimmen und drei Enthaltungen entgegen.
Dr. Torsten Spillmann von Grünen und SPD unterstütztKurzum: Spillmann wurde zwar von der rot-grünen Ratsmehrheit wie erwartet unterstützt, hat jedoch keine Rückendeckung von den anderen Parteien im höchsten politischen Gremium der Stadt, die im Rhein-Kreis Neuss in direkter Nachbarschaft zur Landeshauptstadt Düsseldorf gelegen ist.

bw Dormagen/Bad Laasphe. Was die Siegener Zeitung bereits am vergangenen Samstag vermeldet hatte, ist nun Gewissheit: Der ehemalige Bad Laaspher Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann wird neuer Beigeordneter der Stadt Dormagen. Allerdings erhielt er bei der geheimen Abstimmung im Dormagener Rat am Donnerstagabend kein allzu überzeugendes Ergebnis: 25 Ja-Stimmen standen 15 Nein-Stimmen und drei Enthaltungen entgegen.

Dr. Torsten Spillmann von Grünen und SPD unterstützt

Kurzum: Spillmann wurde zwar von der rot-grünen Ratsmehrheit wie erwartet unterstützt, hat jedoch keine Rückendeckung von den anderen Parteien im höchsten politischen Gremium der Stadt, die im Rhein-Kreis Neuss in direkter Nachbarschaft zur Landeshauptstadt Düsseldorf gelegen ist. Ganz unerwartet kam das Ergebnis offenbar nicht, denn schon vor der Wahl hatten sich Vertreter von CDU und UWG in Dormagen gegenüber der Neuss-Grevenbroicher Zeitung (NGZ) deutlich für die Mitbewerberin Spillmanns ausgesprochen, die sich den Ratsmitgliedern wie auch der frühere Laaspher Rathauschef am vergangenen Freitag vorgestellt hatten. In diesem Fall habe sich eine große Chance geboten, ohne besondere Quotenregelung eine sehr qualifizierte weibliche Bewerberin für eine Spitzenposition zu gewinnen, heißt es in einer Analyse der örtlichen Tageszeitung.

Skepsis bei CDU und UWG

„Die Bewerberin konnte mit Kompetenz, Modernität, Engagement und vielem mehr punkten, als nur der Tatsache, dass sie eben eine Frau ist“, wird CDU-Ratsmitglied Carola Westerheide in dem Bericht zitiert. Fraktionskollegin Cordula Krücken ergänzte: „Sie war ihrem männlichen Mitbewerber in der Vorstellungsrunde eindeutig überlegen, zumal sie Verwaltung von der Pike auf gelernt hat. Schade, dass man in unserer Stadt nicht einer Frau, die Familienleben, Arbeitsleben und Ehrenamt fantastisch vereint, eine Chance gibt.“ Auch Michaela Jonas (UWG) betonte: „Sie war die überzeugendere Kandidatin. Ich hätte mich für sie entschieden.“ Offenbar waren die Grünen ebenfalls für die Mitbewerberin Spillmanns, mussten jedoch dem Partner SPD klein beigeben.
Dr. Torsten Spillmann hatte im September die Bürgermeisterwahl in Bad Laasphe deutlich gegen seinen Herausforderer Dirk Terlinden verloren daher nach elf Jahren sein Büro im Rathaus räumen müssen.

Autor:

Jan Krumnow (Redakteur) aus Siegen

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