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Ausbau der K113 in Elkenroth
Kosten für Gehwege niedriger als geschätzt

Elkenroth plant die Ausweisung eines weiteren Wohngebietes: Der Ortsgemeinderat hat ein besonderes Vorkaufsrecht für das städtebauliche Maßnahmengebiet „Heistern II“ verabschiedet.
  • Elkenroth plant die Ausweisung eines weiteren Wohngebietes: Der Ortsgemeinderat hat ein besonderes Vorkaufsrecht für das städtebauliche Maßnahmengebiet „Heistern II“ verabschiedet.
  • Foto: rai (Archiv)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

rai Elkenroth. „Das war eine der schnellsten Sitzungen, die ich erlebt habe“, schmunzelte Ortsbürgermeister Peter Schwan. Gerade hatte er den öffentlichen Teil der Sitzung des Rates geschlossen – 20 Minuten nach der Eröffnung.
Ein Punkt war die Auftragsvergabe für die Gehwege im Zuge des Ausbaus der K 113. Wie bereits berichtet, wird der Landkreis die Naurother Straße im innerörtlichen Bereich auf einer Länge von
360 Metern ausbauen. Bei der Gemeinschaftsmaßnahme ist die Ortsgemeinde bei den Gehwegen mit von der Partie. Bei der Sitzung am Mittwoch wurde die Durchführungsvereinbarung mit dem Landesbetrieb für Mobilität (LBM) Diez einmütig abgesegnet. Einstimmig auch die Auftragsvergabe: Für knapp 177 000 Euro wird der Gehweg hergestellt. Mittel sind im Etat 2021 eingestellt.

rai Elkenroth. „Das war eine der schnellsten Sitzungen, die ich erlebt habe“, schmunzelte Ortsbürgermeister Peter Schwan. Gerade hatte er den öffentlichen Teil der Sitzung des Rates geschlossen – 20 Minuten nach der Eröffnung.
Ein Punkt war die Auftragsvergabe für die Gehwege im Zuge des Ausbaus der K 113. Wie bereits berichtet, wird der Landkreis die Naurother Straße im innerörtlichen Bereich auf einer Länge von
360 Metern ausbauen. Bei der Gemeinschaftsmaßnahme ist die Ortsgemeinde bei den Gehwegen mit von der Partie. Bei der Sitzung am Mittwoch wurde die Durchführungsvereinbarung mit dem Landesbetrieb für Mobilität (LBM) Diez einmütig abgesegnet. Einstimmig auch die Auftragsvergabe: Für knapp 177 000 Euro wird der Gehweg hergestellt. Mittel sind im Etat 2021 eingestellt. Und: „Die Kosten liegen unter der Kostenschätzung“, sagte Martin Schäfer, Leiter des Bauamtes der Verbandsgemeinde.

Anlieger mussten viel ertragen

Für die Ausschreibung habe man einen günstigen Zeitpunkt erwischt, so Schäfer: „Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein.“ Wann es mit den Bauarbeiten los gehe, das entscheide der LBM. Im ersten Schritt sind die Arbeiten für Kanal und Wasser daran. Inwieweit vor dem Winter noch begonnen werde, das könne er jetzt noch nicht sagen.
Man sei froh, dass diese Baumaßnahme endlich angepackt wird, sagte FWG-Sprecher Josef Mockenhaupt. Schon vor 25 Jahren habe die FWG sich eingesetzt, dass die Kreisstraße ausgebaut werde. Diese sei auch aufgrund der Deponie in Nauroth stark frequentiert gewesen sei: „Die Anlieger haben in den Jahren einiges zu ertragen gehabt.“
Während die Arbeiten für den Ausbau der K 113 erst noch beginnen müssen, sind die beim Ausbau der L 287 in vollem Gang (die SZ berichtete). Auch bei dieser Maßnahme des LBM ist die Kommune bei den Gehwegen involviert – und bei der Straßenbeleuchtung.
Es sollen neun LED-Leuchten aufgestellt werden, teilte Schäfer mit – mehr als bislang. Es werde künftig gleichmäßig ausgeleuchtet, sagte er: „Es ist der Hauptweg zur Schule.“ Der Auftrag wurde einstimmig für knapp 12 000 Euro vergeben.

Ortsgemeinde Elkenroth plant weiteres Wohngebiet

Die Ortsgemeinde plant zudem die Ausweisung eines weiteren Wohngebietes. Dieses soll an das Wohn- bzw. Bebauungsplangebiet „Heistern“ anschließen (die SZ berichtete). „Dieser Bereich ist im noch gültigen Flächennutzungsplan der ehemaligen Verbandsgemeinde Gebhardshain als ,landwirtschaftliche Fläche’ dargestellt“, heißt es in der Sitzungsvorlage.
Daher bestehe für diesen Bereich kein allgemeines Vorkaufsrecht, sondern könne nur mit einem Satzungsvorkaufsrecht begründet werden. „Durch das Vorkaufsrecht können somit Erschwerungen für die Bauleitplanung und andere städtebauliche Maßnahmen für den Fall, dass geplante Grundstücksverkäufe nicht im Einklang mit deren Zielen stehen, verhindert werden“, heißt es weiter. Der Ortsgemeinderat hat den entsprechenden Beschluss für das städtebauliche Maßnahmengebiet „Heistern II“ geschlossen verabschiedet.
In Elkenroth wird es Corona-bedingt keinen Martinszug und keine Gedenkfeier am Volkstrauertag am Ehrenmal geben: Unter Mitteilungen gab Ortsbürgermeister Peter Schwan diesen Hinweis. Zum Volkstrauertag teilte er mit, dass die Kommune einen Kranz niederlegen wird – ohne den gewohnten Rahmen.

Autor:

Redaktion Altenkirchen aus Betzdorf

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