Musikalische Vesper

Musiker und Vokalisten überzeugten unter der Leitung von Hellmuth Geldsetzer bei einer musikalischen Vesper in der Kreuzkirche.  Foto: sbh
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sbh Betzdorf. Gefühlvoll eröffnete am frühen Sonntagabend das Kammerorchester Betzdorf in der Kreuzkirche Betzdorf eine musikalische Vesper mit einem Werk von Johann Sebastian Bach, der Ouvertüre g-Moll, BWV 1050. Ein wunderbares Zusammenspiel boten die 14 Instrumentalisten mit dem Kammerchor Betzdorf (Leitung: Hellmuth Geldsetzer) bei der Umsetzung der Missa brevis in C von Franz Xaver Brixi.

Feierliche Aufbruchstimmung begleitete die Sängerinnen und Sänger durch die sieben Stücke, die von passend ausgewählten Solistinnen und Solisten (Jutta Schwegler, Maria Ohligschläger, Romano Sgodda, Rolf Bathe) interpretiert wurden. Auf einem durch die Streicher fein gewobenem Klangteppich erhoben sich die Stimmen des Chors in harmonischer und einander ergänzender Weise.

Zwei weitere Kostproben seiner Sangeskunst gab der Chor mit dem „Domine!“ (Gottfried August Homilius) und einem Kanon aus der Feder Bachs („Lobet den Herrn“). Zum Träumen schön erklang die Elegie für Streichorchester (Alexander Skrjaban). Anrührend ebenfalls die Intonation zweier Stücke von Felix Mendelssohn Bartholdy (Andante e-Moll op.7 Nr.1, Andante A-Dur op. 65 Nr.3).

Einen besonderen Hörgenuss für alle, die Arien lieben, bot das Streicherensemble zusammen mit der Sopranistin Marike Stadermann, die Preisträgerin 2008 des Vereins zur Förderung junger Musiker ist. In die italienische Oper wurde die Zuhörerschaft zunächst entführt mit „Malinconia, Ninfa gentile“ (Vincenzo Bellini) und „Pur dicesti, o Bocca bella“ (Antonio Lotti). Ebenso begeisterte die Sopranistin mit ihrer Stimme bei einem Rezitativ von Mendelssohn Bartholdy und „Danza, Danza“ (Francesco Durante).

Ein lang anhaltender, herzlicher Applaus des Publikums war die Reaktion im Anschluss. Der Kammerchor bot einen besinnlichen Ausklang mit drei geistlichen Gesängen von Josef Rheinberger, bevor das Kammerorchester mit der Novellette für Streichorchester op. 53 Nr. 3 (Niels W. Gade) die Vesper beendete.Fazit: Ein gut zusammengestelltes Programm, das durch die Vielfalt der Künstler, Stile und Epochen begeisterte und dabei sehr ausgewogen und harmonisch präsentiert wurde.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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