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Keine weiteren Gewerbeflächen in Bad Laasphe
Untere Espen sind komplett ausgebucht

Die Familie Roth ist direkt am Wendehammer im Gewerbegebiet Untere Espen fündig geworden. Das linke Gebäude ist für die Automobiltechnik von Dirk und Anja Roth reserviert, rechts macht sich Sohn Pierre mit
einer eigenen Schreinerei selbstständig.
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  • Die Familie Roth ist direkt am Wendehammer im Gewerbegebiet Untere Espen fündig geworden. Das linke Gebäude ist für die Automobiltechnik von Dirk und Anja Roth reserviert, rechts macht sich Sohn Pierre mit
    einer eigenen Schreinerei selbstständig.
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  • hochgeladen von Klaus-Jürgen Menn (Redakteur)

vö Feudingen. Ein echtes Erfolgsmodell einerseits, eine schwierige Situation auf der anderen Seite: Der Stadt Bad Laasphe ist es gelungen, alle Grundstücke im Industriegebiet Untere Espen in Feudingen zu verkaufen – und das trotz schwieriger verkehrlicher Anbindung. Unter dem Strich macht das eine Gesamtfläche von 12 000 Quadratmeter, auf der ganz unterschiedliche Branchen vertreten sind.
„In der Tat konnte die Stadt Bad Laasphe im Gewerbegebiet Untere Espen inzwischen sämtliche noch verfügbare Flächen an interessierte Gewerbebetriebe veräußern“, erklärte Kämmerer Manfred Zode auf SZ-Anfrage. Bedeutet im Umkehrschluss aber auch: „Weitere Gewerbeflächen hat die Stadt zur Zeit nicht zur Verfügung.

Feudingen. Ein echtes Erfolgsmodell einerseits, eine schwierige Situation auf der anderen Seite: Der Stadt Bad Laasphe ist es gelungen, alle Grundstücke im Industriegebiet Untere Espen in Feudingen zu verkaufen – und das trotz schwieriger verkehrlicher Anbindung. Unter dem Strich macht das eine Gesamtfläche von 12 000 Quadratmeter, auf der ganz unterschiedliche Branchen vertreten sind.
„In der Tat konnte die Stadt Bad Laasphe im Gewerbegebiet Untere Espen inzwischen sämtliche noch verfügbare Flächen an interessierte Gewerbebetriebe veräußern“, erklärte Kämmerer Manfred Zode auf SZ-Anfrage. Bedeutet im Umkehrschluss aber auch: „Weitere Gewerbeflächen hat die Stadt zur Zeit nicht zur Verfügung. Gemeinsam mit den politischen Gremien werden jedoch Prüfungen und Überlegungen angestellt, ob und gegebenenfalls wie eine Erweiterung im Industriegebiet rechts der Lahn unterhalb des Aldi-Zentrallagers umsetzbar ist.“

Reger Betrieb auf den Baustellen

Auf mehreren Baustellen herrscht in diesen Tagen ordentlich Betrieb. Bei einem weiteren Hallenneubau, der sich vom Wendehammer in Blickrichtung links im Rohbau darstellt, handelt es sich um den Neubau der Firma MMH-Kunststofftechnik mit Stammsitz im Battenberger Ortsteil Laisa. Das Unternehmen verlagert damit einen Teilstandort aus dem Industriepark Wittgenstein in Schameder, der dort in bisher angemieteten Räumlichkeiten betrieben wird, nach Feudingen. Hintergrund: Der Eigentümer möchte die vermietete Immobilie gerne veräußern.

Das Unternehmen hatte durchaus auch mit dem Gewerbegebiet Weidenhausen der Stadt Bad Berleburg geliebäugelt – wegen der Auflagen in Sachen Nachhaltigkeit aber von der Idee Abstand genommen. Im Gewerbegebiet Untere Espen entsteht derzeit eine 1400 Quadratmeter große Halle auf einem 7200 Quadratmeter großen Grundstück. Am neuen Standort sollen technische Bauteile montiert, kontrolliert und nachbearbeitet werden – wie schon in Schameder. Rund 50 Arbeitsplätze ziehen ins obere Lahntal um.

In Sichtweite und ebenfalls direkt am Wendehammer haben die Roths ihr neues Domizil auf einem 3600 Quadratmeter großen Grundstück gefunden. Tischlermeister Pierre Roth gründet seine eigene Schreinerei, direkt nebenan finden seine Eltern, Dirk und Anja Roth, genügend Platz für ihre Kfz-Werkstatt. Roth Autotechnik ist bereits seit zweieinhalb Jahrzehnten im Gewerbegebiet Obere Espen beheimatet.

K-34-Ausbau wird weiter angestrebtDie Familie Roth ist direkt am Wendehammer im Gewerbegebiet Untere Espen fündig geworden. Das linke Gebäude ist für die Automobiltechnik von Dirk und Anja Roth reserviert, rechts macht sich Sohn Pierre mit
einer eigenen Schreinerei selbstständig. Fotos: Martin Völkel

Gute Nachrichten, die sicherlich noch besser wären, wenn die Stadt den Unternehmen eine ordentliche Anbindung ermöglichen könnte. Wie ist der Stand der Dinge? „Der Ausbau der Kreisstraße 34 zwischen dem Ortsteil Rückershausen und der L 719 Feudingen/Volkholz wird vom Kreis Siegen-Wittgenstein nach wie vor angestrebt. Sofern die Grundstücksverhandlungen durch den Kreis erfolgreich abgeschlossen werden können, ist mit einem Baubeginn eventuell im nächsten Jahr zu rechnen“, ergänzt Manfred Zode.

Die Familie Roth ist direkt am Wendehammer im Gewerbegebiet Untere Espen fündig geworden. Das linke Gebäude ist für die Automobiltechnik von Dirk und Anja Roth reserviert, rechts macht sich Sohn Pierre mit
einer eigenen Schreinerei selbstständig.
Die MMH-Kunststofftechnik verlagert einen Teil ihrer Fertigung vom Industriepark Wittgenstein in Schameder nach Feudingen.
Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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