Viel Harmonie im Lauten

Zweite Rocknacht machte aus dem Laaspher Haus des Gastes ein Haus der guten Laune

tk Bad Laasphe. Das Haus des Gastes in Laasphe hätte man jetzt am besten in Haus der guten Laune umgetauft. TKS und Stadtjugendpfleger Hartmut Birkelbach hatten aufgrund der positiven Resonanz der vergangenen Rocknacht erneut eine solche organisiert. Fünf heimische Rockbands demonstrierten ihr Können vor rund zweihundert Zuschauern.

Mischief Mayhem – Start mit Crossover

Den Anfang machten um 19 Uhr Mischief Mayhem aus Breidenbach. Oliver Theiß (Gitarre und Gesang), Christian Fuchs (Bass), Jan Cilius (Keyboard), Christian Weber (Gitarre) und Maurice Schmidt (Schlagzeug) beschrieben ihren Musikstil als »Crossover«, da unterschiedliche Einflüsse von Alternative-Rock bis hin zu Nu-Metal zu erkennen waren.

Hiems – viel versprechende Newcomer

Nach dem gelungenen Auftakt betrat die Gruppe »Hiems« die Bühne. Andreas Jäger (Gesang), Dennis Meister (Gitarre), Florian Braun (Bass), Hussein Gafaar (Schlagzeug) und Daniel Weber (Gitarre) spielten Black-Metal vom Feinsten und brachten das Laaspher Publikum schnell auf ihre Seite. Die Bandmitglieder wohnen zwar im Wittgensteiner Raum, proben aber in Gönnern. Ihre bereits veröffentlichten Demo-Bänder waren durch Daniel »Kensington« Seifert, den Sänger und Gitarristen der Gruppe »Sencirow«, aufgenommen worden. Seifert kümmerte sich auch um die Technik bei der Rocknacht. Sein Bandkollege Robert-Uwe Krämer übernahm die Moderation. Von Hiems wird man in Zukunft mit Sicherheit noch einiges hören.

Livid Crow – gleich zwei Sänger

Nachdem das Publikum nun voll und ganz auf Metal der härteren Gangart eingestimmt war, zeigten »Livid Crowd«, wie sich eine Mischung aus Metal, Funk und Hardcore anhört. Das besondere an dieser Gruppe: Mit Andree Goßmann und Heiner Bernhardt stehen gleich zwei Sänger auf der Bühne. Unterstützt werden sie von Jonathan Pracht (Schlagzeug), Gregor Goldberg (Bass) und Peter Düben (Gitarre), der bei einigen Liedern ebenfalls zum Mikrofon griff.

Niewo – bekannte Größe im Siegerland

Was man sich unter "HypBlueRock" vorstellen muss, erfuhren die Zuschauer spätestens, als Niewo aus Siegen die Bühne betraten. Sascha Klein (Gitarre und Gesang), Sven-Malte Müller (Schlagzeug) und Sabrina Klein (Bass) spielten wie ihre Kollegen hauptsächlich selbst geschriebene Stücke. Passend zu ihrem Outfit demonstrierten sie, dass der gute alte Punkrock immer noch begeistern kann. Im Siegerland ist Niewo bereits eine feste Größe und die Eroberung Wittgensteins dürfte wohl nicht lange auf sich warten lassen.

Projekt Mutante – perfekter Höhepunkt

Als Höhepunkt des Abends war ursprünglich die Gruppe »Sarx« vorgesehen. Die Metal-Band musste jedoch aus gesundheitlichen Gründen absagen. Die Organisatoren standen daher vor der schwierigen Frage, wer nun kurzfristig als Headliner einspringen könnte. Die Wahl hätte nicht besser getroffen werden können, denn mit Projekt Mutante erreichte die Stimmung im Haus des Gastes ihren Höhepunkt. Matthias Nickel (Gitarre und Gesang), Steffen Dörr (Gitarre), Tarek Metwaly (Bass) und Hussein Gaafar (Schlagzeug) präsentierten sich in Bestform, was das größtenteils jugendliche Publikum mit Beifallsstürmen honorierte. Ihren Musikstil bezeichnen die Vier als »Melodic Hardcore Punkrock«.

Erfolgreich bei Emergenza – Fans gesucht

Ende März waren die Mutanten mit einigen Fans nach Köln gefahren, um am Emergenza-Festival teilzunehmen. Ein beachtlicher vierter Platz sicherte der Band die Teilnahme an der nächsten Runde dieses Wettbewerbs, die Ende Mai stattfinden wird. Um auch hier wieder einen mit Fans besetzten Bus mitzunehmen, werden alle, die Lust auf gute Musik haben, gebeten, sich im Gästebuch auf der Homepage »www.projektmutante.de« oder aber direkt bei den Bandmitgliedern zu melden. Evelyn Benner von der TKS und Stadtjugendpfleger Hartmut Birkelbach waren mit dem Verlauf der alkoholfreien Rocknacht sehr zufrieden. Die Bands hätten auch untereinander wunderbar harmonisiert, so Benner. Sie wünschen sich jedoch, dass sich beim nächsten Mal auch Bands anderer Stilrichtungen bewerben. Die nächste Rocknacht findet eventuell in der Laaspher Diskothek »Connection« statt, so Birkelbach.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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