Simplex-Börse in der Westerwald-Halle
Faszination Modelleisenbahn

Klaus Göbel (l.) vom Simplex- Team an der großen Modelleisenbahn.
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rai Rennerod. Die Welt en miniature ließ am Samstag die Herzen der Besucher in der Westerwald-Halle höher schlagen: Entlang der locker 250 laufenden Meter an Ständen gab es so ziemlich alles, was ein Modelleisenbahnbauer benötigt.

Wer ein paar Geldscheine zum Weihnachtsfest bekommen hatte und dessen Hobby Modelleisenbahn ist, der hatte gute Gelegenheit, ein paar Euros in seine Freizeitbeschäftigung zu investieren. Weichen, Waggons und Loks, Zubehör wie Bäume, Figuren und Häuser standen variationsreich bereit.

Auch die Modellautos, die zu einer Modelleisenbahn gehören, warteten auf neue Besitzer, vom Cabriolet bis zum Lastkraftwagen.

Ein Paradies für den Freund des Modelleisenbahnbaus: Das ist die Börse, die das Simplex-Team Rennerod wieder organisiert hatte, allemal. Seit Jahren findet die Börse statt und hat sich dabei einen guten Ruf erarbeitet. Entsprechend äußerten sich einige Besucher: Angebot, Größe und Mannigfaltigkeit wurden herausgestellt.

Glücklich war auch Jens Richter aus Dernbach. Er hatte einen Ringlokschuppen mit drei Ständen ergattert – und: Das Exemplar gebe es nicht mehr, auch nicht als Bausatz. Umso mehr freute er sich, dass er nun fündig geworden ist.

Auch im AK-Land wissen die Modellbauer die Renneroder Börse zu schätzen. Es waren wieder viele bekannte Gesichter zu sehen.

„Das ist doch eine irre Veranstaltung“: Klaus Göbel vom Simplex-Team war mehr als zufrieden, als er den Blick durch die Halle schweifen ließ. Bei so einer Börse würden die Menschen von weit herkommen. Bis zu 100 Kilometer Anreise seien keine Seltenheit, sagte Göbel und schmunzelte: „Ich kenne hier kaum Leute. Die hier sind, sind alles Fremde.“

„Ein Markt zieht einen Markt“, sagte Göbel, das sei der Grundsatz. Der geht offenbar bei der Börse auf. Allerdings muss herausgestellt werden, dass das Simplex-Team das alles in 30 Jahren mit vielen Veranstaltungen aufgebaut hat. So gibt es etwa den Service, dass etwaige Käufer Loks prüfen und testen können. „Das kommt top an“, freute sich Göbel. Im Internet etwa müsse man sich hingegen auf eine Beschreibungen verlassen.

Auf positive Resonanz stieß zudem, dass das Simplex-Team auf der Bühne eine große Gartenbahn aufgebaut hatte. Davon ließen sich nicht nur Kinder in den Bann ziehen.

So hatte jeder die Gelegenheit, in dem riesigen Fundus einen kleinen oder großen Schatz heben.

Klaus Göbel (l.) vom Simplex- Team an der großen Modelleisenbahn.
Ganze Häuserzeilen, aber auch einzelne Gebäude gab es zu ergattern.
Autor:

rai (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

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