Polizei sucht Zeugen
Vandalen toben sich am Barbaraturm aus

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goeb Malberg. Die Polizei sucht nach Unbekannten, die in Malberg mit Schmierereien und Sachbeschädigung auf sich aufmerksam gemacht haben.

Laut Pressemitteilung hinterließen sie in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Bereich des Barbaraturmes diverse „Visitenkarten“ – bedauerlicherweise solche ohne Namen drauf.

Wie die Polizei mitteilt, wurden Latten einer Sitzbank herausgerissen und ins Gelände geworfen. Die Vandalen legten auch Feuer ans Holz und stürzten die Bank, die nach Rücksprache mit Ortsbürgermeister Albert Hüsch fest im Pflaster verankert war, um.

Zerstört wurde ferner eine Infotafel, die mutwillig aus der Wand gerissen worden ist. Auf dem gesamten Gelände ließen die Betreffenden, die dort offenbar gefeiert hatten, ihren Müll liegen, u. a. einen Einweggrill. Auch ein dort befindlicher Verteilerkasten der Telekom wurde mit Farbschmierereien verunstaltet.

Vandalismus am außerhalb des Dorfes gelegenen Barbaraturm hat es immer wieder gegeben. „Ich habe mich schon sehr darüber geärgert“, sagte Hüsch am Telefon. Er war von Zeugen über den jüngsten Vandalismusfall informiert worden. Der Barbaraturm – wunderschön gelegen – sei ein Touristenmagnet, werde aber auch immer wieder für Zechgelage missbraucht, besonders in warmen Nächten.

Wenn dann – beispielsweise an Sonntagen – Touristen den Turm besichtigten, zeigten sich denen mitunter die Spuren und Hinterlassenschaften der letzten Nacht. So doll wie am vergangenen Wochenende war es aber schon lange nicht mehr.

Hüsch wies darauf hin, dass Feiern bei der Gemeinde angemeldet werden müssten. Ab und zu ein Polizeiauto an der Örtlichkeit hinterlasse gewiss auch Eindruck. Wegen des abgelegenen Ortes sei eine stetige Kontrolle aber nicht möglich.

Hüsch: „Letztlich zahlen die Bürger die Zeche, denn die Schäden müssen vom Bauhof behoben werden. Und der wird über die Umlagen bezahlt.“ Letztlich komme also der Steuerzahler dafür auf.

Wie die SZ berichtete, war der Turm und seine Ausstattung auch Gegenstand in der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates Betzdorf-Gebhardshain. Unstrittig ist unter den Kommunalpolitikern die sog. Einhausung der alten Fördermaschine, die zu sehr dem Wetter ausgesetzt ist.

Doch ob Beleuchtung und Webcam sowie andere Ausstattungen hinzukommen, wie geplant, das hängt vom Ausgang eines Förderantrags der EU ab (LEADER-Programm). Über den sei noch nicht entschieden, sagte Hüsch auf Nachfrage. Je besser der Barbaraturm ausgestattet sei, desto höher sei auch der potenzielle Schaden, wenn Gelage so ausuferten wie am Wochenende. „Aber diese Entscheidung muss der Verbandsgemeinderat treffen.“

Die Polizei bittet etwaige Zeugen des Vorfalls, sich bei ihr zu melden. Wer Hinweise auf mögliche Täter geben kann, erreicht die Polizei Betzdorf unter Tel. (0 27 41) 92 60.

Autor:

Dr. Andreas Goebel (Redakteur) aus Betzdorf

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