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In Betzdorf
Stadthallen-Biergarten mit einem neuen Konzept

Christoph Düber und Benjamin Geldsetzer (Mitte) stellten das neue Biergarten-Konzept mit lokalen und regionalen Partnern vor.  Foto: rai
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goeb Betzdorf. Das Beste aus der Situation zu machen, das gilt nicht zuletzt angesichts der Fährnisse und Unwägbarkeiten, die die Corona-Pandemie besonders den Gastronomen beschert. „Überall da, wo man mit der Gastronomie nach draußen gehen kann, da läuft es“, sagte Christoph Düber (Stadthallen-Management Betzdorf) am Mittwoch in einem Pressegespräch in Betzdorfs „Guter Stube“.

Der Pächter Stephan Metzger verlängert seinen Vertrag für das Stadthallen-Restaurant nicht. Er müsse sich in diesen Zeiten aufs Kerngeschäft beschränken und das sei die vis-à-vis gelegene Gaststätte Zur Post, berichtete Stadtbürgermeister Benjamin Geldsetzer.

Ihn bewog das zu Neuüberlegungen zusammen mit Düber.

goeb Betzdorf. Das Beste aus der Situation zu machen, das gilt nicht zuletzt angesichts der Fährnisse und Unwägbarkeiten, die die Corona-Pandemie besonders den Gastronomen beschert. „Überall da, wo man mit der Gastronomie nach draußen gehen kann, da läuft es“, sagte Christoph Düber (Stadthallen-Management Betzdorf) am Mittwoch in einem Pressegespräch in Betzdorfs „Guter Stube“.

Der Pächter Stephan Metzger verlängert seinen Vertrag für das Stadthallen-Restaurant nicht. Er müsse sich in diesen Zeiten aufs Kerngeschäft beschränken und das sei die vis-à-vis gelegene Gaststätte Zur Post, berichtete Stadtbürgermeister Benjamin Geldsetzer.

Ihn bewog das zu Neuüberlegungen zusammen mit Düber. „Es wird sehr schwer werden, in diesen Zeiten einen neuen Pächter zu finden“, fügte Geldsetzer hinzu. „Da mussten wir schnell reagieren.“

Christoph Düber hat als Eventmanager seit vergangenem Jahr auch die „Genusswerkstatt Haiger“ unter seine Fittiche genommen. Das Konzept sei schon letztes Jahr gut gelaufen und es lässt sich, glaubt man den Anwesenden der Konferenz, recht gut auf Betzdorf übertragen – auch in Corona-Zeiten.

Denn der große Biergarten unter den alten Eichen besitze enormes Potenzial. Das sah auch Jens Geimer, geschäftsführender Gesellschafter der Hachenburger Brauerei, so. Er stößt als regionaler Partner dazu. Mit mehreren Stamm-Caterern will das Stadthallen-Management auch die Halle mitbetreuen, die für offizielle Veranstaltungen allerdings noch bis 31. August geschlossen ist (Ausnahme: Ratsversammlungen, Tagungen).

Mit dem Biergarten soll es indes am übernächsten Wochenende schon losgehen. Ab Samstag, 18. Juli, fließt nach bayerischem Vorbild u. a. Weizenbier und Pils aus den Zapfhähnen. Geöffnet wird nur an Freitagen und Samstagen jeweils von 16 bis 22 Uhr sowie an Sonntagen von 11 bis 17 Uhr.

Die größten Trumpfe böten der großzügige Platz des Geländes, auf dem man viele Tische stellen könne, und der Baumbestand. Es soll im Biergarten außerdem immer wieder Sonderaktionen geben, u. a. für Biker, Radfahrer und Wanderer (Blasmusik, Spareribs, Ölwechsel an Motorrädern).

Zu den lokalen Partnern zählen neben der Brauerei die Metzgerei Schmidt aus Daaden, Getränke Klöckner (Nistertal), das Dekohaus Herdorf, die Crèperie Knie aus Hachenburg, die Tretmühle aus Betzdorf mit einer Stromladestation für Pedelecs sowie Zweirad Neubold aus Herdorf.

Wie in süddeutschen Biergärten üblich, holen sich die Gäste Getränke und kleine Mahlzeiten an Ausgabepunkten ab. Alle Auflagen zur Einhaltung der Corona-Hygiene würden befolgt. Zu essen gibt es Bratwürstchen und Steaks im Brötchen auf die Hand. Der Biergarten, hieß es, soll einfach und attraktiv gehalten werden.

Ab 1. September – weitere ruhige Corona-Lage vorausgesetzt – soll man zu den Sälen der Stadthalle auch das Restaurant mieten können. Das Restaurant wird dann von Caterern mit Speisen beschickt.

Mit der Stadthalle als Veranstaltungsort hat Düber gute Erfahrungen gemacht. „Wir hatten letztes Jahr wieder mehrere Abibälle, die uns zwischenzeitlich abgewandert waren“, berichtete er. Gekoppelt ist das Restaurant auch an feste Geschirrlieferanten. Der große Saal fasse in normalen Zeiten bis zu 650 Gäste. Das sei bei einer Unternehmensfeier bereits erreicht worden, so Düber.

Da will man wieder hinkommen, wenn die Gesundheitslage es erlaubt. Düber berichtete, dass zunehmend auch wieder Hochzeiten gefeiert würden. Unter Auflagen. Mit dem nötigen Platz und den Hygieneanforderungen gehe das durchaus. Nicht alle wollten aufs nächste Jahr verschieben. „Da gibt es bereits so einen Andrang, dass sogar Sonntagstermine genommen werden.“

Autor:

Dr. Andreas Goebel (Redakteur) aus Betzdorf

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