Rainchen in Flammen
Stadt gibt sich „alpenländisch“

Bürgermeister Bernd Brato, Patrick Schumacher, Christoph Düber (beide Okay-Veranstaltungen) sowie die City-Managerinnen Janine Horczyk und Julia Wisser (v. l.) werben für „Rainchen in Flammen“ am 10. August.  Foto: goeb
  • Bürgermeister Bernd Brato, Patrick Schumacher, Christoph Düber (beide Okay-Veranstaltungen) sowie die City-Managerinnen Janine Horczyk und Julia Wisser (v. l.) werben für „Rainchen in Flammen“ am 10. August. Foto: goeb
  • hochgeladen von Dr. Andreas Goebel (Redakteur)

goeb Betzdorf. Rainchen in Flammen, eine beliebte Betzdorfer Veranstaltung, hat ein paar Jahre pausiert. 2015 war der Park in der Stadt letztmalig tausendfach beleuchtet. USA lautete das Thema.

Turnusmäßig veranstaltet die Stadt das Fest, das mit einem Feuerwerk endet und immer unter einem Motto steht, alle zwei Jahre. „Es ist aber öfter was dazwischen gekommen“, bemerkte Bürgermeister Bernd Brato am Mittwoch anlässlich einer Pressekonferenz zur Neuauflage des Fests am 10. August 2019. Im vergangenen Jahr beispielsweise hatte die Sieg-Heller-Stadt mit der Brückenbaustelle Steinerother Straße zu kämpfen.

Man hofft auch in diesem Jahr auf gutes Wetter. „Da hatten wir eigentlich immer Glück mit“, erinnerte sich Veranstalter Christoph Düber im Beisein von Patrick Schumacher von Okay-Veranstaltungen sowie dem Betzdorfer City-Management in Person von Julia Wisser und Janine Horczyk. Zweimal stoppte der Regen jeweils um 17.30 Uhr. Los geht es auch diesmal wieder um 18 Uhr.

„Alpenländisch“ heißt das aktuelle Motto, wobei Okay-Veranstaltungen Wert darauf legen, dass es sich nicht um ein Oktoberfest handelt. „Wenn Festgäste in Trachten kommen, ist das natürlich gern gesehen, aber Pflicht ist es nicht.“

Das Rainchen präsentiert sich zurzeit optisch von seiner besten Seite. „Mein Dank geht an die Ehrenamtlichen von ,Wir sind dabei’, der Initiative des Landes Rheinland-Pfalz“, freute sich der Bürgermeister und lobte: „Was die geschafft haben!“

Das Rainchen besitze wieder eine ganz besondere Aufenthaltsqualität. Der Bachlauf wurde verschönert, eine marode Brücke beseitigt, große Steine in den Wasserlauf eingefügt und vor allem sind die Lichtverhältnisse andere, weil der Parkbaumbestand ausgedünnt worden ist.

Rainchen in Flammen sei stets ein Publikumsmagnet gewesen. „Die Besucherzahlen waren immer überwältigend“, schwärmte Brato. Stets habe man auch die örtlichen Gastronomen mit eingebunden, ergänzte der Herdorfer Christoph Düber.

Geplant sind für die Gäste eine Tal-, (Parkplatz gegenüber Altes Feuerwehrhaus) eine Mittel- und eine Bergstation (Ehrenmal), wo vor allem die Verpflegung angeboten wird. Es soll u. a. Jausenplatten und Brathähnl geben.

Auch sollen die Besucher, die sich im Vorverkauf für 6 Euro und an der Abendkasse für 8 Euro eine Eintrittskarte besorgen können (Kinder bis zwölf Jahre frei), weniger Kabel zu Gesicht bekommen. „Es sind immer leistungsstärkere Akkus auf dem Markt“, sagte Düber. Zwar gibt es eine kleine Bühne, der Trend gehe aber hin zu „beweglichen Künstlern“, die mal hier und mal da auftauchen.

Düber und Brato erklärten, dass man trotz Sponsoren, die das Fest unterstützten, Eintritt nehmen müsse. Es gebe kaum noch Städte, die solche Feste komplett bezahlen könnten.

Als sogenannte „freiwillige Leistung“ kämen im Zuge der Haushaltsgenehmigung alle Ausgaben auf den Tisch der Genehmigungsbehörde beim Landkreis und würden nach strengen Maßstäben beurteilt. Lediglich die Anwohner, die man gern mit einbinden würde, bekommen Freikarten.

Musikalisch setzt man auf eine Blaskapelle, eine Band für moderne Musik sowie auf einen DJ, Namen wurden noch nicht genannt. Das Feuerwerk ist für 22 Uhr angesetzt. „Das ist natürlich ein Muss“, verdeutlichte Schumacher abschließend.

Nun hoffen alle auf gutes Wetter, und wenn es regnet, was die Landschaft zurzeit gut gebrauchen könnte, möge der bitte wie üblich um 17.30 Uhr aufhören.

Autor:

Dr. Andreas Goebel (Redakteur) aus Betzdorf

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