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Pack’ die Badehose ein …
Freibad Wissen geöffnet

Die Verantwortlichen rund ums Freibad in Wissen gehen davon aus, dass sie mit ihrem Konzept nicht nur die Corona-Regeln einhalten, sondern auch etwas Gutes für Familien tun.
  • Die Verantwortlichen rund ums Freibad in Wissen gehen davon aus, dass sie mit ihrem Konzept nicht nur die Corona-Regeln einhalten, sondern auch etwas Gutes für Familien tun.
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rai Wissen. „Pack’ die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein“, sang einst Conny Froboess. Heute könnte man (etwas holprig) weiter singen: „Und dann nischt wie raus ins Siegtal-Bad.“ Zumindest ins dortige Freibad, das nun geöffnet ist – erstmals in dieser Saison und trotz Pandemie.

Bei einem Ortstermin am Eröffnungstag (Mittwoch) war von den entsprechenden Regeln und Hygienevorgaben zu erfahren. „Wir sind froh, dass wir es so machen können“, sagte Bürgermeister Michael Wagener. Sein Appell: Dass die Gäste sich auch an die Vorgaben halten.

rai Wissen. „Pack’ die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein“, sang einst Conny Froboess. Heute könnte man (etwas holprig) weiter singen: „Und dann nischt wie raus ins Siegtal-Bad.“ Zumindest ins dortige Freibad, das nun geöffnet ist – erstmals in dieser Saison und trotz Pandemie.

Bei einem Ortstermin am Eröffnungstag (Mittwoch) war von den entsprechenden Regeln und Hygienevorgaben zu erfahren. „Wir sind froh, dass wir es so machen können“, sagte Bürgermeister Michael Wagener. Sein Appell: Dass die Gäste sich auch an die Vorgaben halten. Wagener, Stadtbürgermeister Berno Neuhoff, Friedrich Hagemann, Vorsitzender des Fördervereins, Dirk Baier, Geschäftsführer der Stadtwerke, und die Bad-Mitarbeiter Ralf Haas und Waldemar Budrewitsch freuten sich allesamt, dass das Freibad nun öffnen kann.

Und damit geht Wissen voran: Weder in Daaden noch in Niederdreisbach, Dickendorf oder Niederschelderhütte kann man derzeit auch nur den dicken Zeh ins Wasser halten. Wobei Mudersbachs Ortsbürgermeister Maik Köhler angekündigt hat, den 4. Juli als Starttermin für diese ungewöhnliche Badesaison anzupeilen.

Die Vorbereitungszeit komm nicht von ungefähr, denn in Corona-Zeiten ist es nicht mit dem Aufsperren der Tore getan, das wissen auch die Wissener. Daher bleiben Hallenbad und Sauna bis auf Weiteres geschlossen.

Für das Freibad wurden entsprechend der aktuellen Landesverordnung eigens Spielregeln aufgestellt. „Paragraf eins“: Wer rein möchte, muss sich unter www.siegtalbad.de/reservierung anmelden. Die Reservierung ist dann am Eingang als Ausdruck oder auf dem Smartphone vorzeigen.

Betrieben wird das Freibad in zwei Schichten: täglich von 10 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 20 Uhr. Mittwochs geht die erste Schicht von 8 bis 14 Uhr. Zwischen den Schichten gibt es Grundreinigung und Desinfektion, um die Hygienevorgaben zu erfüllen.

Das Konzept sei jetzt praktikabel, so Baier. Von einem dynamischen Prozess sprach Wagener: „Man lernt jeden Tag dazu.“ Das bedeutet: Der Status quo muss nicht zwangsweise so bleiben. Im Laufe der Zeit könne sich noch manches ändern. Die Obergrenze für die Besucher liegt derzeit bei 400. Es sind täglich vier Mitarbeiter im Einsatz, normal wären „eineinhalb“.

Es wurde ein Einbahnstraßenkonzept entwickelt. Schilder weisen z. B. an den Umkleiden auf Abstand halten und Maskenpflicht hin. Im Schwimmerbecken sind drei Bahnen mit Leinen abgegrenzt, in denen Runden geschwommen werden können. Davor ist der Nichtschwimmer abgegrenzt. Ins Planschbecken dürfen höchstens 20 Personen gleichzeitig – zehn Kinder plus Begleitung. Auf der Liegewiese ist das Areal am Spielplatz für Familien gedacht. Für den Gastro-Bereich können Wertmarken erworben werden.

Die hinterlegten Kontaktdaten werden in einer Datenbank einen Monat lang aufbewahrt. Wenn das Bad wegen schlechtem Wetter nicht aufmacht, werden die „Reservierer“ per E-Mail benachrichtigt. Neuhoff appellierte an diejenigen, die sich anmelden, aber den Termin dann doch nicht wahrnehmen können, sich wieder abzumelden. Denn bei 400 Reservierungen ist Schluss.

„Es ist schön, dass es geklappt hat“, sagte der Stadtbürgermeister zu Öffnung des Freibads. Gerade in Zeiten, in denen so manche Urlaubsreise in weite Ferne gerückt ist, müsse man Familien ein Angebot machen.

Autor:

Rainer Schmitt (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

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