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330.000 Euro Fördermittel
WLAN für die Schulen in Bad Laasphe

Die Bad Laaspher Schulen sollen erst verkabelt werden, bevor zusätzliche digitale Endgeräte zum Einsatz kommen. Das ist Voraussetzung für eine weitere Förderung im Rahmen des Digitalpakts Schule.
  • Die Bad Laaspher Schulen sollen erst verkabelt werden, bevor zusätzliche digitale Endgeräte zum Einsatz kommen. Das ist Voraussetzung für eine weitere Förderung im Rahmen des Digitalpakts Schule.
  • Foto: Pixabay
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

howe Bad Laasphe. Nicht erst wegen Corona schreitet die Digitalisierung in den Schulen der Stadt Bad Laasphe voran. Denn die Umsetzung des Digitalpakts lief schon, da war die Pandemie noch kein Thema. Jetzt will man Nägel mit Köpfen machen, indem der Schulausschuss in seiner Sitzung am Dienstag, 8. Dezember, möglichst die Umsetzung der strukturierten Netzverkabelung inklusive WLAN beschließt. Die wiederum ist Voraussetzung für eine Förderung. Erst wenn die Verkabelung erledigt und WLAN eingerichtet ist, können weitere Schritte der Ausstattung folgen. Insgesamt entstehen laut Verwaltung Gesamtkosten von bis zu 400.000 Euro, wobei sich die Zuwendungen aus dem „Digitalpakt Schule“ auf rund 330.000 Euro belaufen.

howe Bad Laasphe. Nicht erst wegen Corona schreitet die Digitalisierung in den Schulen der Stadt Bad Laasphe voran. Denn die Umsetzung des Digitalpakts lief schon, da war die Pandemie noch kein Thema. Jetzt will man Nägel mit Köpfen machen, indem der Schulausschuss in seiner Sitzung am Dienstag, 8. Dezember, möglichst die Umsetzung der strukturierten Netzverkabelung inklusive WLAN beschließt. Die wiederum ist Voraussetzung für eine Förderung. Erst wenn die Verkabelung erledigt und WLAN eingerichtet ist, können weitere Schritte der Ausstattung folgen. Insgesamt entstehen laut Verwaltung Gesamtkosten von bis zu 400.000 Euro, wobei sich die Zuwendungen aus dem „Digitalpakt Schule“ auf rund 330.000 Euro belaufen.

Umsetzung in den Osterferien

Den Eigenanteil aufgerechnet ergäben sich Finanzmittel von rund 370.000 Euro, die für die Verkabelung verausgabt werden könnten. Die Umsetzung der Maßnahme in den städtischen Schulen soll in den Osterferien erfolgen. Mit der Analyse der Netzwerkstruktur in den Schulen betraut ist das Essener Planungsbüro „convergence-solutions“, das ein entsprechendes Konzept für alle Bad Laaspher Grundschulen, die Lachsbachschule und das Städtische Gymnasium erstellt hat. Ersichtlich wird, dass die Schulen bereits ein Netzwerk angelegt haben, das aber mitunter veraltet und untauglich ist oder eben nicht alle Räume erschlossen sind.

Flächendeckendes WLAN zwingend erforderlich

Das Unternehmen kommt zu dem Ergebnis, dass die Netzwerke an allen Standorten erweitert oder ergänzt werden müssen. Einzig beim Städtischen Gymnasium seien „geringe Netzwerkanpassungen“ erforderlich. In Zukunft würden sich immer mehr Geräte mit dem WLAN verbinden, heißt es in dem Konzept, insofern sei ein „flächendeckendes WLAN in allen didaktisch genutzten Räumen“ zwingend erforderlich. Und hierzu wiederum fehle an allen Standorten die erforderliche, durchgängige Verkabelung zur Anschaltung der sogenannten „Access-Points“ in den Unterrichts- und Funktionsräumen. Die Analyse der Schulen hat auch gezeigt, dass zur Errichtung der Anschlusspunkte in den Klassenräumen die einzelnen Netzwerkschrank-Standorte innerhalb eines Schulgebäudes per Glasfaserkabel anzubinden seien. Das Planungsbüro hat auch einzelne Mängel aufgedeckt.

Viel zu geringe Geschwindigkeit

So leidet die Grundschule Banfetal etwa an Netzwerkschwankungen, weil sich der Server-Schrank auf dem nicht isolierten Dachboden der Schule befindet. Hier dürfte der Schulträger in Zukunft gefordert sein. Offenbar wird auch der Zustand der derzeitigen Netzwerk-Situation in den Schulen. „Über die Grundschulen und die Förderschule hinweg sind veraltete, aktive Komponenten festgestellt worden.“
In einer Vielzahl an Netzwerkschränken kämen Geräte zum Einsatz, die an den Zugangsports nur eine maximale Geschwindigkeit von 100 Mbit pro Sekunde böten. „Diese Geschwindigkeit ist für eine digitale Lehr- und Lernumgebung ungenügend dimensioniert.“ Geschwindigkeiten im Gigabit-Bereich seien nur mit entsprechender Cat-Verkabelung mit verfügbaren acht Adern pro Datenkabel und Anschlussport möglich. Insofern dürften die Schulen nach der Analyse eine Rundum-Erneuerung erfahren – was die strukturierte Netzwerkverkabelung anbetrifft. Nach der Verkabelung erfolgt die Einrichtung des WLAN. „Im Vordergrund steht hier zwingend die vollständige Versorgung aller Unterrichtsräume, in denen innerhalb einer absehbaren Zeit der Unterricht eine Form der drahtlosen Übertragung benötigt“, heißt es.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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