»Wann fängt die Schule endlich an?«

Laaspher Kindergarten Bäderborn bereitete Vorschulkinder auf Ernst des Lebens vor

sz Bad Laasphe. »Mama, wann fängt endlich die Schule an?«, fragten viele künftige Erstklässler fast täglich in ihren letzten Laaspher Kindergarten-Tagen. Die Vorschulkinder des evangelischen Kindergartens Bäderborn konnten den Schulbeginn im September kaum erwarten. Mit großer Spannung überlegten sie, was alles auf sie zu kommen werde. Sie haben sich schon im vergangenen Jahr in der Vorschulgruppe mit viel Eifer auf den neuen Lebensabschnitt vorbereitet. In den vergangenen Wochen gingen die Vorbereitungen in die heiße Phase.

Uniformen und Streifenwagen gesehen

Um sicher in die Schule zu gelangen, müssen sich die neuen Erstklässler im Straßenverkehr zurecht finden. Damit das künftig allen gut gelingt, kam eigens ein Polizist in den Kindergarten. Oberkommissar Hans-Gerhard Kiersch stellte den Kindern zunächst die Polizei vor. Die Jungen und Mädchen begutachteten Uniformen und Streifenwagen mit Martinshorn, Blaulicht und Funk. Außerdem wurden Dinge besprochen, die jedes Kind im Notfall wissen muss: So erklärte der Oberkommissar, was zu tun ist, wenn einem mal in fremder Umgebung die Eltern verloren gehen oder wie ein Notruf richtig abgesetzt werden muss.

Es folgte die Verkehrserziehung. Hans-Gerhard Kiersch erklärte den Vorschulkindern mit viel Geduld und Humor alle wichtigen Verkehrsregeln und zeigte ihnen, wie die Straße sicher überquert wird. Tatkräftig unterstützt wurde er dabei von Paul, seinem kleinen Bären, der, wie die Kinder feststellten, noch einiges lernen muss. Schließlich wurde der Weg zur Schule ausprobiert. Der Polizeibeamte zeigte noch einmal ganz genau, dass die Kinder an jeder Straße am Stoppstein stehen bleiben, nach allen Seiten schauen und zügig auf dem kürzesten Weg die Fahrbahn überqueren sollen. Jetzt kann es nicht schaden, wenn die Kinder noch mehrmals mit ihren Eltern den Schulweg abgehen, und sich genau einprägen, wie man sich dabei verhalten muss. Besonders gespannt sind die Vorschulkinder auf ihre Schultüten, die ihre Eltern abends in gemütlicher Runde im Kindergarten gebastelt haben. Die großen, schönen Tüten wurden kunstvoll mit den verschiedensten Motiven verziert. Es gibt Schultüten mit Rennautos, Pferden und bunten Regenbogen. Auch der beliebte Hase Felix ziert einige Exemplare. Jetzt müssen sie nur noch mit vielen nützlichen Kleinigkeiten gefüllt werden.

Zum Abschluss der Kindergartenzeit erwartete die Kinder eine zauberhafte Nachtwanderung mit anschließender Übernachtung im Kindergarten. Am späten Nachmittag wurden sie von ihren Eltern schwer bepackt mit Luftmatratze und Bettzeug in den Kindergarten gebracht. Erst suchten sich alle in ihrem Gruppenraum eine gemütliche Ecke zum Schlafen aus. Dann gab es zum gemeinsamen Abendessen Würstchen und Brötchen. Anschließend wurde es richtig spannend. Nachdem die Kinder viele interessante Zaubertricks bestaunt hatten, stand die Prüfung zum Zauberlehrling bevor. Die Kinder erhielten einen Plan mit geheimen Zeichen, die bei einer Nachtwanderung im Wald gefunden werden mussten.

Zauberer wartete mit Überraschungen

Die Kinder fanden leuchtende Zaubersteine und am Ende des Weges war eine Schatzkiste verborgen. Darin fanden sie zum Beispiel schöne T-Shirts. Der Abend wurde mit einem gemütlichen Lagerfeuer beschlossen. Die Zaubersteine leuchteten dabei im Schein des Feuers und im Lichtstrahl der Taschenlampen geheimnisvoll. Schließlich kuschelten sich alle Vorschulkinder auf ihre Schlafplätze und schliefen erschöpft und glücklich ein.

Am nächsten Morgen gab es ein leckeres gemeinsames Frühstück mit den Eltern. Nachher nahmen sie ihre Kindergartenmappen mit den gesammelten Kunstwerken in Empfang. Jetzt hieß es Abschied nehmen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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