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SWR 1 entführte auf fesselnde Reise durch die Musikgeschichte
Hits und Storys in der Stadthalle Betzdorf

Die Band Pop History spielte jede Menge unvergessener Songs aus dem Pop- und Rock-Bereich und machte mit ihrer klasse Musik das Programm „Hits & Storys“, mit dem der Sender SWR 1 in der Stadthalle Betzdorf gastierte, zu einem beglückenden Erlebnis.
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  • Die Band Pop History spielte jede Menge unvergessener Songs aus dem Pop- und Rock-Bereich und machte mit ihrer klasse Musik das Programm „Hits & Storys“, mit dem der Sender SWR 1 in der Stadthalle Betzdorf gastierte, zu einem beglückenden Erlebnis.
  • Foto: Gaby Wertebach
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

gum Betzdorf. Sie wird nicht umsonst die „gute Stube Betzdorfs“ genannt, die Stadthalle, in der am Freitagabend SWR 1 mit „Hits und Storys“ zu Gast war und das Publikum jede Menge von Geschichten, die hinter berühmten Popsongs stecken, zu hören bekam. Seit vier Jahren tourt der Südwestrundfunk mit diesem Programmkonzept durch die Republik und hat mittlerweile über 25 000 Menschen begeistert. In der mittlerweile fünften Staffel gelang es den Moderatoren Andrea Ballschuh und Bernd Rosinus (SWR-Musikchef) auf unterhaltsame und lustige Art zu fesseln.„Das wird heute ein grandioser Abend“, sagte Andrea Ballschuh vorab und versprach damit nicht zu viel.

gum Betzdorf. Sie wird nicht umsonst die „gute Stube Betzdorfs“ genannt, die Stadthalle, in der am Freitagabend SWR 1 mit „Hits und Storys“ zu Gast war und das Publikum jede Menge von Geschichten, die hinter berühmten Popsongs stecken, zu hören bekam. Seit vier Jahren tourt der Südwestrundfunk mit diesem Programmkonzept durch die Republik und hat mittlerweile über 25 000 Menschen begeistert. In der mittlerweile fünften Staffel gelang es den Moderatoren Andrea Ballschuh und Bernd Rosinus (SWR-Musikchef) auf unterhaltsame und lustige Art zu fesseln.„Das wird heute ein grandioser Abend“, sagte Andrea Ballschuh vorab und versprach damit nicht zu viel. „Sie lieben Musik, und wir lieben Musik, daraus kann etwas entstehen, dass uns alle am Ende dieses Abends mit einem seligen Lächeln nach Hause gehen lässt“. Passend zu den Songs wurden auf einer großen Leinwand unter anderem Filmausschnitte und auch tolle Cartoons von Daniel Stieglitz gezeigt.

Band Pop History spielte grandios auf

Das Highlight des Abends war die Band Pop History mit Frontmann Peter Kühn, die größte Hits aller Zeiten live auf die Bühne brachte und die begeisterten Zuhörer mit ihrem Streifzug durch die Musikgeschichte in kürzester Zeit mitriss. Der erste Titel, „Nothing Gonna Stop Us Now“, komponiert von Albert Hammond, der seit einem halben Jahrhundert einen Hit nach dem anderen abliefert, wurde zum Motto des Abends: „Nichts kann uns heute aufhalten“. Dieses Lied schrieb Hammond für seine damalige Freundin kurz vor der Hochzeit.Der absolute Radio-Evergreen „Into The Great Wide Open“ von Tom Petty, für viele allerdings nur ein etwas schlechterer Nachfolger seines Soloalbums, gepaart mit den rockigeren Seiten der frühen Heartbreakers-Platten, erzählt die Geschichte von Eddi, dem ahnungslosen Rebell, der nach Los Angeles zieht und dort zum Rockstar wird. Hier hört der Song auf, die Geschichte zu erzählen, im Video von 1991 wird die Geschichte weitergeschrieben, handelt von Drogenexzessen und einem wenig hoffnungsvollen Ende. Dabei ist die Botschaft im Song mehr als deutlich: „Bleib dir treu, vergiss nicht, wo du herkommst, dann ist nur der Himmel die Grenze!“
Cindy Laupers „She Bop“ sorgte in den USA für einen großen Skandal. Eindeutig zweideutig singt Lauper hier von der Selbstbefriedigung junger Frauen, weshalb ihre Scheibe einen Aufkleber erhielt, der besagte, dass die Platte nicht jugendfrei sei. „Das war natürlich eine tolle Werbung für die Single“, so Rosinus.

Musik von Springsteen, Oasis und Toto

„The River“ von Bruce Springsteen erzählt von der Sehnsucht nach einer Familie, nach einem Zuhause und auch vom Verlust der jugendlichen Unbeschwertheit. Das ist ohnehin eines der Markenzeichen des Sängers, er kann aus kleinen Geschichten ganz große Songs machen und hat dabei meistens die amerikanischen Verlierer im Auge. Wobei viele seiner Geschichten ausgedacht sind. Anders bei „The River“, worin es konkret um Springsteens kleine Schwester geht. „Don‘t Look Back In Anger“ wurde für die Gruppe Oasis zu einem ihrer größten Hits Anfang der 90er-Jahre. 2017 bekam der Song eine ganz neue Bedeutung durch den Terroranschlag bei einem Popkonzert in Manchester. Auf der öffentlichen Trauerfeier für die Opfer sang eine Frau spontan diesen Hit, und viele der Menschen stimmten mit ein, wodurch „Don‘t Look Back In Anger“ in diesem bewegenden Moment zu einer Trost spendenden Botschaft wurde.Die fantastische Band Pop History spielte mit großer Authentizität die Songs der Rock-Legenden, die sicher jeder in der Halle kannte. Ob Nenas „99 Luftballons“ „Africa“ von Toto, „The Passenger“ von Iggy Pop, „Jolene“ von Dolly Parton, „Because The Night´“ der Patti Smith Group und viele andere Titel – das Publikum, teils von weiter her angereist, klatschte, wippte und sang mit. Da waren die drei Stunden, nur kurz unterbrochen von einer Pause, für viele der Zuhörer noch zu kurz. „Stundenlang hätte ich bleiben und zuhören können“, so einer der begeisterten Fans. Auf die Standing Ovations gab es als Zugabe „Dead Or Alive“ von Bon Jovi, bevor Band und Moderatoren mit „Hymn“ von Barclay James Harvest, mitgesungen vom großen Chor des Publikums, die Zuhörer tatsächlich beseelt und begeistert nach Hause entließen.

Autor:

Gaby Wertebach (Freie Mitarbeiterin) aus Betzdorf

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