Projektarbeit an der Hochschule Koblenz
Corona und die Folgen für die Veranstaltungsbranche

Konzerte fehlen nicht nur den Fans, sondern auch den Veranstaltern.
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  • Konzerte fehlen nicht nur den Fans, sondern auch den Veranstaltern.
  • Foto: Pixabay
  • hochgeladen von Jan Krumnow (Redakteur)

sz Herdorf/Koblenz. Die Corona-Pandemie hat gerade die Veranstaltungsbranche hart getroffen. Getreu dem Motto „First out, last in“ ist seit März letzten Jahres, bis auf eine kleine Phase der Entspannung im letzten Sommer, gerade die Veranstaltungswirtschaft nahezu völlig zum Erliegen gekommen. Eine Gruppe von Studenten aus dem Studiengang Business Administration der Hochschule Koblenz hat sich die Veranstaltungsbranche in der Corona-Zeit zum Thema ihrer Projektarbeit gemacht. Diese stellten die Studierenden Nicole Dmuchowski, Gina Grimm, Christian Huff, Fabienne Knautz und Tim Weber unter den Titel „Neudenken der Eventagenturen und ihrem Veranstaltungsmanagement in Zeiten der Corona-Pandemie am Beispiel von Businessevents“.
Die Studierenden hatten den Wunsch, ihre Arbeit nah an einem aktuellen Thema und vor allem auch nah an der Praxis anzulegen. Fabienne Knautz hatte vor ihrem Studium eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau bei Okay-Veranstaltungen absolviert und so war ein Praxispartner für ihre Arbeit schnell gefunden. Die traditionsreiche Eventagentur aus Herdorf bot sich daher in idealer Weise an. Agenturchef Christoph Düber war von Beginn an offen für das Anliegen der Studenten und stand ihnen mit seinem Praxiswissen zur Seite. Von Seiten der Hochschule wurde das Projekt inhaltlich von Prof. Dr. Tilo Bellm begleitet und betreut.

Projekt wurde komplett online durchgeführt

Die Pandemie bestimmte auch die Arbeit der Gruppe. So wurde das Projekt komplett online durchgeführt. Ziel der Arbeit war es, am Beispiel von Okay-Veranstaltungen die Lage der Branche zu analysieren und anhand der Ergebnisse konkrete Hilfestellungen zu bieten und Konzepte für neue Veranstaltungsformate zu entwickeln. Herzstück der Arbeit war eine Umfrage zum Thema „Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf Ihr Interesse an Veranstaltungen aus?“ Ziel war es, ein allgemeines und möglichst breitgefächerte Stimmungsbild der Bevölkerung einzuholen, wie sie zu Online-Events angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie stehen.
Auf Grundlage aller bis dahin gewonnen Erkenntnisse hat die Studentengruppe am Ende die beiden Veranstaltungstypen Teamevents sowie Tagungen und Kongresse in den Fokus genommen und für diese neue Konzepte entwickelt – sowohl online als auch hybrid. Dabei haben die Studierenden herausgearbeitet, dass es viele Möglichkeiten gibt, Events durchzuführen und dass in diesen neuen Formen ganz viel kreatives Potential steckt. Es wurden auch konkret Ideen für hybride Tagungen oder digitale Teamevents entwickelt und vorgestellt, wie beispielsweise Spiele-Events, Koch-Events oder GPS-Rallye.
Das Fazit der Projektarbeit: Wer sich auf neue, digitale Formen einlassen kann und will, der wird davon profitieren. Online-Events können nicht immer Präsenzveranstaltungen ersetzen, aber auch für eine Zukunft nach Corona sind sie oftmals eine gute Option als Ersatz.
Christoph Düber zeigte sich laut Pressemitteilung begeistert von den Ergebnissen und konnte auch selbst durch die gewonnen Erkenntnisse für seine Arbeit profitieren. Er hat kürzlich selbst zusammen mit dem Künstler Ralf Ringsdorf ein Konzept für ein Aktivseminar für Firmen, Vereine und öffentliche Institutionen entwickelt, in dem sie Tipps zur Planung und Durchführung von Veranstaltungen geben.

Konzerte fehlen nicht nur den Fans, sondern auch den Veranstaltern.
Das Foto zeigt die Studenten der Hochschule Koblenz sowie Christoph Düber, den Chef von Okay-Veranstaltungen aus Herdorf (untere Reihe, Mitte).
Autor:

Redaktion Altenkirchen aus Betzdorf

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