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Gemeinderat bringt Neubaugebiet auf den Weg
37 Bauplätze für Elkenroth

„Heistern II“ heißt der Entwurf des Bebauungsplans, den der Rat am Mittwochabend auf die Reise geschickt hat.
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  • „Heistern II“ heißt der Entwurf des Bebauungsplans, den der Rat am Mittwochabend auf die Reise geschickt hat.
  • Foto: Rainer Schmitt
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

dach Elkenroth. Topfeben, entsprechend viel Sonne: Mit diesem Pfund kann die Ortsgemeinde Elkenroth beim geplanten Neubaugebiet „Heistern II“ wuchern. Am Mittwochabend hat der Gemeinderat einen entsprechenden Bebauungsplan auf den Weg gebracht.
Diesen Entwurf stellte Diplom-Ingenieurin Annette Weber vor. Die wichtigste Botschaft: Es sollen insgesamt 37 Bauplätze entstehen, und zwar in der Verlängerung der Häuser, die an der Hachenburger Straße in Richtung Rosenheim stehen. Der kleinste ist 615, der größte 1182 Quadratmeter groß. Das Gros liegt aber um die 700 Quadratmeter. Die maximale Gebäudelänge ist im Entwurf mit 18 Metern vermerkt, es dürfen maximal zwei Wohneinheiten pro Gebäude entstehen – also ein Absage an Mehrfamilienhäuser.

dach Elkenroth. Topfeben, entsprechend viel Sonne: Mit diesem Pfund kann die Ortsgemeinde Elkenroth beim geplanten Neubaugebiet „Heistern II“ wuchern. Am Mittwochabend hat der Gemeinderat einen entsprechenden Bebauungsplan auf den Weg gebracht.
Diesen Entwurf stellte Diplom-Ingenieurin Annette Weber vor. Die wichtigste Botschaft: Es sollen insgesamt 37 Bauplätze entstehen, und zwar in der Verlängerung der Häuser, die an der Hachenburger Straße in Richtung Rosenheim stehen. Der kleinste ist 615, der größte 1182 Quadratmeter groß. Das Gros liegt aber um die 700 Quadratmeter. Die maximale Gebäudelänge ist im Entwurf mit 18 Metern vermerkt, es dürfen maximal zwei Wohneinheiten pro Gebäude entstehen – also ein Absage an Mehrfamilienhäuser.

Pro Einheit zwingend zwei Autostellplätze

Es werden diverse Vorgaben gemacht, etwa dass die Traufhöhe der Häuser sieben Meter nicht übersteigen darf, oder dass pro Einheit zwei Autostellplätze auf dem Grundstück eingerichtet werden müssen. Zu restriktiv will man sich in Elkenroth aber nicht geben, auch auf Anraten von Weber. Denn nicht alle Vorgaben seien am Ende auch gerichtsfest, außerdem schmälere eine lange Liste von Verboten die Attraktivität der Baugrundstücke. Der Rat schickte den Planentwurf einstimmig auf die Reise. Im nächsten Schritt wird die Öffentlichkeit und die Träger öffentlicher Belange – Behörden und Versorger – mit ins Boot geholt. Alle Betroffenen können sich zum Vorhaben äußern.

Anlieger werden zur Kasse gebeten

Betroffene gibt es auch beim Ausbau des Gehwegs entlang der Betzdorfer Straße so einige. Da der Weg an der Kreisstraße zuletzt „gemacht“ worden ist, ging es nun um die Kostenfrage. 278 Meter wurden in Angriff genommen, zur Kasse gebeten werden nun aber alle Anlieger, die an dieser Verkehrsanlage ein Grundstück ihr Eigen nennen, erläuterte Bauamts-Chef Martin Schäfer. 50 Prozent übernimmt die Gemeinde, die andere Hälfte müssen die Anlieger beisteuern. Dies sei aufgrund des „Durchgangsverkehrs“ an Fußgängern so ermittelt worden. Der Rat stimmte dem zu. Dabei zählten etwa Friedhof oder Kita ebenfalls zu den Anliegern – und Passanten, die diese Ziele ansteuern, eben nicht zum „Durchgangsverkehr“.

Naurother Straße: Bald rollen die Bagger

Für die geplante Baumaßnahme an der Naurother Straße stellte sich für die Ratsmitglieder die selbe Frage. Hier sollen demnächst die Bagger rollen. Der Gemeindeanteil für den Gehweg wurde hier auf 60 Prozent taxiert. Die Anlieger übernehmen also 40 Prozent der Kosten.
Allerdings hat der Rat auch beschlossen, in diesem Falle Vorausleistungen zu erheben, sprich: Die Betroffenen werden verpflichtet, einen Großteil ihrer Beiträge (90 Prozent) auf die voraussichtlichen Baukosten schon im Vorfeld zu überweisen.

„Heistern II“ heißt der Entwurf des Bebauungsplans, den der Rat am Mittwochabend auf die Reise geschickt hat.
Die Kosten für den schmucken Gehweg an der Betzdorfer Straße teilen sich Gemeinde und Anlieger zu jeweils 50 Prozent.
Autor:

Achim Dörner (Redakteur) aus Betzdorf

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