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Streit um Busbucht in Feudingen
Wagner erinnert Wied an Demokratieverständnis

Auf dem städtischen Wiesengelände beim Feudinger Bahnhof soll eine Art Mini-ZOB entstehen - eine Busbucht mit Haltestellen.
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  • Auf dem städtischen Wiesengelände beim Feudinger Bahnhof soll eine Art Mini-ZOB entstehen - eine Busbucht mit Haltestellen.
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howe Bad Laasphe. „Diesen Bericht von Eberhard Wied in der SZ kann die CDU Bad Laasphe so nicht unkommentiert lassen“, erklärt Günter Wagner im SZ-Gespräch. „Ich kann mich nicht erinnern, dass Mitglieder der CDU oder ich als Person in irgendeiner Weise den Eindruck von Unbelehrbarkeit oder Arroganz beim Thema Mini-ZOB gezeigt haben“, so der CDU-Chef.

Vielmehr sei es so, dass Eberhard Wied in der letzten Sitzung des Umwelt-, Bau- und Denkmalausschusses am 15. September zum Ende der Sitzung im öffentlichen Teil sein Unverständnis über die sinngemäß ,unsinnige und bescheuerte Entscheidung des Ausschusses vom Mai 2020 letzten Jahres’ zum Ausdruck gebracht habe.

howe Bad Laasphe. „Diesen Bericht von Eberhard Wied in der SZ kann die CDU Bad Laasphe so nicht unkommentiert lassen“, erklärt Günter Wagner im SZ-Gespräch. „Ich kann mich nicht erinnern, dass Mitglieder der CDU oder ich als Person in irgendeiner Weise den Eindruck von Unbelehrbarkeit oder Arroganz beim Thema Mini-ZOB gezeigt haben“, so der CDU-Chef.

Vielmehr sei es so, dass Eberhard Wied in der letzten Sitzung des Umwelt-, Bau- und Denkmalausschusses am 15. September zum Ende der Sitzung im öffentlichen Teil sein Unverständnis über die sinngemäß ,unsinnige und bescheuerte Entscheidung des Ausschusses vom Mai 2020 letzten Jahres’ zum Ausdruck gebracht habe.

Unsinnige und „kriminelle“ Maßnahme

Anscheinend säßen in diesem Ausschuss überwiegend Personen, die von der Materie keine Ahnung hätten. Jeder, der die Umsetzung dieser Maßnahme zu verantworten habe, solle in sich gehen und seine Fehlentscheidung korrigieren. „Daraufhin habe ich als Ausschussvorsitzender lediglich geantwortet, dass wir in einem demokratischen Land leben, und da zählen nun mal Mehrheiten.“

CDU-Fraktionschef Günter Wagner wehrt sich gegen die Äußerungen von Eberhard Wied (FDP).
  • CDU-Fraktionschef Günter Wagner wehrt sich gegen die Äußerungen von Eberhard Wied (FDP).
  • Foto: SZ-Archiv
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Wieds Fraktionsvorsitzender Klaus Preis stimmte mit den Worten zu. „Da muss ich Günter Wagner beipflichten.“ Das Abstimmungsergebnis im Fachausschuss im Mai vergangenen Jahres sei mehrheitlich gewesen – bei zehn Ja- und drei Neinstimmen. „Dies bedeutet, dass nicht nur CDU und SPD für die Umsetzung gestimmt haben“, stellt Günter Wagner fest. „In meinem bisherigen Leben hat mir noch niemand Arroganz vorgeworfen. Herr Wied ist der Erste.“

Die Formulierung „kriminelle Machenschaften“ solle Herr Wied noch einmal überdenken. „Wir als Partei werden zukünftig solche Unterstellungen jedenfalls nicht akzeptieren. Vielleicht täte Herrn Wied ein wenig mehr Demokratieverständnis gut.“

Auf dem städtischen Wiesengelände beim Feudinger Bahnhof soll eine Art Mini-ZOB entstehen - eine Busbucht mit Haltestellen.
CDU-Fraktionschef Günter Wagner wehrt sich gegen die Äußerungen von Eberhard Wied (FDP).
Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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