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Hommage an Pink Floyd mit den Kings Of Floyd in der Stadthalle Betzdorf
Mark Gillespie kam David Gilmour schon sehr nah

Echos aus der Vergangenheit: Die Tribute-Band Kings Of Floyd zelebrierte am Samstagabend die Songs von Pink Floyd in der Stadthalle Betzdorf.
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  • Echos aus der Vergangenheit: Die Tribute-Band Kings Of Floyd zelebrierte am Samstagabend die Songs von Pink Floyd in der Stadthalle Betzdorf.
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gum Betzdorf. Den Status des Geheimtipps haben sie schon lange nicht mehr, die Kings Of Floyd, die am Samstagabend auf ihrer „Echoes-Of-The-Past“-Tour mit einer beeindruckenden Lichtshow und mit sehr guter handgemachter Musik den Sound von Pink Floyd in der Stadthalle in Betzdorf aufleben ließen. Nebelschwaden, psychedelisches Licht und ein sphärischer Soundteppich zum Auftakt, rotierende Scheinwerfer, zuckende Laser und tolle Videosequenzen auf einer kreisrunden Leinwand, dazu die großen Hits der 1965 gegründeten Rockband Pink Floyd, all das vermittelte die Illusion eines Auftritts der unvergesslichen Band.

gum Betzdorf. Den Status des Geheimtipps haben sie schon lange nicht mehr, die Kings Of Floyd, die am Samstagabend auf ihrer „Echoes-Of-The-Past“-Tour mit einer beeindruckenden Lichtshow und mit sehr guter handgemachter Musik den Sound von Pink Floyd in der Stadthalle in Betzdorf aufleben ließen. Nebelschwaden, psychedelisches Licht und ein sphärischer Soundteppich zum Auftakt, rotierende Scheinwerfer, zuckende Laser und tolle Videosequenzen auf einer kreisrunden Leinwand, dazu die großen Hits der 1965 gegründeten Rockband Pink Floyd, all das vermittelte die Illusion eines Auftritts der unvergesslichen Band.

Den Soundtrack der 70er-Jahre gab es auf Vinyl

Leidenschaftlich ließen Schlagzeuger, Gitarristen und der Keyboarder die Musik aufleben und nahmen ihre Fans mit auf eine Reise durch die unsterbliche Musik. Viele der Anwesenden wurden bereits nach den ersten Klängen hineinkatapultiert in die Jahre ihrer Jugend. Erinnerungen kamen hoch an „peace and love“, Treffen in verrauchten Kneipen, an heiße politische Diskussionen und unentwegt laufende Vinylplatten mit dem eindringlichen Soundtrack der 70er-Jahre.

Wecker klingelt bei "Time", Kasse bei "Money"

Mark Gillespie, Gitarrist und Sänger von Kings Of Floyd, kam dem Orginal, David Gilmour, schon sehr nah.
  • Mark Gillespie, Gitarrist und Sänger von Kings Of Floyd, kam dem Orginal, David Gilmour, schon sehr nah.
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Damals wie heute begeistern die Gitarrenriffs und die Intros der Songs, wobei der Sänger und Gitarrist Mark Gillespie mit seiner musikalischen Leistung dem ursprünglichen Sänger von Pink Floyd, David Gilmour, schon sehr nahe kam. Großartige Stücke wie „Breathe“ und „Brain Damage“, authentisch begleitet von irren Schreien, sorgten für viel Beifall. „Time“ und „Money“ mit den typischen Intros von klingelnden Weckern bzw. einer rasselnden Registrierkasse sorgten für Begeisterung wie auch „Echoes“, dessen lange Instrumentalteile und Improvisationen die Qualität der Musiker von Kings Of Floyd deutlich machten. Saxofonist Bernd Winterschladen wechselt mühelos zwischen Tenor- und Alt-Saxofon hin und her, wofür er von den Besuchern am Ende noch einmal besonders laut bejubelt wurde.

An Alt- und Tenorsaxofon gleichermaßen super: Bernd Winterschladen.

Lucy Fischer stark bei "Great Gig In The Sky"

Höhepunkte waren unter anderem die Doppelnummer „Brain Damage“/„Eclipse“ und die großartige Komposition „Another Brick In The Wall“, der Kultsong aus dem Album „The Wall“. Auch Musiktitel wie „Shine On You Crazy Diamond“, „Run Like Hell“, „Mother“ oder „Welcome To The Machine“ ließen die glorreiche Ära der Superband wieder lebendig werden. Der hinreißende Sound der Profi-Musiker – Bassist Hans Maahn, Schlagzeuger Berni Bovens, Gitarrist Maurus Fischer, Keyboarder Jürgen Magdziak, Saxofonist Bernd Winterschladen und die tolle Stimme von Lucy Fischer, die bei „The Great Gig In The Sky“ in den höchsten Stimmlagen brillierte – steigerte das instrumentell und gesanglich Ausufernde bis hin zum finalen „Wish You Were Here“ und sorgte für Gänsehaut pur!

Saxofonist Bernd Winterschladen erhielt für seine Kunst einen Extra-Applaus, Lucy Fischers Stimme schwang sich in höchste Höhen beim "Great Gig In The Sky".
  • Saxofonist Bernd Winterschladen erhielt für seine Kunst einen Extra-Applaus, Lucy Fischers Stimme schwang sich in höchste Höhen beim "Great Gig In The Sky".
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Erinnerung an Album "The Wall" von 1979

In einem frei getexteten Abschluss-Song stellte Mark Gillespie seine Musiker vor und dankte ausdrücklich den Technikern, aber auch dem Publikum für den Besuch des Konzertes. Das honorierte die Bühnenshow mit Standing Ovations und wurde dafür mit „Is There Anybody Out There“, einem Titel aus dem 1979 veröffentlichten Album „The Wall“, dem letzten Studioalbum der Briten in ihrer klassischen Besetzung seit 1968 (Band-Mitbegründer Richard Wright verließ nach „The Wall“ die Gruppe), als Zugabe belohnt.

Autor:

Gaby Wertebach (Freie Mitarbeiterin) aus Betzdorf

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