Karnevalsumzug trotz Niederschlag (mit Bildergalerie)
Die Regenschlacht von Scheuerfeld

Impressionen vom Karnevalsumzug Scheuerfeld.
22Bilder

dach Scheuerfeld. Bei  bestem "Wunder-von-Bern“-Wetter feierten am Sonntag die Scheuerfelder ihren Straßenkarneval. Petrus war zwar nicht auf der Seite der Jecken, aber die bewiesen einmal mehr, dass Unterstützung von oben eigentlich gar nicht nötig haben.
Klar, die Zuschauer waren nicht so zahlreich erschienen wie sonst, dennoch konnte Sturmtief Yulia diejenigen, die an den Straßenrand gekommen waren, so gar nicht beeindrucken. Das war bei den Zugteilnehmern schon anders: Hier flogen nicht nur Kamelle auf den Asphalt, sondern den Zugnummern auch so manche jecken Herzen zu.
Da waren etwa die ökumenischen Pflegeroboter aus Betzdorf (Sozialstation), die die Zukunft ihres Berufsstands thematisierten – und auch schon mal die Jahresinspektion von Bettpfannen voraussahen. Auch die „Pfeifer-Schwestern“ gaben sich gesellschaftskritisch, hatten sie sich doch der Verschmutzung der Gewässer angenommen. „Das Meer zu retten wird nicht leicht, drum beginnt damit jetzt gleich“, hatten sie als Marschroute ausgegeben – und gleich die prominenteste Greta Thunberg des AK-Lands im Schlepptau: MdL Michael Wäschenbach. In diese Kerbe schlug auch die nächste Fußgruppe: Einkaufsbeutel statt Plastik war hier die Devise.
In die goldenen Zwanziger hatte es der 2020er-Abi-Jahrgang verschlagen, die Kirchener Mädels waren der dunklen Macht der Kobolde erlegen – und Frösche und Bienen kamen von der Alsdorfer KG „Just for Fun“ herübergeflogen bzw. -gehüpft.
Ihre „Arbeitskleidung“ gleich angelassen hatte die Jugend der SG 06 Betzdorf: Sie kamen in Fußballtrikots nach Scheuerfeld. Bei der Volkstanzgruppe Betzdorf-Scheuerfeld hätte man aufgrund der Farbenpracht annehmen können, sie seien schnurstracks aus der Karibik eingeflogen.
Während die „Brööjer Jecken“ gerade dem Wilden Westen entstiegen waren, hatte der Karnevalsverein „Bushaltestelle Schwedengraben“ kurzerhand seine eigene Klinik dabei – und die Dorfjugend Birkener Höhe sogar einen kompletten Zoo.
Vom Nordpol kam die Gruppe aus Elbergrund nach Scheuerfeld, der Käner Karnevalsclub aus dem Reich der Monster, die weiteste Anreise hatte aber die Abordnung des Jungmännervereins Elkenroth, die aus dem Weltall an der Sieg landete.
Das „Team Frühstück“ kam als Stinktierrotte daher, die „Jecken aus Ost und West“ wie aus dem Dschungelbuch ausgebüxt. Hinzu kamen noch viele, viele Narren mehr, allen voran die Karnevalsvereine mit ihren Prinzenwagen, etwa aus Herdorf, Hövels und selbstverständlich vom gastgebenden KVS selbst, samt Kinderprinzessin Alina I. und seiner Tollität, Tobi-Marie I.

Autor:

Achim Dörner (Redakteur) aus Betzdorf

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