Stadt Bad Laasphe erweitert Kapazitäten zur Entzerrung
Zusätzliche Busse zum Schulstart

Dicht an dicht stehen die Schüler und warten auf den Schulbus. Damit sich die Lage entzerrt, hat die Stadt Bad Laasphe weitere Mittel für mehr Kapazitäten zur Entzerrung des Schülerverkehrs beantragt.
  • Dicht an dicht stehen die Schüler und warten auf den Schulbus. Damit sich die Lage entzerrt, hat die Stadt Bad Laasphe weitere Mittel für mehr Kapazitäten zur Entzerrung des Schülerverkehrs beantragt.
  • Foto: bjö
  • hochgeladen von Marc Thomas

sz Bad Laasphe. Ab dem kommenden Montag kehren die Schulen in NRW schrittweise zum Präsenzunterricht zurück. Zunächst dürfen die Abschlussklassen und Grundschüler zumindest stundenweise zum Lernen in die Klassenräume. Damit die Situation im Schülerverkehr während der Corona-Pandemie etwas entzerrt wird, hat die Stadt Bad Laasphe – wie schon im vergangenen Jahr – einen zusätzlichen Schulbus beantragt.

Dieser wird ab Montag jeden Mittag um 12.22 Uhr, also nach der 5. Schulstunde, vom ZOB in Bad Laasphe bis nach Fischelbach fahren. „Er kann Kinder und Jugendliche der Schloss-Schulen, des Städtischen Gymnasiums und der Grundschule Banfe bis nach Fischelbach bringen“, erläutert Volker Kohlberger, Leiter der Fachabteilung Familien, Soziales und Sport.

Die Kosten für dieses zusätzliche Angebot will die Verwaltung über ein Förderprogramm abdecken, mit dem das NRW-Verkehrsministerium Mittel für zusätzliche Schulbusse in der Corona-Pandemie zur Verfügung stellt. „Bereits im vergangenen Jahr haben wir uns erfolgreich um eine Förderung aus diesem Programm beworben. Mit dem Geld konnten wir den Zusatzbus für das Banfetal bezahlen. So soll es auch jetzt laufen“, legt Volker Kohlberger dar.

Knapp 7000 Euro hat er diesmal beantragt. Die Summe würde sogar noch für zwei zusätzliche Busse im Oberen Lahntal reichen: „Vorgesehen waren noch zwei Extrabusse auf der Linie A383. Einer sollte um 8.23 Uhr in Saßmannshausen starten und über Amtshausen, Rüppershausen und Oberndorf bis zur Grundschule Feudingen fahren. Der andere sollte um 8.20 Uhr in Weide starten und über Volkholz, Glashütte, Feudingen und Saßmannshausen ebenfalls bis zur Grundschule Feudingen fahren.“

Da die Schulen vorerst aber noch zwischen Distanz- und Präsenzunterricht wechseln und infolgedessen nicht alle Schüler auf einmal zur Schule gebracht und wieder abgeholt werden müssen, werden diese beiden Zusatzbusse in der ersten Phase der Schulöffnungen nicht benötigt. „Sollten die Schulen im Laufe des März wieder vollständig zum Präsenzunterricht zurückkehren, können wir die Busse aber sofort aktivieren. Sie sind quasi unser Backup“, sagt Volker Kohlberger.

Die Förderung ist zunächst bis zum Beginn der Osterferien Ende März beantragt. „Ob dann nochmal eine neue Beantragung von Fördermitteln notwendig wird, weil wir die Busse auch nach den Osterferien noch benötigen, hängt natürlich mit der weiteren Entwicklung der Pandemie und den Vorgaben des Landes zusammen. Das müssen wir abwarten und werden wir zu gegebener Zeit prüfen“, so Kohlberger.

Bürgermeister Dirk Terlinden freut sich, dass die zusätzlichen Linien für Entzerrung im Schülerverkehr sorgen werden. „Durch den Einsatz dieser Busse können wir einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das Infektionsrisiko in diesem Bereich zu minimieren“, erklärt der Verwaltungschef. Gleichzeitig bittet er alle Verkehrsteilnehmer ab Montag wieder ganz besonders auf die Schulkinder mit ihren bunten Ranzen zu achten, die aufgrund des Distanzunterrichts quasi wochenlang aus dem Stadtbild verschwunden waren.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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