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Neue Pläne für die Alm
Abschied von der Container-Lösung

Viele, viele Wanderer und Radfahrer aus der Region wünschen sich, hier wieder zu einer Rast mit Blick auf
Dauersberg und die Höhen des Westerwaldes einkehren zu können.
  • Viele, viele Wanderer und Radfahrer aus der Region wünschen sich, hier wieder zu einer Rast mit Blick auf
    Dauersberg und die Höhen des Westerwaldes einkehren zu können.
  • Foto: Thorsten Stahl
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thor Dauersberg.  Wo alles einst seinen Anfang nahm und wo alles auch (vorläufig) endete, da ist jetzt für das nächste Frühjahr der Neustart geplant: Nicht auf das Alm-Grundstück, sondern in die Alm selbst soll nach vielen Jahren des Stillstands die Gastronomie zurückkehren. Das ist jetzt die neueste Perspektive für Investor Rüdiger Schneider – vermutlich auch die letzte, dafür aber die realistischste. Es heißt also ab sofort: Zurück zu den Wurzeln. Ganz basic.

Im Umkehrschluss bedeutet diese Kehrtwende, dass die zuletzt favorisierte Container-Lösung auf dem oberen Teil des Grundstücks (Steinerother Seite) nicht weiter verfolgt wird. Auf diese Idee war Schneider gekommen, um eine Gastronomie unter Corona-Bedingungen zu ermöglichen.

thor Dauersberg.  Wo alles einst seinen Anfang nahm und wo alles auch (vorläufig) endete, da ist jetzt für das nächste Frühjahr der Neustart geplant: Nicht auf das Alm-Grundstück, sondern in die Alm selbst soll nach vielen Jahren des Stillstands die Gastronomie zurückkehren. Das ist jetzt die neueste Perspektive für Investor Rüdiger Schneider – vermutlich auch die letzte, dafür aber die realistischste. Es heißt also ab sofort: Zurück zu den Wurzeln. Ganz basic.

Im Umkehrschluss bedeutet diese Kehrtwende, dass die zuletzt favorisierte Container-Lösung auf dem oberen Teil des Grundstücks (Steinerother Seite) nicht weiter verfolgt wird. Auf diese Idee war Schneider gekommen, um eine Gastronomie unter Corona-Bedingungen zu ermöglichen. Die Besucher hätten sich die Snacks und Getränke abgeholt und anschließend auf dem Gelände ein Plätzchen gesucht.

Neue Pläne für die Alm: Bauantrag zunächst abgelehnt

Wie berichtet, hatte die Kreisverwaltung Altenkirchen den Bauantrag zunächst abgelehnt, gleichwohl fand vor einigen Tagen nochmals ein Ortstermin statt. Denn auch in der Kreisstadt war die Erkenntnis gereift, dass das öffentliche Interesse – wann immer es um die Alm geht – nicht zu verleugnen ist.
Schneider jedenfalls berichtet von einem fairen und konstruktiven Gespräch mit den Vertretern der Kreisverwaltung. Vor allem aber seien auch Wege aufgezeigt worden, um die Pläne zu verwirklichen.

Kreis Altenkirchen lehnt Bauantrag für Container-Gastronomie ab

So steht die Behörde dem Vorhaben nunmehr alles andere als ablehnend gegenüber, so wie man es noch vor wenigen Wochen vermuten konnte. Nach Einschätzung des Kreises wäre es allerdings grundsätzlich von Vorteil, wenn für das Alm-Gelände ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt würde, garantiere dieser doch für den Investor eine Rechtssicherheit – auch gegenüber Dritten.

Neue Pläne für die Alm: Neue Konzession für die Hütte geplant

Diese endgültige Sicherheit existiert bislang nicht. Denn wie jedermann in Betzdorf weiß: Einen Bauantrag für die Hütte hat es vor Jahrzehnten nie gegeben, die gastronomische Nutzung war aber später gleichwohl genehmigt worden. Und genau da will Schneider anknüpfen – zunächst ohne B-Plan, dafür aber mit einer neuen Konzession für die Hütte. Er geht inzwischen davon aus, dass auch in Kneipen und Restaurants ab dem kommenden Frühjahr ein Maximum an Normalität einkehrt.
Diese Normalität wünscht sich Schneider auch für seine „Körperwelt“ zurück. Denn es ist kein Geheimnis, dass hinter den Besitzern von Fitness- und Gesundheitsstudios schwierigste Monate liegen. Insofern dürfte die „Basic-Variante“ für die Alm auch aus wirtschaftlichen Gründen der einzig gangbare Weg sein. Schneider hat sich bei den Überlegungen eng mit dem Betzdorfer Architekten Udo Piske abgestimmt, der ihm schon bei der Erstellung des Bauantrags eine große Hilfe war.

Es wird eine Gastronomie ohne goldene Wasserhähne.
Rüdiger Schneider
Investor

Eine solche formale Hürde soll es bei der Nutzung der alten Alm-Hütte nicht mehr geben. Schneider will bewusst auf Baumaßnahmen verzichten, die einen Antrag erforderlich machen würden. „Wir werden da anfangen, wo Stefan Acher 2015 aufgehört hat. Es wird eine Gastronomie ohne goldene Wasserhähne.“ Für Schneider ist das auch als Person eine Zäsur, denkt er doch lieber immer eine Nummer größer als andere.

Neue Pläne für die Alm: Betzdorf wieder zuständig

Lediglich die Terrassen sollen auf Vordermann gebracht werden. In der Hütte selbst – in den vergangenen Jahren rein privat genutzt – ist bereits vieles saniert und umgebaut worden.
Mit der Rückkehr an den alten Stammplatz ändert sich auch wieder die lokale Zugehörigkeit: statt Steineroth ist es nun wieder Betzdorf. Und wie schon bei Ortsbürgermeister Theo Brenner hat es Schneider auch bei Stadtbürgermeister Benjamin Geldsetzer mit einem großen Fan der Alm zu tun. Wobei in Sachen Konzession natürlich die Verbandsgemeinde gefordert ist. „Ich würde es außerordentlich begrüßen, wenn wieder Leben in die Alm einkehren würde“, sagt Geldsetzer, der sich noch viel mehr touristische Initiativen wie diese für Region wünscht.

Der Stadtbürgermeister ist überzeugt, dass auch die Bevölkerung mit dem alten Standort viel enger verbunden ist. „Es wäre schön, wenn die Menschen hier im Frühjahr das erste Bier trinken könnten.“ Und Geldsetzer macht keinen Hehl daraus, dass er dabei nicht nur zuschauen möchte.

Autor:

Thorsten Stahl (Redakteur) aus Betzdorf

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