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Notartermin zum Eisenbahnausbesserungswerk
Betzdorf kauft 50 000 Quadratmeter

50 000 Quadratmeter (und einige alte Gebäude) in Bahnhofsnähe haben den Besitzer gewechselt: Der Kaufvertrag für das Eisenbahn-Ausbesserungswerk ist seit gestern Nachmittag unterschrieben.  Foto: damo
  • 50 000 Quadratmeter (und einige alte Gebäude) in Bahnhofsnähe haben den Besitzer gewechselt: Der Kaufvertrag für das Eisenbahn-Ausbesserungswerk ist seit gestern Nachmittag unterschrieben. Foto: damo
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damo Betzdorf. Der Kauf des Eisenbahn-Ausbesserungswerks ist in trockenen Tüchern: Am Donnerstag Nachmittag war Stadtbürgermeister Benjamin Geldsetzer beim Notar und hat mit seiner Unterschrift unter dem Vertrag den Kauf von rund 50 000 Quadratmetern Grund und Boden besiegelt. Damit ist ein großer Schritt in Sachen Stadtentwicklung getan.

„Das war ein Meilenstein“, freute sich Geldsetzer, der auch ein Lob für die andere Partei am Verhandlungstisch übrig hatte: Das Bundeseisenbahnvermögen sei ein verlässlicher Partner gewesen.

Auf der Fläche, die sich in der Verlängerung der Viktoriastraße entlang der Gleise erstreckt, will die Stadt einen Mix aus Einkaufen, Arbeiten und Wohnen ermöglichen, führte Geldsetzer aus – mit anderen Worten: Das Kürzel EAW könnte auch künftig Bestand haben.

damo Betzdorf. Der Kauf des Eisenbahn-Ausbesserungswerks ist in trockenen Tüchern: Am Donnerstag Nachmittag war Stadtbürgermeister Benjamin Geldsetzer beim Notar und hat mit seiner Unterschrift unter dem Vertrag den Kauf von rund 50 000 Quadratmetern Grund und Boden besiegelt. Damit ist ein großer Schritt in Sachen Stadtentwicklung getan.

„Das war ein Meilenstein“, freute sich Geldsetzer, der auch ein Lob für die andere Partei am Verhandlungstisch übrig hatte: Das Bundeseisenbahnvermögen sei ein verlässlicher Partner gewesen.

Auf der Fläche, die sich in der Verlängerung der Viktoriastraße entlang der Gleise erstreckt, will die Stadt einen Mix aus Einkaufen, Arbeiten und Wohnen ermöglichen, führte Geldsetzer aus – mit anderen Worten: Das Kürzel EAW könnte auch künftig Bestand haben. „Früher waren wir abhängig von der Bahn und zwei, drei großen Firmen. Mittlerweile sind wir in Betzdorf breiter aufgestellt“, sagte Geldsetzer. Und genau diese Diversität soll mit dem Kauf und der Reaktivierung der Brachfläche weiter forciert werden.

Der eigentliche Kauf des Areals ist aber nicht die einzige Hürde gewesen: Viele der alten Hallen haben eine bewegte Geschichte – und auch wenn sie in einem maroden Zustand seien, bleibe das Thema Denkmalschutz eine Sorge. Allerdings sieht Geldsetzer die Stadt auch hier auf einem guten Weg: Mit der zuständigen Fachbehörde der Kreisverwaltung stehe man im engen Dialog, und auch mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe als zuständiger Landesbehörde „hoffen wir auf gute Gespräche“ – zumal in Betzdorf jeder um die Bedeutung der Eisenbahn für die Stadt wisse: „Wir sind bereit, einiges zu erhalten.“

Wenn das Thema Denkmalschutz abgearbeitet ist, steht als nächster Schritt das Bebauungsplanverfahren auf der Agenda. Und spätestens dann soll ein Investor ins Spiel kommen. Geldsetzer ist optimistisch, dass die Suche nach einem Entwickler unproblematisch wird: „Die Investoren stehen Schlange.“

Autor:

Daniel Montanus (Redakteur) aus Betzdorf

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