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Stadtkapelle Betzdorf mit pfiffigem Frühjahrskonzert
Sascha Becher dirigierte und moderierte

Für ihr Frühjahrskonzert hatte sich die Stadtkapelle Betzdorf nicht nur musikalische, sondern auch plüschige Überraschungen einfallen lassen.
  • Für ihr Frühjahrskonzert hatte sich die Stadtkapelle Betzdorf nicht nur musikalische, sondern auch plüschige Überraschungen einfallen lassen.
  • Foto: Gaby Wertebach
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

gum Betzdorf. Von wegen die Bienen sind noch nicht unterwegs! Am Sonntagnachmittag in der Stadthalle in Betzdorf gab es gleich einen ganzen Schwarm der freundlichen Frühlingsboten, allerdings summten die ausschließlich auf der Bühne und sorgten für beste Stimmung. Doch dazu später mehr. Die Betzdorfer Stadtkapelle spielte ihr traditionelles Frühjahrskonzert und konnte gleich mit einem ganzen Strauß von Höhepunkten aufwarten. Um es vorweg zu sagen, sie haben allesamt wieder restlos überzeugt: die Instrumentalisten der Stadtkapelle ebenso wie die jungen Musikerinnen und Musiker der Jugendkapelle.
Bernd Brato und der FC BayernBetzdorfs Stadtbürgermeister Benjamin Geldsetzer konnte in seiner Funktion als 1.

gum Betzdorf. Von wegen die Bienen sind noch nicht unterwegs! Am Sonntagnachmittag in der Stadthalle in Betzdorf gab es gleich einen ganzen Schwarm der freundlichen Frühlingsboten, allerdings summten die ausschließlich auf der Bühne und sorgten für beste Stimmung. Doch dazu später mehr. Die Betzdorfer Stadtkapelle spielte ihr traditionelles Frühjahrskonzert und konnte gleich mit einem ganzen Strauß von Höhepunkten aufwarten. Um es vorweg zu sagen, sie haben allesamt wieder restlos überzeugt: die Instrumentalisten der Stadtkapelle ebenso wie die jungen Musikerinnen und Musiker der Jugendkapelle.

Bernd Brato und der FC Bayern

Betzdorfs Stadtbürgermeister Benjamin Geldsetzer konnte in seiner Funktion als 1. Vorsitzender der Kapelle nicht nur zahlreiche Ehrengäste, sondern auch den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain, Bernd Brato, samt Gattin Susanne im Publikum begrüßen, und das, obwohl parallel zum Konzert des Verbandsbürgermeisters Lieblingsverein, der FC Bayern, spielte! „Das ist ein schöner Beweis dafür, dass Bernd Brato die Stadtkapelle am Herzen liegt“, so Geldsetzer. Die Geschäftsführerin des Musikvereins, Julia Stinner, ließ in ihrer Begrüßung noch einmal kurz das 111. Jubiläum Revue passieren, stellte zwei junge Musikerinnen, Lena Bauseler (Oboe) und Jara El Hassan (Klarinette), vor, die erstmals ein Konzert mit der Stadtkapelle bestritten, und verabschiedete die langjährige Leiterin der Blockflötenkurse, Lara Meyer, mit Dankesworten unter dem Applaus der Besucher.

Jugendkapelle spielte Musik von Michael Jackson

Veronika Farnschläder und Johannes Böhmer gaben Informationen zu den Musiktiteln der Jugendkapelle, die unter der musikalischen Leitung von André Becker mit mitreißender Spielfreude und höchst beachtlichem Können den Konzertreigen mit „A Hard Day‘s Night“ eröffnete. „Highlights From Grease“ und eine Ansammlung der bekannten und beliebten Hits des „King of Pop“, Michael Jackson, sorgten für die ersten begeisterten „Bravo“-Rufe aus den Reihen der Zuhörer, und natürlich war an ein Verlassen der Bühne ohne Zugabe nicht zu denken.

"Tanz der Vampire"

Der musikalische Leiter der Stadtkapelle, Sascha Becher, dirigierte nicht nur, sondern übernahm in humorvoller Art und Weise auch die Moderation. Los ging es mit dem fetzigen „Florentiner Marsch“. Mit Blechbläserfanfarenklängen wurde ein neues Zeitalter angekündigt, „Overture To A New Age“, in Zuversicht und Hoffnung endend. Der Konzertmarsch „Transalpinia“ entließ die Zuhörer anschließend in die Pause. „Anker lichten“ hieß es zu Beginn des zweiten Teils, der schmissig mit „Anchors Aweigh“ begann, bevor der „Tanz der Vampire“ nach Transsilvanien entführte. Die schwungvolle Polka „Böhmische Liebe“ gefiel ausnehmend gut.Die Hoffnung von Sascha Becher, dass „The Time Of My Life“, der berühmte Titel aus dem „Dirty Dancing“ mit Patrick Swayze und Jennifer Grey, Mutige aus dem Publikum zum Tanzen einschließlich Hebefigur verleiten würde, bewahrheitete sich leider nicht – schade eigentlich!

Singende Handpuppen

Nach einem musikalischen Spaziergang zum „Rosengarten von Sanssouci“ verabschiedete sich die Kapelle mit dem Medley „80er Kult(t)our“, einschließlich mitsingender Handpuppen. Für größtes Vergnügen sorgte die „Biene Maja“ als Zugabe. Jetzt eroberten die schon erwähnten flotten Bienchen die Bühne, wobei die aufgesetzten „Fühler“ lustig im Takt hin und her wippten. Mit dem Schlusssatz aus Beethovens 9. Symphonie, der „Ode an die Freude“, gab das Orchester noch einmal dem begeistert applaudierenden Publikum einen Beweis seiner überzeugenden musikalischen Ausdruckskraft.

Autor:

Gaby Wertebach (Freie Mitarbeiterin) aus Betzdorf

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