Mathematik, Physik und Chemie
Schüler bei Landeswettbewerb ausgezeichnet

Allen Grund zur Freude haben Anna Rüggeberg (vorne, l.) und Marie Orthen (vorne, r.), die im Rahmen eines Mathematik-Landeswettbewerbs ihr Wissen bei einem Kolloquium unter Beweis gestellt haben. Urkunden bzw. Preise gab es auch für die Teilnehmer an einem Chemie bzw. Physik-Landeswettbewerb (zweite Reihe, v. l.): Julian Spies, Lilli Becker, Sofia Mülln und Lea Wingenfeld. Im Hintergrund sind die Lehrer und Schulleiter Carsten Poppe zu sehen.
  • Allen Grund zur Freude haben Anna Rüggeberg (vorne, l.) und Marie Orthen (vorne, r.), die im Rahmen eines Mathematik-Landeswettbewerbs ihr Wissen bei einem Kolloquium unter Beweis gestellt haben. Urkunden bzw. Preise gab es auch für die Teilnehmer an einem Chemie bzw. Physik-Landeswettbewerb (zweite Reihe, v. l.): Julian Spies, Lilli Becker, Sofia Mülln und Lea Wingenfeld. Im Hintergrund sind die Lehrer und Schulleiter Carsten Poppe zu sehen.
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rai Betzdorf. Es es die Logik, die dahinter steckt. Das Anwenden der Formeln. Und das Herausfinden, was die beste Strategie ist, um auf ein Ergebnis zu kommen:

Die 15-jährige Marie Orthen und die gleichaltrige Anna Rüggeberg mussten nicht lange überlegen, was für sie am meisten Spaß an der Mathematik macht. Die beiden Einser-Mathematik-Schülerinnen hatten sich bei einem Landeswettbewerb in ihrem Lieblingsfach in der zweiten Runde für ein Kolloquium qualifiziert.

Die zweite Runde des Landeswettbewerbs Mathematik

Am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium wurden am Mittwoch diejenigen gewürdigt, die erfolgreich an Landeswettbewerben teilgenommen haben. Mathematik war das eine Fach, Chemie und Physik die weiteren. Die Neuntklässlerinnen Anna Rüggeberg aus Herdorf und Marie Orthen aus Wallmenroth hatten sich bereits in der 8. Klasse mit für die zweite Runde des Landeswettbewerbs Mathematik qualifiziert. In dieser zweiten Phase befassten sie sich im Frühjahr über einen Zeitraum von sechs Wochen zu Hause in Einzelarbeiten mit den Themen Primzahlen, Quersummen, Flächenberechnungen und Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Landesweit 100 Teilnehmer an einem Kolloquium

Für Anna und Marie ging es am Montag zu einem Kolloquium an ein Gymnasium in Koblenz, wo die beiden 15-Jährigen ihr Wissen mündlich unter Beweis stellen mussten. Landesweit sollen 100 Schülerinnen und Schüler an einem Kolloquium teilgenommen haben. Für 30 von ihnen wird es im Rahmen der Begabtenförderung einen dreitägigen Workshop an einer Uni geben, hieß es bei dem Pressegespräch. Auch wenn die Ergebnisse der beiden Schülerinnen noch nicht vorliegen, so stellte Lehrerin Sabine Seibert heraus, dass die Qualifizierung für das Kolloquium ein Riesenerfolg ist. Seibert hat mit Lehrer Daniel Schneider den Vorsitz der Fachkonferenz Mathematik inne. Mit den beiden Schülerinnen freuen sich deren Mathematiklehrer Andreas Schmidt und Anna Euteneuer.

Betzdorfer Gymnasiasten waren sehr erfolgreich

Anna Rüggeberg stand auch als erfolgreiche Teilnehmerin beim Landeswettbewerb Chemie im Mittelpunkt, gemeinsam mit Lilli Becker aus Steineroth, Finn Köhler aus Scheuerfeld, Sofia Mülln aus Brachbach und Julian Spies aus Betzdorf. Das Thema lautete „Leben mit Chemie“. „Es war ein rein experimenteller Wettbewerb“, so Chemielehrer Thomas Kühn. Die Idee dahinter sei, nur mit Haushalts-Chemikalien Kühlpacks zu untersuchen, die beim Auskristallisieren kalt werden. „Das wurde analytisch mit Rotkohlsaft untersucht“, so Kühn. Statt 1500 Schülerinnen und Schülern hätten diesmal Corona-bedingt nur 1100 teilgenommen. Die 200 besten wurden mit Ehrenurkunde, Buchgutschein und Schwarzlichtlampe prämiert – so auch die fünf Betzdorfer Gymnasiasten, die damit „höchst erfolgreich“ waren.

Mit einer Sammellinse in die nächste Runde

Beim Landeswettbewerb Physik kann sich Lea Wingenfeld aus Niederdreisbach über einen 3. Platz in der ersten Runde freuen. Die 14-jährige Schülerin der Klasse 8MN (Mathematik/Naturwissenschaften) hatte für den Wettbewerb zu Hause Aufgaben zu den Themen Spiegelungen, Lichtausbreitung und -bündelung bearbeitet. Es war eine Mischung aus theoretischen und praktischen Aufgaben, so Physiklehrerin Anna Euteneuer. Vom Versuchsaufbau mussten Fotos eingesendet werden.

Lea Wingenfeld rekonstruierte beispielsweise anhand einer Sammellinse, wo die Lichtquelle und der von ihr beleuchtete Gegenstand standen. Sie qualifizierte sich für die zweite Runde des Landeswettbewerbs im nächsten Jahr.

Man sei stolz darauf, was die Schülerinnen und Schüler erreicht haben und wie es sich im Wettbewerb niederschlägt, sagte der stellv. Schulleiter Carsten Poppe. Für ihn ist das gute Abschneiden ein Zeichen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler fleißig sind, sich auch außerhalb des Unterrichts für die Themen interessieren und mit den Themen auseinandersetzen wollen und können. Er hob auch das Engagement der Lehrer hervor, die den Wettbewerb begleiteten.

Autor:

Rainer Schmitt (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

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