Zum Waldfest des MGV Grünebach
Treue Gäste aus den Niederlanden

Selbstverständlich gab es beim MGV Grünebach gute Chormusik zu hören.
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rai Grünebach. Gewöhnlich spielen bei einem Männergesangverein Noten eine wichtige Rolle. Beim Waldfest des MGV Grünebach verdienten aber vor allem Zahlen Beachtung: genau genommen die 140, 67, 55, 48 und 20.

Zwei dieser fünf Zahlen sind mit einem außergewöhnlichen Stammgast des Waldfestes verknüpft: Grünebachs Ehrenbürger Adrian Batenburg aus dem niederländischen Sliedrecht und seine Familie reisen schon seit Jahrzehnten an, um mit dem MGV und den Grünebachern zu feiern. Seit 67 Jahren kommt Batenburg in die Region; zuerst nach Betzdorf, dann vermittelte ihm Karl Jungbluth, der damals den Bereich Fremdenverkehr leitete, ein Privatzimmer in Grünebach. Das wiederum ist 55 Jahre her. Längst bringt Batenburg seine Ehefrau Gretchen und die beiden Töchter Petra und Sandra mit – und nicht nur die: „Alle vier Enkel waren schon in Grünebach“, sagte Adrian Batenburg. „Wir sind wieder zu Hause“: Das Gefühl habe man, wenn man nach Grünebach komme, sagte die Familie Batenburg einmütig.

Die nächsten beiden Zahlen lassen sich mit einem Blick in die Historie des Vereins erklären: Der Verein ist 140 Jahre alt, und zum 48. Mal hat er jetzt sein Waldfest gefeiert, wenn auch nicht mehr im Wald, sondern rund um das August-Ommerborn-Vereinsheim.

Bleibt die 20 – und die hängt eng mit der Person Andreas Risse zusammen. Er leitet seit 20 Jahren den MGV. Zugleich dirigiert er auch die „Basaltsingers“. Und dieser Chor aus Beilstein war erstmals beim Waldfest des MGV zu Gast. Im Dezember werden die Grömischer einen Gegenbesuch unternehmen und dann mit dem Wäller Chor ein Adventskonzert in der Kirche in Beilstein gestalten.

Zurück zum Waldfest: Das hatte auch diesmal mit einem gut besuchten Dämmerschoppen begonnen, berichtete Vorsitzender Markus Lück. Den Sonntag ließ man mit einem Gottesdienst „in Gottes freier Natur“, wie Diakon Martin Schwarz herausstellte, feierlich angehen. Die Blätter mit den Noten hatten die Sangesbrüder parat, um gesanglich mitzugestalten. Es wurde das „Vater unser“ und „Von guten Mächten“ gesungen. Nach dem Segen bildete „All Night, All Day“ den Abschluss – aber nachmittags ging es mit Gesang weiter. Während zum Frühschoppen die Aktiven von Bollnbacher Musikverein Herdorf (Leitung Marcus Rink) mit ihren Melodien erfreuten, dampfte es aus den Töpfen. Sangesbruder Markus Müller hatte zum Beispiel in aller Früh den Kochtopf angeworfen und Erbsensuppe gegart. Diese fand schnell Absatz, und auch ansonsten wurde das Essen gelobt.

Nachmittags waren der MGV Grünebach und der MGV Plus Sassenroth mit ihren Liedern beim Kaffeetrinken mit Kuchen zu hören. Der gastgebende Verein bot u. a. das „Jägerlied“ und „Aus der Traube in die Tonne“ dar.

Autor:

rai (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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