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Massiver Nachholbedarf
Mehrzweckhalle Wallmenroth muss saniert werden

Der Bauausschuss besichtigte die Mehrzweck- und Turnhalle am Schladeweg und machte sich ein Bild davon, was an dem Gebäude gemacht werden soll.
  • Der Bauausschuss besichtigte die Mehrzweck- und Turnhalle am Schladeweg und machte sich ein Bild davon, was an dem Gebäude gemacht werden soll.
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  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

rai Wallmenroth. An der Mehrzweckhalle Wallmenroth gibt es einen Sanierungsstau: Bei einem Ortstermin des Bauausschusses machten sich jetzt die Mitglieder ein Bild von dem, was angepackt werden muss.  18 Punkte stehen auf einer Liste, die Ortsbürgermeister Michael Wäschenbach erstellt hat. Aus seiner Sicht müsse mehr getan werden, als immer wieder Kleinigkeiten anzupacken. Auch aus klimatechnischer Sicht müsse vieles neu bewertet werden. An der 1974 eingeweihten Halle wurde 1982 aus dem Flach- ein Satteldach. Dieses wurde 2013 neu eingedeckt und gedämmt und teils mit Photovoltaik ausgestattet. Nach einem Wasserschaden wurde der Hallenboden erneuert.
Viel zu tun in der MehrzweckhalleEiniges ist nun anzupacken, wie bei der Sitzung am Dienstag deutlich wurde.

rai Wallmenroth. An der Mehrzweckhalle Wallmenroth gibt es einen Sanierungsstau: Bei einem Ortstermin des Bauausschusses machten sich jetzt die Mitglieder ein Bild von dem, was angepackt werden muss.  18 Punkte stehen auf einer Liste, die Ortsbürgermeister Michael Wäschenbach erstellt hat. Aus seiner Sicht müsse mehr getan werden, als immer wieder Kleinigkeiten anzupacken. Auch aus klimatechnischer Sicht müsse vieles neu bewertet werden. An der 1974 eingeweihten Halle wurde 1982 aus dem Flach- ein Satteldach. Dieses wurde 2013 neu eingedeckt und gedämmt und teils mit Photovoltaik ausgestattet. Nach einem Wasserschaden wurde der Hallenboden erneuert.

Viel zu tun in der Mehrzweckhalle

Einiges ist nun anzupacken, wie bei der Sitzung am Dienstag deutlich wurde. In Wasch- und Duschräumen funktioniert nur ein Teil der Armaturen. Fliesen sind schadhaft. Das Waschbeckenensemble versprüht den Charme der 1970er-Jahre und wird so nicht mehr benötigt. Die sanitären Anlagen müssen saniert werden. Es gibt einiges zu tun. Wäschenbach sprach von einer Generalsanierung: „Alles hat seine Zeit.“

Erneuerung der Gasheizung

Der größte Brocken: die alte Gasheizung, die bereits repariert wurde. Diese muss früher oder später erneuert werden. Die Steuerung wurde neu gemacht, ist aber nicht per App steuerbar. Just in Time für eine Gastmannschaft beim Fußball die Heizung hochzufahren, um Warmwasser zu haben, ist mit organisatorischem Aufwand verbunden. Ein erheblicher Wärmeverlust wird bei den Heizungsrohren hinter den Prallwänden gesehen.
Weiteres Stichwort: die Raumluft. In der aktuellen Coronazeit stelle der Bund Milliarden bereit, um hier etwas zu machen, so Wäschenbach. Derzeit können über Türen und elektrische Ausstellfenster durchgelüftet werden. Die Fenster verfügen aber nicht über einen automatischen Schließmechanismus. Denkbar sei auch eine Klimatechnik, die Aerosole aufsaugt, meinte er.

Alte Sportgeräte entsorgen

In den Lagern der Mehrzweckhalle stehen Sportgeräte, die teils nicht mehr für das Turnen tauglich sind oder nicht mehr benötigt werden. Wäschenbach plädierte dafür, diese zu entsorgen, auch um einfacher an die Materialien der unterschiedlichen Sportgruppe heranzukommen. Das Stuhllager in einer der Lagerräume ist so voll, dass der Bauhof immer viel umräumen muss. Eine Lösung könnte sein, direkt an einer Hallenaußentür einen Container als Lager aufzustellen.
Ein weiterer Punkt ist die alte und defekte Bühne. Diese kann nur noch der Bauhof aufstellen, teilte der Ortsbürgermeister mit.

Konzept für Sanierung wird erstellt

Ein kleines Detail, aber nicht unwichtig: Im Foyer hängt eine Fahne des Turnvereins von 1914. Um diese auf Dauer vernünftig aufbewahren zu können, ist ein Vitrinenschrank erforderlich. In der Vergangenheit habe man immer wieder kleinere Maßnahmen im Etat eingeplant, die aufgrund der schlechten Haushaltslage von der Kommunalaufsicht verschoben worden seien. Für eine Generalsanierung müsse ein Sanierungskonzept erstellt werden, um Zahlen zu haben und Förderanträge stellen zu können.
Der Ausschuss sieht die Halle als erhaltenswert angesehen an, aber klar sei eben auch: Es muss was passieren. Provisorisch müsse schon etwas getan werden, damit die Halle betriebsbereit bleibt, da könne man nicht fünf Jahre warten. Einstimmig empfiehlt der Ausschuss dem Ortsgemeinderat ein Sanierungskonzept von der Verwaltung erstellen zu lassen.

Autor:

Redaktion Altenkirchen aus Betzdorf

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