Ulrich Weiß ist nun Ehrenvorsitzender

Ulrich Weiß (l.) gratulierte als neuer Ehrenvorsitzender des Freundeskreises „Städtepartnerschaft Bad Laasphe-Tamworth“ bei der Jahreshauptversammlung seinem frisch gewählten Nachfolger Dr. Frank Müller. Foto: jg
  • Ulrich Weiß (l.) gratulierte als neuer Ehrenvorsitzender des Freundeskreises „Städtepartnerschaft Bad Laasphe-Tamworth“ bei der Jahreshauptversammlung seinem frisch gewählten Nachfolger Dr. Frank Müller. Foto: jg
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jg Bad Laasphe. Die Städtepartnerschaft zwischen Bad Laasphe und Tamworth wird in diesem Jahr 30 Jahre alt. Eine wichtige Konstante und ein Garant für ihr Funktionieren war über all die Jahre hinweg Ulrich Weiß. Die erste Hälfte war der Laaspher offiziell Übersetzer und inoffiziell ein wichtiger Strippenzieher hinter dem unvergessenen ersten Freundeskreis-Vorsitzenden Meinolf Gathmann. In der zweiten Hälfte der 30 Jahre war Ulrich Weiß dann selbst Vorsitzender vom Freundeskreis. Schon zweimal hatte er bei Jahreshaupversammlungen den Versuch unternommen, das Amt abzugeben. Vorgestern klappte es nun.

Grund genug für seinen Stellvertreter im Amt, Friedhelm Becker, das Wort zu ergreifen. Viel Lob gab es dabei für den 71-Jährigen, den „Chef-Organisator“ und „Hans-Dampf-in-allen-Gassen“. Persönlich dankte Friedhelm Becker als ehemaliger Laaspher Bürgermeister dafür, dass ihm Ulrich Weiß bei den ersten Besuchen „die Angst vor der Sprache, die Angst vor dem Land“ genommen habe. Auch weil Weiß bei seinen „blitzschnellen Übersetzungen“ stets den richtigen Ton getroffen habe. Mit dem Versprechen von Ulrich Weiß, weiter als Organisator und Übersetzer zur Verfügung zu stehen und auch mal „englisch zu telefonieren“ und Briefe zu schreiben, hatte sich dann tatsächlich ein potentieller Nachfolger im Amt gefunden. Dr. Frank Müller wurde vorgeschlagen und einstimmig von der Versammlung gewählt. Er selbst war schon mehrfach in der britischen Partnerstadt: „Mittlerweile kenn’ ich unsere Freunde aus Tamworth sehr gut.“ Und ein Herzensanliegen machte er auch gleich klar: Man müsse die Jugend für die Städtepartnerschaft gewinnen.

Das hatte auch Ulrich Weiß stets gefordert. Besonderes Kopfzerbrechen bereitete dem ehemaligen Lehrer dabei, dass es erneut wieder nur einen Rumpfaustausch zwischen Wilnecote High School und Städtischem Gymnasium geben wird. Auf englischer Seite ist es schwierig, Schüler zu finden, die nach Deutschland wollen. Dennoch gebe es in diesem Jahr wieder eine Aufführung des Musicals „Grease“ von der Wilnecote High School in Bad Laasphe. Dabei werde man die Chance wahrnehmen, beim neuen englischen Schulleiter Stuart Tonks Werbung für die Schulpartnerschaft zu machen. Denn ohne Schüleraustausch mache die ganze Städtepartnerschaft keinen Sinn mehr, so Ulrich Weiß. Er wurde von der Versammlung übrigens einstimmig zum Ehrenvorsitzenden des Freundeskreises gewählt.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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