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Unterschriftenliste übergeben
Verkehr in Feudingen: Große Wut über die "Gleichgültigkeit"

Eric Schneider und Manfred Kuhli (r.) haben eine Unterschriftenaktion durchgeführt. 50 Anlieger am Hainberg in Feudingen fordern Tempo 30 und ein Verbot für Lkw ab 7,5 Tonnen Gesamtgewicht auf der L632 in dem Bereich.
  • Eric Schneider und Manfred Kuhli (r.) haben eine Unterschriftenaktion durchgeführt. 50 Anlieger am Hainberg in Feudingen fordern Tempo 30 und ein Verbot für Lkw ab 7,5 Tonnen Gesamtgewicht auf der L632 in dem Bereich.
  • Foto: Holger Weber
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

howe Feudingen. Dass der Feudinger Manfred Kuhli seit vielen Jahren gegen die verkehrlichen Missstände der L632 am Hainberg kämpft, ist gemeinhin bekannt. Jetzt nahm sich der einstige Bürgermeister von Feudingen die Anwohner des Hainbergs mit ins Boot. Gemeinsam mit Eric Schneider, dem vor Jahren ein 40-Tonner die Mauer am Haus „rasiert“ hatte, sammelte Manfred Kuhli Unterschriften, um Rückendeckung für seine Forderungen zu dokumentieren. Dieser Tage übergab er die Liste an die Stadt Bad Laasphe. Obwohl der Landesbetrieb unlängst nach dem Abriss des „Kammersch“ Hauses unten vor der Kurve die Straße erneuert hat, sei „keine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse“ festzustellen.

howe Feudingen. Dass der Feudinger Manfred Kuhli seit vielen Jahren gegen die verkehrlichen Missstände der L632 am Hainberg kämpft, ist gemeinhin bekannt. Jetzt nahm sich der einstige Bürgermeister von Feudingen die Anwohner des Hainbergs mit ins Boot. Gemeinsam mit Eric Schneider, dem vor Jahren ein 40-Tonner die Mauer am Haus „rasiert“ hatte, sammelte Manfred Kuhli Unterschriften, um Rückendeckung für seine Forderungen zu dokumentieren. Dieser Tage übergab er die Liste an die Stadt Bad Laasphe. Obwohl der Landesbetrieb unlängst nach dem Abriss des „Kammersch“ Hauses unten vor der Kurve die Straße erneuert hat, sei „keine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse“ festzustellen. Im Gegenteil: „Durch die neu ausgebaute Straße ist es zu einem weiteren gefährlichen Straßenabschnitt in Feudingen gekommen“, so Manfred Kuhli. „Was mich auf die Palme bringt, ist die Gleichgültigkeit unserer kommunalen Vertreter.“

Nur die Grünen kümmern sich um Verkehrssituation in Feudingen

Ausgenommen die Grünen. Die seien die einzigen, die sich kümmerten. „Anne Bade ist rührig“, sagt Manfred Kuhli. Was ihn aber erschüttert sei die Tatsache, dass sich weder Stadt Bad Laasphe noch Kreis oder Landesbetrieb dafür interessierten, „wenn einer platt gefahren wird.“

Neuer Vorstoß für Verkehrskonzept in Feudingen

Was nützten die weiß markierten Übergänge, wenn es insgesamt so einen Gefahrenbereich gebe. „Es ist vieles falsch gelaufen.“ Eric Schneider pflichtet Manfred Kuhli bei: „Als ich Unterschriften gesammelt habe, haben die meisten gesagt, das gibt sowieso nichts.“ Das Vertrauen in Politik und Behörden sei nicht da. „Aber wenn mal etwas passiere in dem Gefahrenbereich, habe man wenigstens immer die Behörden darauf aufmerksam gemacht“, erläutert Eric Schneider.

Klare Forderungen der Bürger in Feudingen

Die Forderungen sind klar: Mit den rund 50 Unterschriften entlang des Hainbergs unterstützen die Bürger, dass hier unbedingt eine Geschwindigkeitsbeschränkung mit Tempo 30 und eine Sperrung ab 7,5 Tonnen Gesamtgewicht eingerichtet werden muss. Die Verbesserung der Sichtverhältnisse durch das abgerissene Haus „verführt die Autofahrer zum schnellen Fahren.“ Hinzu komme die erhebliche Beeinträchtigung der Anlieger durch den zunehmenden Schwerlastverkehr. Es entstünden Lärm und Abgase. Der Lkw- und Busverkehr sei im Begegnungsverkehr nur durch die Inanspruchnahme der Gehwege möglich. „Hier liegt ein großes Gefahrenpotenzial, das bei den Behörden scheinbar noch nicht angekommen ist“, stellt Manfred Kuhli fest.

Forderungen nach Unterstützung durch die Stadt Bad Laasphe

„Es kann doch nicht im Sinne des Straßenträgers sein, einen Straßenabschnitt neu und barrierefrei zu gestalten, wenn anschließend die Benutzer der Gehwege in Gefahr gebracht würden. „Wir bitten daher alle beteiligten Behörden um Prüfung, ob eine Sperrung der L632 im Ortsbereich Hainberg für Lkw ab 7,5 Tonnen Gesamtgewicht möglich ist.“ Die Andienung der wenigen Handelsbetriebe „Am Hermannsteg“ sei durch eine Anliegerregelung möglich. Da sich die Unterzeichner an die Stadt Bad Laasphe wenden, bitten sie diese auch um Unterstützung.

„Die sollen mit unserer Stimme sprechen“, fordert Eric Schneider. „Wir bitten, diese Haltung auch gegenüber dem Kreis Siegen-Wittgenstein mit Nachdruck zu vertreten und bei der nächsten Verkehrsschau klar und deutlich zum Ausdruck zu bringen“, erläutert Manfred Kuhli.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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