Radfahren im Kreis Altenkirchen
ADFC startet Umfrage

Ob Gelegenheitsradler oder Bike-Enthusiast: Jeder kann bei der ADFC-Fahrradklima-Umfrage mitmachen. Je größer die Teilnehmerzahl, desto genauer die Ergebnisse. Gefragt wird, was gut läuft, was schlecht und wie Radfahrern das Leben leichter gemacht werden kann. Unser Foto entstand auf dem Radwegabschnitt nahe des Betzdorfer Barbaratunnels.
  • Ob Gelegenheitsradler oder Bike-Enthusiast: Jeder kann bei der ADFC-Fahrradklima-Umfrage mitmachen. Je größer die Teilnehmerzahl, desto genauer die Ergebnisse. Gefragt wird, was gut läuft, was schlecht und wie Radfahrern das Leben leichter gemacht werden kann. Unser Foto entstand auf dem Radwegabschnitt nahe des Betzdorfer Barbaratunnels.
  • Foto: nb
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

sz/nb Betzdorf. „Und wie ist Radfahren in deiner Stadt?“ Das fragt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) alle zwei Jahre – jetzt ist es wieder soweit. Seit 1. September läuft die große Online-Umfrage, die der ADFC mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur durchführt. Gefragt wird, wie es um die Fahrradfreundlichkeit der Städte und Gemeinden bestellt ist.
Der diesjährige Themenschwerpunkt, so eine Pressemitteilung des ADFC, ist das Radfahren in Zeiten von Corona. Rebecca Peters, stellv. Bundesvorsitzende, sagt: „Corona hat auf einen Schlag viele Menschen zum Radfahren gebracht, die das noch nie oder lange nicht mehr gemacht haben. Uns interessiert sehr, wie diese Neuaufsteiger das Radfahren wahrnehmen. Macht es Spaß? Ist es Stress? Was muss verbessert werden? Die Einschätzungen der routinierten Radfahrerinnen und Radfahrer sind natürlich genauso wichtig.“

Viele Teilnehmer notwendig

Und Peters fügt hinzu: Je mehr Leute beim Fahrradklima-Test mitmachen, desto besser. Schließlich gelte: Je vielstimmiger die Rückmeldungen sind, desto klarer könne eine Kommune einschätzen, wo sie noch besser und einladender zum Radfahren werden kann.
Damit fundierte Ergebnisse erzielt werden können, müssen pro Stadt mindestens 50 Radfahrer mitmachen. Bei größeren Städten sind mindestens 75 beziehungsweise 100 Abstimmungsergebnisse nötig.

Kreis Altenkirchen bisher nicht dabei

Und genau da liegt die Krux für den Kreis Altenkirchen: Noch keine Stadt aus dem Kreis hat es bis dato ins Ranking geschafft, weil die nötige Zahl der Teilnehmer nicht erreicht worden ist.
Vielleicht ändert sich das aber nun endlich bei der inzwischen 9. Auflage des Fahrradklima-Tests. Schließlich boomt auch im AK-Land das Fortbewegen auf zwei Rädern. So war kürzlich beim Besuch der SZ in einem Betzdorfer Fahrrad- und Sportgeschäft der Tenor: Wir kommen kaum hinterher vor lauter Anfragen.

Radfahren im Siegtal

Klar ist aber auch: Gerade was das Radklima im Siegtal angeht, ist noch reichlich Luft nach oben.
Dabei hängt die Unzufriedenheit nicht nur an fehlenden Radwegen, sondern teils schon an Kleinigkeiten.
So berichtet ein Leser, dass er vor zwei Jahren beantragt habe, auf der Betzdorfer Viktoriastraße die Einbahnstraßenregelung für Radfahrer aufzuheben. Dafür sei nur ein kleiner Aufwand nötig – aber weder habe es eine Änderung gegeben, noch habe ihn eine Rückmeldung erreicht.

Online-Umfrage bis 30. November

Mitmachen bei der Online-Umfrage kann man auf www.fahrradklima-test.adfc.de noch bis zum 30. November. Bei den 27 Fragen geht es darum, ob man sich auf dem Rad sicher fühlt, wie gut die Radwege sind und ob die Stadt in Zeiten von Corona das Fahrradfahren besonders fördert.
Die Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests 2020 werden im Frühjahr 2021 in Berlin vorgestellt.
Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der vorherigen Befragung am stärksten aufgeholt haben.

Autor:

Nadine Buderath (Redakteurin) aus Betzdorf

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