Betriebliches Gesundheitsmanagement Betzdorf-Gebhardshain
Unbezahlbar: Eine gesunde Belegschaft

Das betriebliche Gesundheitsnetzwerk der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain war am Donnerstag, 5. September 2019, mit einem gesunden Frühstück zu Gast bei der Fa. SvW Anlagenbau im Gewerbepark Dauersberg.  Foto: goeb
  • Das betriebliche Gesundheitsnetzwerk der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain war am Donnerstag, 5. September 2019, mit einem gesunden Frühstück zu Gast bei der Fa. SvW Anlagenbau im Gewerbepark Dauersberg. Foto: goeb
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goeb Betzdorf. Ein gesundes Frühstück in Bio-Qualität ließen sich am Donnerstagmorgen die Beschäftigten der Fa. SvW Anlagenbau im Gewerbepark Dauersberg schmecken. Dorthin hatte die Regionale Entwicklungsgesellschaft Betzdorf (REG) eingeladen. Diese Einrichtung will nicht nur die Wirtschaft in der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain fördern helfen, zunehmend wichtiger werde der Bereich „Gesundheit am Arbeitsplatz“, betonte Vorstand Michael Becher. Gesunde Ernährung sei einer von mehreren Bausteinen, wozu auch Entspannung, Stressabbau, Betriebssportangebote und anderes mehr zählten.

Die Verbandsgemeinde habe deshalb vor einiger Zeit ein kommunales Netzwerk für betriebliches Gesundheitsmanagement aufgebaut, ergänzte der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Joachim Brenner, in Vertretung von Bürgermeister Bernd Brato teilnahm. Finanziell gefördert werde das Netzwerk vom Ministerium Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie.

50 Firmen sind dabei

Becher und Brenner begrüßten als Gastgeberin SvW-Geschäftsführerin Simone von Weschpfennig. „Es ist schön, dass es solche kompakte Angebote gibt“, sagte sie im Beisein einiger weiterer Funktionsträger des Netzwerks Gesundheitsmanagement, die ebenfalls anwesend waren. Ihr Unternehmen ist eines von etwa 50 angeschlossenen.

Und sie wies auch gleich auf den Vorteil des Netzwerks hin. Es falle Firmen, gerade kleinen und mittleren, schwer, solche Angebote selbst zu organisieren, sei es, dass man das Know-how gar nicht habe oder – noch wahrscheinlicher –, dass einfach die Zeit dafür fehle.

Brenner sagte ferner, dass die Gesundheit der Mitarbeiter – in diesem Fall sind es 20 Leute – ein wichtiger Erfolgsfaktor sei. „Die Wirtschaft bekommt deutlich zu spüren, dass die geburtenstarken Jahrgänge allmählich in Rente gehen.“ Überall fehlten inzwischen Fachleute, das führe leider oft zu Arbeitsverdichtung und längeren Arbeitszeiten in vielen Unternehmen. Man befinde sich mittendrin im Griff des demografischen Wandels.

"Betzdorfer Modell"

Jedes Unternehmen, das teilnehme, benenne einen Koordinator, unterstrich Wirtschaftsförderer Michael Becher. In Mainz sei die Wichtigkeit solcher Netzwerke erkannt worden. „Dort spricht man schon vom ,Betzdorfer Modell’, das überall Schule machen soll“, berichtete Becher. Man sehe das inzwischen klar als Standortvorteil für die Wirtschaft an, wenn es so etwas vor Ort gebe.

Die begleitende Sportwissenschaftlerin Anna Kötting zeigte das neue Logo, mit dem Unternehmen werben können, die teilnehmen. In Händen hielten Becher und Brenner ferner den neuen Katalog, der alle Angebote des betrieblichen Gesundheitsnetzwerks auflistet, die in Anspruch genommen werden können – vom „gesunden Arbeitsumfeld“ bis zur „Body Balance“, angeboten von Fitnessfachwirtin Sabrina Kolb (Fitness- und Wellnessclub „Körperwelt“). Heilpraktikerin Hildegard Weiss bietet ganzheitliche Konzepte für die körperliche und geistige Leistungssteigerung. Sie hilft u. a. bei der Suche nach Lösungen, wenn Menschen unter Stressbelastungen stehen, die Krankheitswert besitzen.

Und schließlich verdeutlichte Wolfgang Grube von der ARAG-Versicherung das Feld der Absicherung – von der Vorsorge über die Unfallversicherung bis zum Krankentagegeld. Besagte Versicherung habe schon Angebote für kleine Unternehmen ab zehn Mitarbeiter. Man wolle demnächst auch Kleinstunternehmen (ab fünf Mitarbeiter) Versicherungsschutz anbieten.

Persönlicher Kontakt

Becher, nach dem Vorgehen des Gesundheitsnetzwerks befragt, sagte, dass der persönliche Kontakt zu den Unternehmen der beste Weg sei. Im persönlichen Gespräch habe man bereits viele Geschäftsleitungen von den Vorteilen überzeugen können. Interessenten können sich aber auch direkt an die Wirtschaftsförderung im Rathaus Betzdorf wenden.

Autor:

Dr. Andreas Goebel (Redakteur) aus Betzdorf

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