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Waldstraße Wallmenroth
Moder frisst am Spielplatz-Zaun

Der alte 119 Meter lange Zaun am Spielplatz zwischen Wald- und Tiergartenstraße ist marode. Zumindest größere Teile davon will man erneuern lassen.
  • Der alte 119 Meter lange Zaun am Spielplatz zwischen Wald- und Tiergartenstraße ist marode. Zumindest größere Teile davon will man erneuern lassen.
  • Foto: rai
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

rai Wallmenroth. Konstruktiv und kreativ: Diese Attribute vereinte die Ortsbegehung des Bauausschusses Wallmenroth am Samstagmorgen: An Ort und Stelle verschafften sich die Ausschussmitglieder einen Überblick über die Sachlage und suchten nach möglichen Lösungen. So auch beim 119 Meter langen, maroden Zaun am Spielplatz zwischen Wald- und Tiergartenstraße. Wie soll verfahren werden?Die Ortsbegehung war ein Ergebnis der bislang letzten Sitzung des Bauausschusses in Pandemie-Zeiten. Auch den Spielplatz Waldstraße wollte man besichtigen.

Das Gelände mit einem handtuchähnlichen Zuschnitt ist links und rechts sowie im unteren Bereich mit einem Holzlattenzaun eingegrenzt. Der Bauhof hat schon oft und viel repariert. Nun lässt sich nichts mehr machen.

rai Wallmenroth. Konstruktiv und kreativ: Diese Attribute vereinte die Ortsbegehung des Bauausschusses Wallmenroth am Samstagmorgen: An Ort und Stelle verschafften sich die Ausschussmitglieder einen Überblick über die Sachlage und suchten nach möglichen Lösungen. So auch beim 119 Meter langen, maroden Zaun am Spielplatz zwischen Wald- und Tiergartenstraße. Wie soll verfahren werden?Die Ortsbegehung war ein Ergebnis der bislang letzten Sitzung des Bauausschusses in Pandemie-Zeiten. Auch den Spielplatz Waldstraße wollte man besichtigen.

Das Gelände mit einem handtuchähnlichen Zuschnitt ist links und rechts sowie im unteren Bereich mit einem Holzlattenzaun eingegrenzt. Der Bauhof hat schon oft und viel repariert. Nun lässt sich nichts mehr machen.

Holzzaun muss erneuert werden

2018 habe man für die 119 Meter Zaun für einen Ersatz einen Ansatz im Etat vorgesehen. Der neue Stabgitterzaun hätte rund 8000 Euro gekostet, das Demontieren des alten Zauns nicht eingerechnet. Die Maßnahme sei mit Verweis auf die Haushaltskonsolidierung der Ortsgemeinde von der Kommunalaufsicht gestrichen worden, so Ortsbürgermeister Wäschenbach.
Im Gremium wurde die einhellige Meinung vertreten, dass der alte Holzzaun erneuert werden müsse. Hierfür müsse man zwischen 8000 und 10.000 Euro Kosten einrechnen. Die Kosten reduzieren möchte man schon. Vielleicht, so hieß es, sei in bestimmten Bereichen kein Zaun erforderlich.

Barrierefreiheit auf dem Friedhof ein Thema

Auf dem Friedhof erörterte man, wo ein Wiesenreihengräberfeld für Sargbestattungen neu angelegt werden könnte. Vermehrt gebe es den Wunsch nach dieser Erdbestattung. Es wurden die Vor- und Nachteile bei drei Flächen abgewägt. Einstimmig wurde beschlossen, dass in der Verlängerung der Trauerhalle gleich an einem Weg eine Fläche hergerichtet wird.
Das Thema Barrierefreiheit auf dem Friedhof wurde auch erörtert. Klar ist: Nur mit einem kompletten Umbau kann man den Friedhof barrierefrei gestalten. In der Vergangenheit bestand Einigkeit darüber, dass dies finanziell nicht gestemmt werden könne.
Es ging nun um ein punktuelle Veränderungen. Konkret drehte es sich um ein Urnengräberfeld. Wäschenbach schilderte die erforderlichen Maßnahmen. Im Gremium wurde befürchtet, dass, wenn man eine Stelle barrierefrei gestalte, ein Präzedenzfall geschaffen werden könnte. Für Ende der 2020er-Jahre werde Barrierefreiheit für alle Um- und Neubauten gefordert, sagte Wäschenbach. Es soll nun zunächst so belassen werden, entschied der Ausschuss.

Ärger über ungepflegte Fläche hinter der Halle

Am Sportplatz kam André Hachenberg, Vorsitzender der Sportfreunde Wallmenrot, bei der Ortsbegehung hinzu. Bei Heimspielen wird als Ausweichmöglichkeit zum Parken eine gemeindeeigene Fläche hinter einer Firmenhalle genutzt.
Die Halle sei schön geworden, betonte Hachenberg, die dahinter liegende Fläche, die der Gemeinde gehöre, sehe einfach ungepflegt aus, wie ein Schrottplatz, hieß es. „Ist nicht schön, wenn Gäste kommen.“ Einen der beiden dort abgestellten Bauwagen habe er selbst ersteigert, teilte Wäschenbach mit. Vielleicht könne man ihn für Zwecke des Jugendtreffs oder als mobilen Bücherschrank benutzen.
Die Fläche soll ansehnlicher gestaltet, aufgefüllt und befestigt werden. Auch um die Bauwagen will man sich kümmern.
Bei dem Exemplar, das der Kommune gehört, kann der Ortsbürgermeister sich auch eine Nutzung für kulturelle Zwecke wie Lesungen vorstellen. Die Substanz sei noch ganz gut, hieß es abschließend.

Autor:

Rainer Schmitt (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

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