Kandidaten im SZ-Check
Martin Diedenhofen (SPD) bezieht Stellung

Martin Diedenhofen (SPD).
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Die Siegener Zeitung präsentiert die fünf Direktkandidaten für den Wahlkreis 197 zur Bundestagswahl am 26. September. Dieses Mal ist es Sozialdemokrat Martin Diedenhofen.

Fünf Stichworte ergeben fünf Aussagen

Der Klimawandel ...
... ist die größte Herausforderung unserer Zeit! Die SPD macht Deutschland bis 2045 klimaneutral und investiert in den Ausbau der erneuerbaren Energien. Hier ist es wichtig, unsere Unternehmen dabei zu unterstützen, nachhaltig zu wirtschaften und dafür zu sorgen, dass die Transformation zum Jobmotor wird. Gerade im ländlichen Raum müssen wir in den ÖPNV investieren und alternative Mobilitätsangebote schaffen. Der Klimawandel ist eine soziale Frage: Die Lasten dürfen nicht auf den Schultern von Familien und der Arbeitnehmerschaft abgeladen werden.

Das nächste Corona-Schuljahr ...
... muss in Präsenz stattfinden. Kinder und Jugendliche haben in der Pandemie besonders gelitten. Als Gesellschaft müssen wir nun alles geben, damit junge Menschen zu einem normalen Leben zurückkehren und Lücken aufholen können. Dazu gehören die Impfung, eine gute Ausstattung der Schulen (u. a. mit Luftfiltern) und weiterhin grundlegende Hygiene- und Abstandsregeln beizubehalten. Generell muss der Bund mehr Investitionen in die Bildungsinfrastruktur tätigen.

Zuwanderung ...
... hat Deutschland zu einem vielfältigen und weltoffenen Land gemacht und ist auch aus volkswirtschaftlicher Sicht dringend geboten. Doch oft haben wir neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern auch Steine in den Weg gelegt. Integration bleibt daher eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Geflüchteten kann und muss Deutschland nach wie vor Schutz gewähren. Dass wir dabei prüfen, wer zu uns kommt, ist selbstverständlich, darf aber nicht zu Pauschalisierungen führen.

Gendern ist für mich ...
... eine Möglichkeit, aber keineswegs ein Zwang. Studien haben gezeigt, dass Mädchen sich eher vorstellen können, in gewissen Berufen zu arbeiten, wenn man ihnen auch die weibliche Form vorlegt, statt nur das generische Maskulinum. Sprache ist mächtig und sie prägt unser Denken. Natürlich kann aber jeder und jede (ob Privatperson oder Institution) selbst entscheiden, ob er oder sie gendern möchte! Generell würde ich mir wünschen, dass wir diese Debatten mit weniger verhärteten Fronten führen könnten.

Eine Steuerreform ...
... ist absolut notwendig. Das SPD- Steuerkonzept entlastet 96 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger. Sowohl kleine und mittlere Einkommen als auch Familien werden dadurch deutlich entlastet. Riesige Vermögen werden wir dafür geringfügig und mit hohen Freibeträgen besteuern. Auch in der Pandemie ist die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergegangen. Das gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und verhindert wichtige Investitionen, beispielsweise in unser Bildungswesen und die Digitalisierung.

Fürsprache Martin Diedenhofen hat bereits in jungen Jahren einiges an politischer Erfahrung sammeln können. Ich kenne ihn als zuverlässigen und kompetenten Menschen, mit dem ich immer gerne zusammenarbeite. Ob es der Einsatz für die Region ist oder auch die Arbeit im Landesvorstand der SPD Rheinland-Pfalz, etwas für die Menschen zu erreichen, ist sein Fokus. Er bringt eine neue Perspektive ein, und die braucht es in der Politik. Das Handwerkszeug für den politischen Betrieb hat er durch seine kommunalpolitische Erfahrung und seine Aktivität auf Landes- und Bundesebene im Gepäck – die richtigen Ideen und Themen für unsere Region ebenfalls. Ich bin überzeugt: Er wird ein starker Vertreter der Menschen im Wahlkreis sein. Geben Sie Martin Diedenhofen Ihre Stimme für den Bundestag! (Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion)
Werdegang Geboren in Bad Honnef und verwurzelt im Rheinland komme ich aus einer Familie mit drei Geschwistern. Ich wohne in Erpel am Rhein und habe 2014 mein Abitur am Martinus-Gymnasium Linz abgelegt. Ich bin Lehramtsstudent an der Universität zu Köln für die Fächer Französisch und Geschichte an Gymnasien und Gesamtschulen. Viele Jahre lang habe ich in der Gastronomie gearbeitet, durch die Corona-Zeit arbeite ich neben dem Studium in der Paketbranche. Ich durfte bereits 2017 für den Bundestag kandidieren und wurde 2018 erstmalig in den Landesvorstand der SPD Rheinland-Pfalz gewählt. Kommunalpolitisch engagiere ich mich als stellv. Fraktionsvorsitzender im Kreistag Neuwied und als Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat meines Heimatortes Erpel. Die SPD Rheinland-Pfalz vertrete ich darüber hinaus als Delegierter auf Bundesparteitagen und Konventen. Aktiv bin ich zudem im FV Rot-Weiß Erpel und in der Großen Erpeler Karnevalsgesellschaft. Ich bin Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und der Arbeiterwohlfahrt.
Martin Diedenhofen (SPD).
Persönliche Botschaft an die Wählerinnen und Wähler.
Autor:

Redaktion Altenkirchen aus Betzdorf

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