Die Wildblumenwiese der Stötzels
Eine Augenweide – und ein üppiges Büfett für Insekten

Blumen über Blumen: Die wilde Wiese der Stötzels.

rai Betzdorf. „Traumhaft“: Eine Passantin bleibt stehen und bewundert die üppige Blütenpracht im Garten der Eheleute Gudrun und Horst Stötzel. Im Rund auf 25 Quadratmetern zeigen sich die Blüten in den Farben Blau, Rot und Rosa. Zu diesen derzeit dominierenden Farben mischen sich allmählich gelbe Blüten. Für die Spaziergänger, die an der Engelsteinstraße in Betzdorf am Garten der Eheleute Stötzel vorbeikommen, ist er eine Augenweide. Für Insekten ist er ein Quell für Nektar und Pollen.

Beim Ortstermin nutzen Biene, Hummel & Co. das reiche Nahrungsangebot. Vor zwei Jahren sind Gudrun und Horst Stötzel von Niederschelden nach Betzdorf gezogen. Nun steht die Außengestaltung des Grundstücks an. Immer wieder werde das Thema Insektensterben in den Medien angesprochen, sagt Horst Stötzel. Er ließ Taten folgen: Eine kreisrunde Fläche im Rasen stach er aus, um die Blühwiese vorzubereiten. Er grub den Boden um und lockerte ihn mit Rheinsand auf. Zwischen Fläche und Rasen setzte er Pflastersteine. Dann wurde eingesät: 100 Gramm an Sämerei brachte er aus.

Die Mühen im Frühjahr haben sich gelohnt. In der Sonnen leuchten nun die Farben. „Jeden Morgen blüht etwas Neues“, freut sich das Paar. Dort der rote Mohn, da die Schmuckkörbchen. Und alles ist noch voller Knospen: Was noch alles kommen wird, davon lassen sich Stötzels überraschen. Es ist prächtig anzusehen – und natürlich nahrhaft für die Kerbtiere. Vis-à-vis der Blühwiese ist ein Insektenhotel angebracht. Auch daran haben Stötzels gedacht.

Ein kleines, aber schon recht altes Bäumchen haben die Eheleute in diesen Tagen in ihren Garten geholt: Einen 80 bis 100 Jahre alten Olivenbaum. Aus den Niederlanden haben sie das Gewächs per Kofferanhänger nach Betzdorf verfrachtet. Für Horst Stötzel und seinen Schwiegersohn war das Ausladen alleine nicht zu stemmen. Tatkräftige Hilfe kam von zufällig vorbeikommenden Mountainbikern, die mit anpackten und den riesigen Kübel samt Baum in den Garten wuchteten, so die Stötzels, die sich dankbar für die spontane Hilfe zeigten.

Autor:

Rainer Schmitt (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

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