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Dauersberger Messdiener kleiden Figuren ein
Stern und Krippe leuchten

Die neue Krippe der Messdiener in Dauersberg – in Lebensgröße.
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gum Dauersberg. Dauersberg ist um zwei Attraktionen reicher: Ein großer Stern leuchtet nun über dem Betzdorfer Ortsteil. Außerdem darf man sich an der Kirche über eine Weihnachtskrippe mit lebensgroßen Figuren erfreuen.  Die Mitglieder des Ortsbeirats rund um Ortsvorsteher Georg Groß hatten sich in den vergangenen Monaten viele Gedanken darüber gemacht, wie man die kulturelle Lücke, die durch die Corona-bedingten Absagen sämtlicher Veranstaltungen klaffte, ein wenig schließen kann. Auch in Dauersberg musste beispielsweise der Martinszug in diesem Jahr ausfallen. St. Martin ließ es sich allerdings nicht nehmen, trotzdem persönlich die Brezeln zu den Kindern an die Haustüren zu bringen. Und zu Nikolaus wurden die Senioren von den Heimatfreunden mit gefüllten Weihnachtstüten überrascht.

gum Dauersberg. Dauersberg ist um zwei Attraktionen reicher: Ein großer Stern leuchtet nun über dem Betzdorfer Ortsteil. Außerdem darf man sich an der Kirche über eine Weihnachtskrippe mit lebensgroßen Figuren erfreuen.  Die Mitglieder des Ortsbeirats rund um Ortsvorsteher Georg Groß hatten sich in den vergangenen Monaten viele Gedanken darüber gemacht, wie man die kulturelle Lücke, die durch die Corona-bedingten Absagen sämtlicher Veranstaltungen klaffte, ein wenig schließen kann. Auch in Dauersberg musste beispielsweise der Martinszug in diesem Jahr ausfallen. St. Martin ließ es sich allerdings nicht nehmen, trotzdem persönlich die Brezeln zu den Kindern an die Haustüren zu bringen. Und zu Nikolaus wurden die Senioren von den Heimatfreunden mit gefüllten Weihnachtstüten überrascht.

Großer Schweifstern über dem Ort

Um die Bürger in weihnachtliche Stimmung zu versetzen, hatten die Beiratsmitglieder nun eine Idee, deren wunderbare Umsetzung ganz sicher viele Jahre überdauern wird. Am nahezu höchsten Punkt des Ortes leuchtet jetzt ein großer Schweifstern über Dauersberg.
Die Vorlage dafür haben sich die Konstrukteure abgeschaut vom Mudersbacher Stern. Georg Groß strahlt: „Es passt einfach alles.“ Der Platz zwischen den beiden Bäumen vor der Panoramatafel ist gut gewählt. Vom Ort aus können fast 80 Prozent der Bewohner den Stern, den Mitglieder des Ortsbeirates befestigt haben, von ihren Häusern aus sehen.
Zu verdanken ist das Michael Schäfer und dessen Sohn Manuel, Geschäftsführer von „Metallbau ms Industrieservice“ aus Scheuerfeld, die gemeinsam die für den Stern erforderliche Metallkonstruktion gebaut und das dafür erforderliche Material gesponsert haben. Werner Kohl zeichnet für die Elektrik verantwortlich. Ohne ihn würden die rund 50 LED-Birnen nicht leuchten. Mittels Zeitschaltuhr leuchtet der Stern ab 16.30 Uhr bis gegen Mitternacht und auch in den Morgenstunden noch einmal von 6 bis 8 Uhr.

Properes, entzückendes Jesuskind

Am anderen „Ende“ des Dorfs hat sich ebenfalls etwas getan. Die Dauersberger Messdiener hatten die Idee zu einer Krippe vor der Kirche. Statt Hochsitze hätten in diesem Jahr drei Dauersberger Jäger einen großen Stall gebaut, erzählt Georg Groß. Die lebensgroßen Figuren haben die Messdiener und deren Eltern passend gekleidet. In der Krippe liegt ein properes, entzückend anzusehendes Jesuskind. Ebenfalls gelungen sind die Schafe und auch ein Esel, der einen Sack mit Heu schleppt.
Bei näherem Betrachten sind jede Menge Details zu entdecken. An den Stall angebaut ist eine kleine Box, darin steht ebenfalls ein Schäfchen. Am Abend ist die Krippe mittels einer an der Decke hängende Laterne beleuchtet.
Die Aktionen seien im Dorf sehr gut angekommen. An Heiligabend seien Eltern mit Kindern vor der Bescherung zur Krippe gegangen, so Georg Groß. Im nächsten Jahr soll die Krippe erweitert werden, dann werden sicher der jetzt noch fehlende Ochse und auch die Heiligen Drei Könige mit dabei sein. Angedacht ist, Stern und Krippe nicht vor Maria Lichtmess am 2. Februar zu entfernen.

Die neue Krippe der Messdiener in Dauersberg – in Lebensgröße.
Am Stern in Dauersberg: Manuel Schäfer, Werner Kohl und Georg Groß (v. l.).
Autor:

Gaby Wertebach (Freie Mitarbeiterin) aus Betzdorf

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